Beiträge von FLUFFY

    schnauzermädel, du hast es auf den Punkt gebracht.
    Ich habe etliche TÄ in meinem näheren Bekanntenkreis
    und was ich von denen so höre, was die Zahlungsmoral anbelangt,
    geht auf keine Kuhhaut. Leider werden es auch immer mehr Menschen,
    die sich eine Behandlung ihrer Tiere einfach nicht mehr leisten können.
    Nur ein Fall von vielen, die sich so und in ähnlicher Art, Tag für Tag in einer Praxis,
    abspielen.
    Die Praxis in der meine Freundin arbeitet, ist eine recht große Praxis, mit bis zu 5 TÄ,
    10-15 TA-Helfern. Sie haben einen 24 Stunden Dienst und das an allen Tagen.
    Samstag gegen 20:00Uhr kommt ein Anruf, es wird als ERSTES gefragt, behandeln
    sie auch auf Rechnung oder Ratenzahlung. Die Helferin fragt, ist ihr Tier schon Patient bei uns. Das wird verneint und dann kommt der Satz, aber mein Tier ist sicher ein Notfall. Die Helferin erklärt dem Anrufer, dass sie auf Rechnung nur Patienten behandeln, wenn die Tierhalter schon bekannt sind, es besteht aber die Möglichkeit einer Ratenzahlung, aber es müsste eine Anzahlung erfolgen. Patientenbesitzer erwidert, dass sei kein Problem, wie hoch ist denn die Anzahlung, Helferin antwortet, dass könne sie so nicht sagen, da sie ja nicht wissen kann, was mit dem Tier los ist und was im Endeffekt die gesamte Behandlung kosten wird. Vom Tierhalter wurde, bis auf den Satz, mein Tier ist ein Notfall, noch keine Aussage über den Zustand des Tieres gesagt. Die Helferin fragt dann von sich aus, was für Beschwerden das Tier hat. Ihr wird dann erzählt, dass es sich um einen 8 Wochen alten Hundewelpen handelt, der schon seid einer Woche, Durchfall hat, nicht richtig trinkt und frisst.
    Dem geneigten Leser noch mal ins Gedächtnis gerufen, es ist Samstag 20:00 Uhr.
    Die Helferin bittet den Welpenbesitzer sofort zukommen, da es sein kann, dass Lebensgefahr für den Welpen besteht. Etwas später, stehen dann zwei Menschen mit einem völlig ausgetrockneten, apathischen, verflohten und stinkenden Welpen auf der Matte. Welpi wird sofort an den Tropf gelegt, so gut es geht, mit dem Flohkamm und Spray behandelt. Welpi hat einen mächtig „aufgeblähten“ Bauch, der auf eine Verwurmung bis Unterkante Oberlippe hin weist, was sich dann auch umgehend bestätigt, weil Welpi sich vorne und hinten der Würmer entledigte.
    Den Besitzern wird gesagt, dass Welpi auf Station bleiben muss, um ihn in den nächste Stunden, unter Kontrolle zuhaben. Es kommt keine Frage, welche Chancen der Welpe zum Überleben hat, sondern wieder nur die Frage, was das denn alles kosten würde. Die TÄ nannte dann eine ca. Summe von 800,-€, erklärte, dass die auch auf Raten gezahlt werden können, sie aber darum bitte, eine Anzahlung von
    200,-€ zumachen. Soviel Geld hatten die Leute nicht dabei, sie haben auch noch eine Begründung dafür abgegeben und versprochen, dass Geld am nächsten Tag in die Praxis zubringen. Am nächste Tag, standen sie mit 100,-€ in der Praxis und wollten den Welpen abholen. Die Herausgabe wurde nicht nur aus gesundheitlichen Gesichtspunkten verweigert, sondern den Leuten wurde gesagt, dass eine Herausgabe erst erfolgt, wenn die Rechnung bezahlt sei. Dann kam die Ansage der Besitzer, für das Geld können sie sich ja einen Rassehund kaufen und sie wissen nicht, wie sie das Geld aufbringen sollen und würden dann doch dafür sein, den Welpen einzuschläfern. Sie waren der Meinung, dass sie dann die Rechnung nicht mehr bezahlen müssten. Die TÄ erklärte, dass sie das auf gar keinen Fall machen würde, da der Welpe bei richtiger Behandlung, ein langes Hundeleben vor sich hat.
    Die Welpenbesitzer sagten dann, dass sie den Welpen dann eben nicht abholen würden und ihnen egal ist, was mit ihm passiert. Die TÄ hat sich dann eine Verzichtserklärung, auf den Welpen, unterschreiben lassen, was die Leute auch sofort gemacht haben. Welpi wurde gesundgepflegt und weitervermittelt, er ist ein klasse Hund geworden. Wie ich schon geschrieben habe, dass ist EIN FALL von EINEM TAG und leider nicht der EINZIGE, in einer Woche/Monat. „Finanzieller Verlust“, der Praxis für diesen einen Fall, ca. 800,-€. Wer kann sich auf Dauer, solche
    Finanziellen Einbussen leisten? Darum wundert mich nicht, dass immer mehr TÄ und TK, immer erst „Bares“ sehen wollen. Auch TÄ können den Patientenbesitzern immer nur VOR den Kopf schauen.

