Beiträge von Hektorine

    jetzt brauche ich natürlich noch das OK meiner Chefs. Ich werde berichten, wenn es euch interessiert.

    Mich würde es interessieren.

    leider nicht so einfach wie ich erhofft habe, das mal als Zwischenstand. vorsichtig gesagt, verschiedene interessen müssen unter einen hut gebracht werden.

    und ich verstehe auch vollkommen die Argumentation der Geschäftsführung, was das Finanzielle angeht. Eine Voliere in meiner Traumgröße, 1,60 m Breite ist schweineteuer.

    Ich will eure Diskussion nicht stören. Lese sehr interessiert mit.

    Aber Zufallsfund, vielleicht ganz interessant:

    https://www.swr.de/swraktuell/rhe…-hunde-100.html

    Zitat

    Hunde-Experte der ADD sagte dem SWR, seit 2020 sei die Zahl der Hundeangriffe kontinuierlich um 20 Prozent gestiegen. "Das hängt damit zusammen, dass viele Leute beim Spazierengehen die Hunde nicht anleinen, obwohl das in der Gefahrenabwehrverordnung in Rheinland-Pfalz so vorgeschrieben ist."


    Was ich in der Berichterstattung irritierend finde ist, dass der Hund vorher scheinbar völlig unauffällig, nach den Vorfall aber extrem aggressiv und nicht resozialisierbar.


    Woher kommt das?

    Liegt es an mir, dass ich denke, für so ein Verhalten muss es einen Auslöser (oder eine langsame Entwicklung) geben und das kann nicht einfach so aus dem blauen raus passieren?

    Der Auslöser könnte einfach die Herausnahme aus seiner vertrauten Umgebung in eine sehr unfreundliche sein.

    möglich. aber wieso hat der Hund die ihm bekannte Person so stark gebissen?

    Dass die alte Dame (87 war sie wohl), deswegen verstarb, da wurde ja laut Artikel klargestellt, dass die Hundebisse nicht die eigentliche Todesursache waren.

    aber warum beißen diese Hunde dann Menschen (was andere Hunde auch machen), aber lassen sie nicht mehr los, beißen immer weiter zu?
    Und das ist doch keine Verleumdung, da gibt es doch massig Belege dazu.


    Zitat

    Dass viele dieser Hunde ein total fehlgeleitetes Beutefangverhalten zeigen ist schlimm, weil es dann zu solchen Katastrophen kommen kann.


    Ja finde ich auch ganz schlimm.

    Das muss man aber doch mal anerkennen und nicht kommen mit "jeder Hund kann beißen"

    Versteh mich nicht falsch - ich habe keine Angst davor als HH. Und ich finde das Urteil mehr als angemessen. Jeder Tod eines Menschen ist definitiv einer zu viel. Aber wenn ein HH nun viel mögliches macht und es dennoch zu so einem grausamen Vorfall kommt, nun ja regt das zum nachdenken an.

    Ich bin ja kein HH, aber wie auch ihr HH wühlt mich dieser entsetzliche Vorfall ein halbes Jahr später immer noch auf.
    Aber rational betrachtet, das Gerichtsurteil ändert rechtlich erstmal NULL.
    Es werden wohl in Oberösterreich, wo es bisher meines Wissens eher lockere Regelungen bzgl. Hundehaltung gibt, Verschärfungen kommen, angepasst an die Regelungen an die anderen österreichischen Bundesländer.

    Wird dann künftig jeder Unfall mit einem Tier eine strafrechtliche Konsequenz für Halter drohen!? Denn ich wage zu behaupten, dass ein Großteil von Vorfällen und Unfällen (egal ob nun ein verletztes anderes Tier, Mensch oder Tod) verhindert werden könnte, durch anderes/vorausschauenderes Handeln des HH.

    Ich verstehe nicht, wieso jetzt die Sorge bei HH nach dem Urteil?

    Was ändert das Urteil?
    Das war ja keine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs, sondern ein ganz normales Urteil eines Bezirksgerichts, natürlich in einem Aufsehen erregenden Fall.

    Das ist zwar für die aktuelle Diskussion nicht wichtig, ich wollte es dennoch klarstellen.

    Genau deshalb schrieb ich "grundsätzlich" - denn "grundsätzlich" heißt, es gibt Ausnahmen.

    Eine Ausnahme für strafrechtlich verfolgte Sachbeschädigung ist die MIT VORSATZ begonnen Sachbeschädigung.

    Am Leichtesten für (uns) Laien ist hier die Sachbeschädigung durch Brandstiftung als strafbare Sachbeschädigung nachzuvollziehen - da ist wohl für jeden leicht verständlich, dass dieser Fall der vorsätzlichen Sachbeschädigung selbstverständlich auch strafrechtlich verfolgt wird.

    Wie gesagt - grundsätzlich ist Sachbeschädigung keine Straftat; Ausnahmen von diesem Grundsatz bestätigen die Regel ;)

    Sachbeschädigung

    Brandstiftung ist wiederum sowieso schon Straftat. Die strafbar ist, auch bei Fahrlässigkeit, das nur nebenbei

    Ganz einfaches Beispiel zur Sachbeschädigung:

    Ich beschädige fremdes Auto = Sachbeschädigung. Den Schaden muss ich bezahlen, ganz klar. Das ist eine zivilrechtliche Sache.

    Habe ich das Auto versehentlich beschädigt: keine Straftat, weil fahrlässige Sachbeschädigung keine Straftat ist.
    Habe ich das Auto absichtlich beschädigt, z.B. weil mich das falsch auf dem Gehweg geparkte Auto genervt hat und ich habe deswegen den Autospiegel abgebrochen: Sachbeschädigung, Straftat. Dafür werde ich aber nur bestraft, wenn der Autoeigentümer mich anzeigt (in Juristensprache Antrag auf Strafverfolgung stellt).

    Bin ich aber ein renitenter Gehwegparker-Hasser und breche bei jedem Gewehgparker den Autospiegel ab, also wirklich viele, dann kann ich auch "von Amts wegen" deswegen ein Strafverfahren bekommen und und eine Strafe , weil Sachbeschädigung und es liegt im öffentlichen Interesse, dass ich dafür bestraft werde.

    Nun bin ich zum Off-Topic wieder leise.
    Was die Sachbeschädigung im Thema soll, weiß immer noch nicht.