Beiträge von Hektorine

    Wir zerren sie nirgendwo raus und lassen sie in Ruhe, auch die Kinder zerren sie nicht raus und "stalken" sie auch nicht, das würden wir als Eltern niemals(!!!) zulassen. Der Große hat sein Zimmer hergegeben, da stehen Klos und Futter aktuell drin und er schläft nicht in dem Raum, gespielt wird im Wohnzimmer. Also ein ganzes Zimmer als Rückzugsort haben sie. Sie bewegen sich auch in der Wohnung, also sind nicht starr irgendwo drunter, sondern sind mal hinterm Schrank, mal unterm Kinderbett...

    Ihr habt ja Katzenerfahrung, also gehe davon aus, dass ihr die grundlegenden Regeln kennt :cuinlove:

    Da Hundeforum, ihr habt vermutlich einen Hund, kann es sein, dass der (oder allein schon sein Geruch) ihnen Angst macht?

    Einer meiner derzeitigen Kater (allerdings Tierschutz) war die ersten Tage tagsüber auch unsichtbar. Aber in der Nacht, als ich im Bett lag, hörte und spürte ich, dass er vorsichtig auf Erkundungstour in der Wohnung war. In der zweiten Nacht hopste er auf mein Bett und schnuffelte mich an. Ich habe mich schlafend gestellt, damit er mich in Ruhe beschnuffeln kann.

    Wie ist das bei euch, ist eure Schlafzimmertür offen?

    Vielleicht muss ich da auch einfach mal in mich gehen und kleiner werden.Der Wolf braucht ja überhaupt keine unberührte Natur oder "Wildnis". Genau deshalb wird er ja zum Problem, wenn man die Sache einfach so weiter laufen lässt.

    c

    Das Argument, es könnte ja nur eine bestimmte Anzahl Wölfe in einem Gebiet bestimmter Größe leben, widerlegt er auch gerade. Die Territorien werden einfach kleiner, ist ja genug Nahrung für alle da.

    Die Europäische Kommission führt gerade eine Befragung durch, dann soll bis zum Jahresesnde ein Beschluss gefasst werden, ob der Schutzstatus gesenkt wird.

    Man kann nur hoffen, dass endlich eine Entscheidung getroffen wird, die ein Miteinander ermöglicht.

    Was wäre dein Vorschlag für ein Miteinander bezüglich Wolf? Ich frage das ernsthaft, denn bisher habe ich deine Postings immer in Richtung "Wolf muss weg" empfunden.

    trotzdem vermehrt er sich prächtig, es gibt dieses Jahr viele Würfe mit 5 bis 8 Welpen. Wenn nur die Hälfte überlebt...

    da haben wir wohl unterschiedliche Quellen.

    Ich kann nur allgemeine Quellen bringen, zu Wolffortpflanzung, Verbreitung neu in D etc.

    Magst du mir deine nennen, die besagen: es gibt dieses Jahr viele Würfe mit 5 bis 8 Welpen?

    Aber ich frage mich allgemein, auch wenn sich bei dir die Rehe nur "komisch" verhalten und du deine Hunde nicht jagen lässt, was machen Rehe, die von Hunden gehetzt werden? Ich vermute, die ziehen sich langfristig zurück in ein Areal ohne hetzende Hunde. Aber wo soll das sein, wenn immer mehr HH mit dem Auto mit ihren Hunden möglichst weit rausfahren, damit sie dort ungestört von anderen HH und Hunden herumlaufen können?

    Ich nehme dein Posting als Aufhänger, bitte nimms nicht persönlich gegen dich, ich denke nur allgemein über das Thema Wolf nach.

    Siehe hier
    RE: Echte Wölfe und blöde Fragen - Teil 2

    Ich denke, wir sollten uns grundsätzlich bewusst machen, dass uns Menschen nicht die ganze Erde gehört, dass auch Tiere das Recht haben auf unserer Erde zu leben.

    Ja diesen Satz unterschreibt vermutlich jeder hier. Aber was bedeutet das konkret?

    Jeder, auch ich, geht gerne im Wald spazieren. Ich persönlich liebe Schwammerlsuchen. Bei euch Hundehaltern lese ich, es ist wunderbar, wenn ihr keine anderen Menschen trefft. Kann ich verstehen. Und am besten auch kein Wild, damit eure Hunde frei laufen können. Verstehe ich auch.

    Aber wo bleibt dann der Platz für Tiere?

    Thema Wölfe und Risse von Nutztieren, noch anderes Thema, ganz wichtiges Thema, da muss man eine Lösung finden.

    Aber bei Sorgen wie z.B.

    Ich verstehe die Frage nicht. Magst Du das nochmal erläutern was Du damit meinst? :smile:

    Da ist mitten im Wolfsgebiet am Waldrand eine Gaststätte, die die umliegenden Dörfer verbindet. Diesen Sommer geschlossen (letzten auch schon? Bin nicht ganz sicher die Zeit verfliegt so..). Die Wölfe gewöhnen sich jetzt daran, dass dort kaum gemand ist und bewegen sich immer freier. Vor allem nutzen sie mit Vorliebe die bequemen Wald- und Feldwege, auch tagsüber, das erkennt man gut an der verbreiteten Losung.

    Es gab hier schon mindestens einen Vorfall, bei dem Teile des Rudels einen Hundehalter offen "gestalkt" haben.

    Ich bin einfach gespannt, wie die Wölfe darauf reagieren, wenn plötzlich wieder mehr los ist im Wald, ziehen sie sich dann einfach wieder zurück? Wohin? Der Platz ist begrenzt. Und wie ändert sich die Dynamik, wenn der allgemeine Stresspegel höher ist als jetzt?

    da sollte man sich fragen, ob diese Gaststätte da sein muss.

