Beiträge von KasuarFriday

    Erstens: Happy Birthday Jimina !

    Ja, es geht so verdammt schnell.

    Und eine Frage an alle, die schon mal PEA genutzt haben, ob für Mensch oder Hund: gab es da anfänglich eine Verschlechterung?

    Ich frage, weil:

    Elvis hatte nun ein paar Tage PEA bekommen und war merklich schlapper als sonst. Er wollte nicht so viel gehen, wollte früher als sonst nicht mehr aus dem Wagen. Zu Hause auch, gestern hat er sogar seine Futterzeit um 1 Stunde verschlafen. Er wirkte dabei auch nicht happy oder einfach relaxt, sondern eben geschlaucht und erschöpft.

    Ich dachte eigentlich, seine Blasenentzündung ist zurück oder er bekommt eine Erkältung. Habe dann aber testhalber auch das PEA nach gestern morgen nicht mehr gegeben. Und heute hatte ich meinen Hund zurück.

    Zufall oder kennt das jemand? Ich werde es sicher noch mal testen, aber vermutlich erst im neuen Jahr.

    Ich weiß bis jetzt nicht wie man zum Sendeplan kommt wenn man den Link nicht hat :thinking_face:

    Hehe, ich habe dann einfach stumpf "/sendeplan" hinter die URl gehängt, hat funktioniert. War leichter, als die E-Mail rauszusuchen.

    Ich muss aber sagen, ich bin sehr beeindruckt, was da von einer Frau oder einem kleinen Team auf die Beine gestellt wird. Von der Orga, den Interviews, Gesprächsrunden, der Technik, der Website, den Newslettern und auch dem Ablauf per se. Ich bin schon erschöpft, wenn ich nur darüber nachdenke, was das für ein Aufwand ist.

    Es wird sicher alles gut gehen. Man muss nur wirklich auf das schlimmste vorbereitet sein.


    Und bitte nicht auf den hohen Zaun verlassen.

    Das, beides.

    Bestimmt wird alles total easy (so wie bei uns, yeah!) und ihr fragt euch, was da im DF für Panik verbreitet wird. Möge es so sein!

    Unsere erste Hundtrainerin hatte dagegen dann die Horrorstories, wie sie mit Ihrem Hund entlaufene TS-Hunde gesucht hat und einen sogar mit so eine Drahtschinge einfangen musste. Das ist wirklich nicht die Art des Ankommens, die man seinem Hund wünscht.

    Zäune: Was Zauber_Kröti sagt. Ich würde in der ersten Zeit auch im umzäunten Gebiet die Leine dran lassen, kann ja eine richtig lange Leine sein.

    Weil Elvis so neugierig war, war er zeitlebens ein Ausbrecherkönig. Er ist mir anfangs in den Hundeausläufen (die ich irgendwann aus anderen Gründen gemieden habe) einmal durch den Zaun und einmal durch die gerade geöffnet werdende Pforte geschlüpft. Bei meinem Vater hat er sich einfach durch ein Holzpaneel der Terrasse gerammt, weil er den Igel unter dem Baum woanders im Garten klarmachen wollte. Er ist mal durch Stacheldraht geklettert und einmal über einen schmalen Steg auf ein Schiff gerannt, bevor ich piep sagen konnte (yo, danach habe ich das Projekt Freilauf erstmal aufgegeben). Ferienhäuser, bei Besuch, in der Hundeschule etc. bin ich die Zäune dann gerne vorher abgelaufen.

    Auch hier: Wird wahrscheinlich alles easy bei euch, aber es ist echt besser, man rechnet erstmal mit allem, als dass man doof guckt und sich dann selbst durch Stacheldraht quetschen muss.

    Sie wäre dann halt 6.5 Stunden in der Box, das ist schon echt lang. Die Box ist allerdings recht groß bemessen.

    Es ist ja eine Ausnahmesituation, nichts was man ständig macht. Elvis war damals auch von morgens bis abends in der Box, aber so gestresst, dass es irgendwie auch egal schien.

    Wir haben ihn damals auch in Frankfurt abgeholt. Verabredet war, das wir die Box mit Hund ins Auto packen. Aber die TS-Dame hat die Hunde dann doch vor Ort mitten in der Ankunfthalle aus den Boxen geholt und die Sicherheitsgeschirre angezogen. Ich war damals so durch den Wind, dass ich gar nix sagen konnte, dachte auch, das wird dann zumindest auf der Flughafentoilette gemacht.

    Anyway, weshalb ich das erzähle: wir mussten noch 5 oder 6 Stunden fahren, es war also wirklich lange. Ich glaube zu 9 Uhr ging sein Flieger in Sardinien, wir waren dann kurz nach Mitternacht zu Hause. Elvis war aber so gestresst, er konnte weder auf einem Grünstreifen am Flughafen, noch auf einer Raststätte abseits der Autobahn pullern oder mehr (ich hatte das auch schon so erwartet, das DF hatte mich gut beraten).

    Für ein bisschen mehr Bewegung ist es sicher nett, den Hund aus der Box zu haben, aber wie gesagt, es ist ja eine einmalige Sache, da würde ich auf diese bewegung eher verzichten. Elvis war damals bloß total neugierig, null ängstlich oder eingeschüchtert, darum ist das alles gutgegangen. Ich persönlich würde die Box ins Auto packen und den Hund im neuen Zuhause rauslassen.

    Je nach Hund kann es z. B. auch sein, dass er Treppen nicht kennt oder sich nicht traut, durch eine Tür in ein Haus zu gehen. Umschifft man dann erstmal.

