Beiträge von KasuarFriday

    Stimmt, sorry, du hattest ja auch von den Tabletten geschrieben.

    Elvis bekommt auch gefühlt mehr Tabletten als Essen - unter anderem Cimalgex zu Librela & Ketamin. Für schlimme Tage haben wir noch Novalgin Zäpfchen, aber ich tue mich mit denen wirklich schwerer als ich gedacht hätte.

    Und Nichtfressen würde mich auch enorm belasten.

    Es ist so schwierig, abzuschätzen, was ist der normale Alterungsprozess und was sind vielleicht doch Krankeiten oder schmerzhafte Vorgänge, gegen die man etwas tun könnte, wenn man sie nur feststellte.

    Ständig sind die Gedanken dabei drüber nachzudenken, ob es ihm noch wirklich gut geht.

    Das hast du perfekt ausgedrückt, ist hier auch so.

    Ok, war bei Elvis auch früher schon so, nachdem es da die große alter-Kreuzbandriss-Überraschung gegeben hatte, aber es wird jetzt im Alter nochmal intensiver. Man schaut ja auch viel intensiver (nicht dass es viel hilft).

    aber leider kann ich nicht abschätzen, ob er wirklich schmerzfrei ist.

    Gäbe es evtl. die Möglichkeit einer "diagnostischrn Schmerzmittelgabe"? (Hab den Ausdruck gerade auf dem Hundekongress gelernt). Da gibt man in Absprache mit dem Tierarzt für 3 - 6 Wochen ein Schmerzmittel und schaut, ob das beim Hund eine Veränderung bewirkt.

    Nich jedes Schmerzmittel wirkt gegen jeden Schmerz, 1.000%ig aussagekräftig ist das also auch nicht, aber was ist das im Leben schon.

    So oder so, auch ich hier drüben lebe mit diesem nagenden Gefühl der Ungewissheit und reiche dir sozusagen durchs Internet meine Hand :)

    Heute habe ich leider nur ein Video schauen können, dabei hatte ich mehrere, die ich gerne gesehen hätte. Ich habe mich dann für das Thema Zähne mit dem TA Rückert entschieden, weil ich wusste, ich drücke mich da viel zu lange drum.

    Das Video war super. Sehr ausführlich, klar, insturktiv und auch angsteinflößend, denn bei Elvis sind noch nie dei Zähne geröngt worden. Das werde ich dann mal angehen.

    Zugleich war es auch lustig den TA Rückert zu sehen, anstatt nur seinen Blog zu lesen. Da ich es ja nicht einatmen musste, fand ich es auch lustig, wie viel er geraucht hat. Bewundern ttue ich seine Ruhe und seine inhaltliche Klarheit und Ausgewogenheit.

    Ich fand die Live-Diskussion gestern auch ganz nett, aber habe mir etwas mehr davon versprochen. Ich glaube das Thema Strafe bleibt schwer zu diskutieren und das hat man gestern auch gesehen. So unterschiedlich fand ich die Perspektiven gar nicht. Zwischen Praxis und Theorie fiel es manchen Diskutant:innen schwer hin- und herzuwechseln.

    Ja, total. Ich hätte gestern gerne mehr dazu geschrieben, aber Elvis hatte für das Video netterweise schon sein Gassi eine Stunde verschoben.

    Für mich ging es trotz der recht langen begrifflichen definitionen am Anfang imemr mal wieder durcheinander, bzw. wurde auch immer wieder vermixt mit Abbruch, Gewalt und anderem, was ich vergessen habe. Aber das liegt denke ich einfach in der Natur eines Gesprächs. Und ind er Natur eines Themas, das so vielfältig ist, dass man auch noch wirklich lange hätte weiter sprechen können.

    Zu den Perspektiven: Das hat für mich im Laufe des Gesprächs irgendwie immer mal wieder changiert. Bis auf Gerd könnte ich jetzt bei niemandem sagen, wo die Person da nun genau steht (muss ich ja auch nicht). Aber ich fand die Teilnehmenden sehr gut ausgewählt und ich fand, das hat sich gut ergänzt.

    Extrem spannend fand ich den Part zum Aggressionsverhalten.

    Wenn jemand davon überzeugt ist, ein z.B. ein Nein rein aversiv aufzubauen, na dann sollte die Person doch so sehr dazu stehen, es auch so weiterzugeben. Das klingt jetzt, als sei das ein Riesenkritikpunkt. So ist es nicht gewesen. Nur ein Halbsatz, an dem ich mich ein wenig aufgehangen habe.

    Ich hatte letztens irgendeinen Therad hier im DF gelesen und meine mich zu erinnern, dass viele Trainer mit (lernthoerisch korrekter) Strafe auch sehr vorsichtig umgehen, weil es da schnell zu Meldungen beim Vet-Amt kommt.

    Assoziativ fällt mir dazu ein, dass ich den Chat zur Diskussion gestern auch beachtenswert fand.

    Dr. Nora Brede kam für mich wahnsinnig dem Hund und Mensch zugetan rüber und ich habe ihr sehr gerne zugehört.

    Ging mir die meiste Zeit auch so, ich mochte besonders, dass sie auch den Menschen so oft mitgedacht hat, der z. B. auch seiner eigenen Emotionen nicht Herr wird und im Affekt handelt.

    Ganz am Ende habe ich nicht verstanden, wohin sie inhaltlich wollte. Da wurde dann glaube ich aber auch abgebrochen und ich war auch nicht mehr ganz aufmerksam, weil Elvis langsam unruhig wurde.

    Und war sie es nicht, die meinte sie könne sich nicht vorstellen, dass jemand den Leinenruck durchzieht, wenn er offensichtlich nix bringt? Da war ich etwas baff weil ich dvon mehrere Exemplare kenne.