    Und vielleicht auch allgemein, wie viele Wildtiere (Rehe etc.) durch menschliche Freizeitgestaltung aus ihrem Habitat vertrieben wurden.

    Was ich meinte war, dass das "Wolfsmanagement" in seiner derzeitigen Form nichts mit Natur zu tun hat.


    Wildtiere schießen hat mMn grundsätzlich nichts mit Natur zu tun. Das ist ein Eingriff des Menschen. Der kann pro Natur sein (Waschbärbejagung zB) oder auch nicht. Aber Natur ist menschlicher Eingriff mMn grundsätzlich nicht. Ich tue mich schon schwer unsere Kulturlandschaft überhaupt als Natur zu bezeichnen.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es richtig ist, wenn der Mensch eingreift (aufgrund seriöser naturwissenschaftlicher moderner Erkenntnissen), um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten bzw. wiederzuherstellen.

    Ausgewachsene Wölfe haben und hatten auch früher meines Wissens keinen Prädator über ihnen.

    In den vergangenen Jahrhunderten wurden Wölfe von Menschen gejagt, getötet und damit in Mitteleuropa ausgerottet.
    Der Grund dafür ist nach wie vor nicht geklärt. Die Quellenlage ist schwierig, also war Angst der Menschen vor Wolfsangriffen real, begründet oder nur Mythos? Oder war der Hauptgrund, dass Wölfe Schafe, Ziegen rissen, die ja sehr wichtig waren für Menschen (Nahrung, Wolle)?
    Es dürfte in früheren Jahrhunderten viel mehr Schafs- und Ziegenherden gegeben haben als heute.

    Es wird berichtet, dass im 30jährigen Krieg die Zahl der Wölfe massiv zugenommen hat. Kann ich mir erklären, Wölfe fressen Aas, und in diesen düsteren Tagen starben so viele Menschen, deren Leichname sicherlich unbestattet liegen blieben.

    Das war der Anfang zu meinen Überlegungen, wo ich damit hinkomme, weiß ich noch nicht.
    Fortsetzung kommt.
    Aber wenn jemand zu meinen Überlegungen zur Historie des Umgangs mit Wölfen was beitragen will, bitte gerne, würde mich freuen!

    Solche historischen Beispiele gibt auch in Deutschland:

    https://archaeologik.blogspot.com/2013/11/gebaut…ben-als_13.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsgarten_(Erzgebirge)

    etc.

    Ich ziehe meine Frage mal hier rein, weil es im ursprünglichen Thread nicht so ganz hingehört und es mich interressiert.

    Mir stellt sich die Frage, da die drei Kleinhunde ja laut HH angeleint waren (4m Flexi), hätte HH, die/der den Hund ja schon am Halsbald hielt, also die Hunde schon kommen sah, nicht doch noch aus dem Flexiradius ziehen können? Oder geht das nicht wenn so ein großer Hund schon so gestresst ist?

    Ich weiß ja, dass es Hunde gibt (aus TS oder sonst wie), die ihr soweit möglich super erzogen habt, die aber immer noch Probleme haben, wenn andere Hunde auf sie zustürmen oder so.

    Sunti und andere User, was kann man in so einer Situation machen?

    Die heranlaufenden Hunde abwehren, blocken, nehme ich mal an. Aber geht das noch, wenn es mehrere sind?

    Dass ich mit den Erkenntnissen aus euren Antworten nicht im Ursprungsthread hausieren gehe, ist selbstverständlich.

    Das jetzt wieder so eine Geschichte, wo ich sehr gern die Schilderung des Vorfalls von der Gegenseite hören würde.

    Das glaube ich Dir, würde mich selbst interessieren. Er sah das riesige, böse Monster auf seine armen , kleinen , gaaanz lieben , ruhigen Hündchen zustürmen .... ^^

    Lies mal bitte nochmal mein Posting, ich habe noch was ergänzt.

    Und ganz ehrlich, ob nun der andere HH, seine Hunde, oder du, dein Hund, oder alle zusammen Schuld sind, dass du offenbar keinerlei Mitgefühl zeigst für den Hund, der aufgrund Bisses deines Hundes operiert werden musste, finde ich sehr traurig.

    Das jetzt wieder so eine Geschichte, wo ich sehr gern die Schilderung des Vorfalls von der Gegenseite hören würde.

    Mir stellt sich die Frage, da die drei Kleinhunde ja laut Mulltown angeleint waren (4m Flexi), hätte Mulltown, die/der den Hund ja schon am Halsbald hielt, also die Hunde schon kommen sah, nicht doch noch aus dem Flexiradius ziehen können? Oder geht das nicht wenn so ein großer Hund schon so gestresst ist?

    Ich weiß was Du meinst, aber damit ist das Unrecht nicht weg . Ich halte mich doch an alle Auflagen und habe , um den Prozess zu beschleunigen und meinen Hund nicht unnötig lange zu quälen , auf weiteren Zoff (Anwalt etc..) verzichtet und eine Verzichtserklärung unterschrieben. Mehr kann ich nicht tun .

    Auf was wird denn Deinerseits in dieser Verzichtserklärung verzichtet?

    Ist dem Aggro-Zwerg etwas geschehen? Mußte er tä behandelt werden?

    Klingt leider schon so:

    Auf gleicher Höhe kamen uns die Drei aber nun aber knurrend und kläffend entgegen , der Typ hatte seine drei Rolleinen nicht arretiert und sie rannten praktisch in uns rein , ja und Freya hat einmal in die Menge gebissen und einen hart erwischt .