    Nochmal zum Pipi-Kacka-Thema: Elvis hat damals komplett eingehalten, nix ging in die Box. Erst als wir bei uns zu hause angekommen waren und der Trubel sich gelegt hat, hat er sich den ersten ruhigen Ort gesucht (das Schlafzimmer, wir waren in Flur & Wohnzimmer) und sich erleichtert. Bin dann direkt mit ihm raus und er hat dann draußen weitergemacht.

    Erzähle ich, damit ihr ggf. die Chance hat, es besser zu machen, v.a. wenn ihr einen Garten habt. Hund aus der Box holen, dann recht bald in den Garten gehen und dort eine Weile bleiben. Nehmt was warmes zu Trinken für euch mit, belasst Ylvi an einer etwas längeren Leine.

    Die ersten Tage hat Elvis sein Sicherheitsgeschirr einfach die ganze Zeit angehabt, dann hätten wir auch auf die Schnelle mal raus gekommen. Er war aber dann direkt stubenrein und hatte auch mit Geschirranziehen nie ein Thema.

    Last not least meine ewige Empfehlung: Ich fand das Buch "Der Tierschutzhund" von Pia Gröning extrem hilfreich. Schmales, kleines Buch voller Wissen, Tipps und konkreter Hinweise. Ich wünschte, ich hätte noch mehr davon umgesetzt.


    Und: Ein schönes Kennenlernen wünsche ich euch!

    Da muss ich einfach mal trauern: Zoopluss hatte früher diese Weste https://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ariant=759896.0 in allen möglichen Größen. Ich habe davon bestimmt noch 4 Stück, zum Glück.

    Im Frühling, Sommer, Herbst habe ich immer eine davon im Gassiturnbeutel, falls es mal regnet. Die waren so billig, da konnte man einfach ohne großes Zaudern einen Schnitt für den Geschirrring reinsetzen. Gäbe es die noch, wäre das meine absolute Empfehlung. Wie robust die genau sind, weiß ich jetzt nicht. Aber Elvis war früher schon ein ziemlicher Hansdampf und wir haben die Dinger bestimmt seit, uff, 5 oder 6 Jahren? Nach dem Waschen sehen sie aus wie neu (bis auf die Schnitte, die ich reingemacht habe).

    Ich wünschte, man könnte die noch nachkaufen.

    Es bleibt mir überlassen, ob ich das diy anwende. Ich kann wenn ich mag nochmal eine Einzelstunde nehmen, oder das in Zukunft diy beim Gassi nach ihren Ratschlägen und Beispielerzählungen selbst anwenden

    Danke für deine Antwort. Ich kenne mich mit der Problematik nicht aus, es war wirklich nur eine neugierige Frage, weil ich wissen wollte, wie die Trainerin die weitere Handhabung sieht.

    Und der ganze Murks insbes. mit em TA tut mir sehr leid zu lesen. Auch, dass du den Eindruck hast, dass deine Hündin etwas Vertrauen in dich verloren hat. Zumindest aus Menschensicht heraus ist es ja auch schon nachvollziehbar.

    Ich kenne deinen oder deine andern Threads hier nicht, hattest du mal im Forum nach Trainertipps gefragt? Wobei ich persönlich jetzt auch nicht heiß darauf wäre, den Hund mit Trainer Nummer 4 (?) zu konfrontieren.

    Ein Baustein, eine weitere Trainerin von der ich sagen muss es zeigte mal (direkt) Erfolg. Um die Aggression zu unterbrechen/abzubrechen wurde die euch vielleicht bekannte Wasserflasche (Rütter macht(e?) das ja auch teilweise) eingesetzt. Hund erschrak, hörte auf, war verunsichert. Gut fand ich, dass es nicht dabei blieb sondern nicht ausrasten in derselben Situation danach positiv bestärkt wurde. Also dem Hund auch vermittelt wurde, was stattdessen "richtig" ist oder was man von ihr möchte.

    Ich bin neugierig: wie ist dazu denn die weitere Perspektive, die die Trainerin dir an die Hand gegeben hat? Also, wie sollst du damit weiter verfahren?

    War das mit der Wasserflasche nur einmalig oder sollst du das jetzt immer machen oder hat sich das Verhalten so stark verbessert, dass du es nur noch in Extremsituationen machen sollst/brauchst?

    Herzliches Beileid zu deinem Verlust und auch dazu, dass du dich mit dem, was geschehen ist, so quälst. Als wäre der Tod des Hundes nicht schrecklich genug.

    Es ist ganz offensichtlich, dass du in den Momenten nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hast. Hinterher ist man immer schlauer. Hinter gibt es 1.000 Was-wäre-wenns. Aber das ist einfach gemein und unfair dir selbst gegenüber. Aus deinem Text wird doch ganz klar: wenn du gewusst hättest, wie du es "besser" hättest machen können, hättest du das – und wenn es dich deinen rechten Arm gekostet hätte.

    Und wer weiß, ob es wirklich besser gewesen wäre. Wer weiß, ob der Tierarzt am Dienstag überhaupt die richtige Diagnose gestellt hätte. Wer weiß, ob sie vom Blut in der Lunge wirklich erholt hätte, wenn sie doch nur eine 10 - 20 %ige Chance gehabt hat. Es klingt tatsächlich wahrscheinlich, dass du ihr Schmerzen und einen einsamen Tod erspart hast, so schrecklich es sich auch anfühlt.

    Ich hoffe, du kannst trotzt allem deinen Frieden mit deinem, eurem Schicksalsschlag machen.