    Zitat


    Mir muss keiner vertrauen! Mir ist es wurst! Ich kann auch die Hunde von meinen Bekannten nehmen, die vertrauen mir!
    Das ist ja jedem freigestellt!

    Keksi, tut mir leid, ich habe nicht nur dich mit „ einem Jugendlichen“ gemeint, sondern auch die TS, sonst hätte ich „einer Jugendlichen“ geschrieben. Für mich zählen auch 20 jährige noch zu den Jugendlichen.

    Für mich ist es mehr als bedenklich, dass es immer mehr HH gibt, die sich offensichtlich auf so einen, in meinen Augen, Quatsch einlassen. Anstatt sich
    mal mit dem eigenen Hund „auseinander“ zusetzen, zulernen ihren Hund „zu lesen“,
    wird es den HH einfach gemacht, in dem angeboten wird, „zeig mir ein Bild und ich sage dir wie dein Hund so drauf ist“. Ich finde es erschreckend, dass bei fast jeder Anfrage, an die TK, diese Fragen kommen.
    „Fühlt er sich wohl bei uns?“
    „Kann er erzählen, wie es ihm geht?“
    „Ist er glücklich?“
    „Hat er vielleicht Schmerzen?“
    „Kann er mir sagen, ob ich was besser machen kann und wenn ja, was und wie?“
    „Warum ist er Leinenaggressiv oder warum pöbelt er andere Hunde/Menschen an?“

    Wenn ich als HH, nicht in der Lage bin, mir bei meinem eigenen Hund diese Fragen selber zu beantworten, sollte ich mich selbst hinterfragen, was verstehe ich überhaupt von meinem Hund. Es muss und kann nicht jeder HH ein Kynologe sein.
    Aber ich bin der Meinung, dass jeder der sich einen Hund/Tier ins Haus holt, muss sich mit den Bedürfnissen des Hundes/Tieres beschäftigen und ist dann auch selber in der Lage sich solche Fragen zu beantworten. Es ist natürlich einfacher, wenn ich jemand fragen kann und der beantwortet mir meine Fragen an Hand eines Bildes. Dann brauche ich mir keinen Kopf machen und habe dann auch die Möglichkeit, „Sachen“ die mir nicht in den Kram passen, auf andere abzuwälzen,
    so nach dem Motto:“ Der TK hat gesagt“. Mir machen Menschen, die sich auf solchen Hokuspokus, in Bezug auf ihre Hunde/Tiere einlassen, richtig Bauchschmerzen. Lassen sie sich, für ihr eigenes Leben, aus dem Kaffeesatz oder Karten lesen, sage ich mir, muss jeder selber wissen, was er glaubt oder richtig findet, geht es aber um andere Lebewesen, dann finde ich es sehr bedenklich.
    Ich möchte wetten, dass keiner, der für sich selber, solche „Dienste“ in Anspruch
    nimmt, einem Jugendlichen vertrauen würde. Warum dann bei einem Hund?