    Aber ich hätte ihr auch sehr gerne noch zwei weitere Stunden zugehört.

    Mich hat die völlige Neutralität stutzig gemacht. Nicht, dass ich deshalb enttäuscht war oder bin, sondern schlicht, dass ich mir das nicht erklären konnte. Ich bin nun einmal Jemand, der gerne das Warum kennt (und den es wurmt, wenn er etwas nicht erklären kann).

    Elvis ist auch so. Und er kann nicht gut alleine bleiben. Das gibt es also auch.

    Erklärt habe ich es mir so, dass die Welt für ihn dann einfach wieder stimmt, wenn ich wieder da bin, also "bloß" der Normalzustand wieder hergestellt ist.

    Besonders auffällig war das, wenn eine Freundin ihn kurz vorm Supermarkt hielt, damit ich kurz rein konnte. Dann wird er nervös und sucht mich mit dem Blick. Bin ich wieder da, begrüße ich ihn (ruhig, ich möchte ja auch, dass er nicht ausflippt) und Elvis ist dann eher so "Ah, ok, ja." Mehr kommt da nicht.

    Ausflippen tut Elvis bei Menschen, die ihm öfter Futter geben. Ich hatte dem Hauswart des Hauses, in dem ich früher gewohnt habe, erlaubt, Elvis Leckerlies zu geben. Er hatte dann immer etwas für Elvis dabei. Ergebnis: wenn Elvis ihn gesehen oder gerochen hat, ist er schier ausgeflippt. Klar, der war für ihn wie der Weihnachtsmann, jemand, der außer der Reihe immer Geschenke für ihn hat.

    Auch da passt der Blick zu mir. Elvis bekommt unterwegs immer einige/diverse Leckerlies, oft als Belohnung mal einfach so. Das bringt ihn auch null zum Ausflippen, denn das ist einfach normal.

    Und, das habe ich letztens in einem andeern Thread gelesen und fand es schön formuliert: unter Hunden ist neutrales Auftreten, ein freundliches Nichtbeachten, eine sehr höfliche und freundliche Geste. Ich kenne das, wenn wir mit anderen Hunden laufen, mit denen Elvis gut klarkommt. Die meiste Zeit scheinen sie einander kaum wahrzunehmen.

    Von daher: wahrscheinlch ist dein Hund einfach nur höflich und freundlich zu dir, was wir als Menschen eben als Reserviertheit deuten. Last not least: deine Hündin klingt toll!

    Aaaaaaber für 90% der HH, die wohl hoffentlich auf den Herbst- Winterspaziergang in Bewegung ist, ist es unnötig.

    Najaaaaaa.

    Jetzt mit Seniorhund ist mir unterwegs viel kälter, da Elvis nun viel langsamer unterwegs ist.

    Wenn jemand auf dem Hundeplatz ist, ist da doch auch viel Stehen dabei.

    Ist der Hund im Freilauf, gehen viel HH deutlich langsamer als ihr Hund.

    Menschen mit Hund an der Leien gehen ja auch nicht unbedingt im Trabtempo.

    ...

    Konnte heute nicht so viel sehen, wie ich wollte. So ist das Leben. Hab dann einfach mal erstmal in alles reingeschaut und bin bei Anke Lehne hängengeblieben.

    Das Thema Jagdhunde interessiert mich dank Elvis einfach, auch wenn der alte Mann als Vorsteher nicht viel mit Bracken & Schweißhunden zu tun hat. Aber ich fand das gesamte Interview wirklich interessant. Ich glaube, jetzt schaue ich bei Carmen Schweizer weiter bis 18 Uhr.

    Und dann bin ich mal gespannt auf die Diskussion und wie lange ich der folgen kann, ab 19 Uhr steht hier eigentlich wieder Gassi an.

    Offenbar müssen auch erfahrene Hundehalter bei (Auslands-)Tierschutzhunden noch einmal bei den Basics anfangen.

    Ich fand vor und nach Elvis' Übernahe das Buch "Der Tierschutzhund" von Pia Gröning sehr hilfreich. Es richtet sich zum einen an End- aber auch an Pflegestellen.

    Im Rahmen des Hundekongresses habe ich gesehen, dass es einen kostenlosen 1,5-stündigen Vortrag von Pia zum Thema "Dein Tierschutzhund zieht ein. Tipps zur Eingewöhnung von Pia Gröning" gibt.

    Ich habe ihn mir jetzt nicht angeschaut, aber hier ist der Link: https://pfotenakademie.com/auslandtiersch…-Tierschutzhund

    Zum Ableinen wurde ja nun einiges geschrieben. Ich kenne es außerdem so, dass man den Hund am Anfang in Ruhe ankommen lässt und längere Spaziergänge etc. erst später macht. Elvis hat bei mir die ersten drei Wochen fast durchgehend gepennt, das Tierheimleben (Gehege), Umzug und die Umgewöhnung waren Stress pur.

    Hier läuft auch der Mikrobiom-Beitrag (sehr passend, Elvis ist gerade mit 2 Runden Antibiotika durch).

    Suchen, Zeigen, Finden möchte ich auch gucken, ebenso Generalisiserung.

    Bei Anke Lehne werde ich auf jeden Fall reinhören, ich hatte lange ihr Buch zur Jagdhundeausbildung (dann verliehen an eine Jäger, hehe). Auch die Beschäftigungsideen würde ich gerne angucken, jetzt da Elvis fast 13 ist verlagert sich doch ein bisschen mehr nach drinnen und dafür nehme ich gerne Inspiration mit.

    Bei Sylvia Schulze würde ich auch gerne noch reinschauen, einfach weil ich sie in der Vorstellung so sympathisch fand.