Ich muss mal dumm fragen: was ist/war jeweils die Motivation der Tierheime die gefunden Tiere nicht an die rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben und die Anwesenheit der Tiere zu leugnen?
Die zweite Idee die ich hätte wäre, dass die Tierheime der Meinung sind, dass es dem Tier bei dem ursprünglichen Besitzer nicht gut (oder nicht gut genug) geht. Dann wäre die "moralische Ausrede", dass es dem Tier bei einem neuen Besitzer besser ginge.
Wobei sie ja nicht anhand eines einzigen Telefonates/Besuches beurteilen können ob es das Tier beim Besitzer gut hatte.
Ein Bekannter hatte ein Bauernhof und zur Bewachung zwei Hunde im Zwinger. Nachts liefen die dann im Hof. Am Wochenende allerdings nicht regelmäßig. Irgendwann kam er Morgens zum Zwinger und beide Hunde waren weg. Die Zwinger waren abgeschlossen und wurden mit Bolzenschneider aufgemacht.
Ein paar Tage später ist er zum Tierheim und da war einer seiner Wachhunde. Die haben ihn aber nicht rausgegeben, weil er nicht nachweisen konnte, dass das seiner ist (waren nicht gechipt).
Er hat sich dann zwei neue Hunde angeschafft. Ein paar Wochen später rief ein Nachbar an und sagte, dass sich da Leute am Zwinger zu schaffen machen. Er hingerannt und die Leute im Auto schnell weg gefahren. Mein Bekannter dann mit Auto hinter her und die haben sich eine wilde Verfolgungsjagd bis zur Stadt gegeben. Mein Bekannter hat erst aufgehört, als die "anderen" fast einen Fußgänger überfahren haben. Später kam raus, dass das Auto einer Tierheimmitarbeiterin gehörte!! Die Vermutung liegt da natürlich nah, dass die Leute auch schon die ersten Hunde geklaut haben!!
Ich vermute, die fanden die Haltung da nicht ideal (war sie auch nicht!!).