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    B R I G I T T E !!!!! :hilfe:
    Bitte misch' dich ein, wenn ich was vergessen habe oder du eine Verbesserung machen kannst. :roll:

    Perfekt beschrieben, wie immer! Nur eins würde ich noch machen, ich würde den Eimer zu 2/3 oder zur ½ mit Zement oder Sand auffüllen, damit er beim Schnüffeln nicht umkippt. Heute habe ich die ZOS DVD bekommen. Ich werde sie mir in den nächste Tagen ansehen und dann berichten.

    Bei solchen „Auskotz – Threads“ frage ich mich immer wieder, ob die Leute nicht mal selber auf die Idee kommen, die „Schuld“ mal bei sich zusuchen. Es werden Fehler vom HH gemacht und die werden dann anderen Menschen angekreidet. Wer gibt uns HH eigentlich das Recht, von jedem Menschen zufordern, über das Verhalten unserer Hunde und Hunde im Allgemeinen bescheid zu wissen? Das wissen ja viele HH nicht mal. Wenn ich, als HH genau weiß, wie mein Hund in dieser oder jener Situation reagiert, dann habe ich als HH dafür Sorge zutragen, dass mein Hund nicht in so eine Situation gebracht wird. Ob der Kellner sich nun richtig verhalten hat oder nicht, steht meiner Meinung nach nicht zur Debatte. Ich bin der Meinung, der Kellner kann davon ausgehen, dass ein mitgebrachter Hund, ihm in keiner Situation an „die Wäsche“ will, auch nicht wenn der Kellner sich ein 2. Mal, falsch verhält. Schooory,
    Vera, aber in meinen Augen ist nicht der Kellner, der „Bescheuerte“, sondern du.
    Du hast den Fehler gemacht, weil du deinen Hund, von dem du genau weißt, wie er sich in solchen Situationen verhält, in diese für deinen Hund „bescheuerte“ Lage gebracht und nicht der Kellner. Lass dein Hundi, beim nächsten Kneipen/Cafe besuch Zuhause, ist für alle Beteiligten stressfreier.

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    Duck Tolling Retriever?

    Schau mal was auf der Toller- Seite steht.

    http://www.tollerverein.de/index.php?article_id=217&clang=0

    Zitat

    Aufgrund der dramatischen gesundheitlichen und genetischen Situation beim Toller möchte unser Verein den wissenschaftlichen Rat befolgen und eine fremde Rasse einkreuzen

    Zitat

    die Rasse leidet unter massivem Genverlust und die Toller sind untereinander näher verwandt als Vollgeschwister

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    Das mit dem Pudel hatten wir auch schon, aber die Fellpflege ist doch etwas aufwändig.

    Da ich mich ja schon geoutet habe, dass der nächste Hund für mich ein Pudel wäre,
    (leider wird es dazu nicht mehr kommen, da ich dann schon zu alt bin.)habe ich mich auch schon mit der Pflege beschäftigt. Einen Pudel sollte man wie jeden anderen „Lang-Haar“ auch, jeden Tag kurz bürsten und einmal in der Woche durchkämmen, dann ca. alle 4-6 Wochen scheren und wie ich schon geschrieben habe, kann man das lernen und dann selber machen. Wenn man da Übung hat, ist das in ca. einer Stunde erledigt. Mein Mann, der unsere Hunde pflegt, beneidet immer die „Pudelmenschen“ um die vergleichsweise wenige Zeit, die sie aufwenden müssen.