Beiträge von RafiLe1985

    Man kann's auch übertreiben. :roll:
    Hier steht, dass es eine Frau gibt, die an Krebs erkrankt ist, die aufgrund der Prognose in ein Hospiz gegangen ist und ihren Hund aus diesem Grund abgegeben hat. Mehr Infos sind doch gar nicht geflossen. Nirgendwo steht, wie alt sie ist, wie sie heißt, woher sie kommt, in welchem Hospiz sie sich befindet.

    Die Themenstarterin beschäftigt eine Frage, mit dieser Frage und traurigen Fakten hat sie sich an ein Hundeforum gewandt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Also ich würde es nicht wollen, dass sowas in einem Forum diskutiert würde, auch wenn mein Name, Alter etc. unbekannt bleiben...

    Ich glaube nicht, dass es keine Bindung gab. Wie eng diese war, kann und möchte ich nicht beurteilen.

    Ich glaube sowieso, dass es für Außenstehende schwierig ist, die Bindung wirklich zu beurteilen. Ich war ja letztes WE beim Wesenstest mit Newton. Da wurde auch die Bindung beurteilt. Theoretisch. Wobei für mich das, was da beurteilt wurde, eher unter Orientierung am Halter läuft. Klar, hat das auch was mit Bindung zu tun. Aber heißt es, nur weil ein Hund sich wenig am Halter orientiert, wenn es andere spannende Dinge (Essen) gibt, unbedingt, dass die Bindung schlecht ist?

    und wieso stellst du nachts das Wasser weg @RafiLe1985 ?

    wenn newton nachts nichts trinkt, kannst du es genauso gut stehen lassen, wenn er nachts aber doch eigentlich trinken möchte, finde ich es echt...naja, schlimm ihm das Wasser vorzuenthalten!
    würde mich ernsthaft interessieren, mir käme einfach nie der Gedanke das Wasser weg zu stellen.

    Ich spüle abends vor dem zu Bett gehen seine beiden Schüsseln und lasse sie dann auf der Spüle zum Trocknen stehen. Er schläft sowieso mit im Schlafzimmer. Ehrlich gesagt, habe ich das von Anfang an so gemacht und bisher auch nicht groß drüber nachgedacht.

    Er braucht auch nachts nichts zu trinken, sonst würde er mich wecken. Und dann darf er in die Küche zum Trinken, wenn er möchte. Im Schlafzimmer habe ich auch Parkett. In der Küche sind Fliesen...

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen, einen Hund fett zu füttern, weil er "laufend Hunger" signalisiert oder einem Hund das Wasser zu entziehen sind zwei Paar Schuhe.Durst ist schlimmer als Heimweh.

    Außerdem weißt du nicht, ob der Hund der TE überhaupt wegen nächtlicher Trinkaktionen ins Haus gepinkelt hat.
    Selbst wenn er nachts trinkt, dann hat er das Bedürfnis und das Bedürfnis muss, im Gegensatz zu ständigem Appetit (Appetit ist nicht = Hunger), befriedigt werden.

    Nein, das weiß man nicht. Ich meinte auch nur, dass es der Hündin meiner Eltern geholfen hat, sie an einen anderen Rhythmus bezüglich Fressen und Trinken zu gewöhnen. Unter Umständen kann das hilfreich sein.

    Mir wäre es zumindest vollkommen klar, dass ein Hund, der grundsätzlich nachts viel trinkt auch in der Nacht mal Pipi muss.

    Verdursten wird er schon nicht. Kann nicht verstehen, wieso hier so ein Wirbel gemacht wird deswegen. Das Wasser steht in der Küche, Newton ist mit im Schlafzimmer. Wenn er Durst hat, wird er sich schon bemerkbar machen. Newton hat auch laufend Hunger. Soll ich ihm deshalb immer seine Schüssel auffüllen, wenn er sie leer gemacht hat? Dann ist er bald rund und fett und kann nicht mehr laufen...

    Aber wie gesagt, es kam noch nie vor, dass er sich morgens auf seine Wasserschüssel gestürzt hat. Wirklich trinken tut er erst so gegen 11 am Vormittag. Es kommt einfach auf den Rythmus an, den man seinem Hund angewöhnt.

    Ich würde mich trotzdem schon mal drauf einstellen, dass ich ausziehen muss. Früher oder später.

    Habe ich es richtig verstanden, dass es nur drei Parteien sind und die Schwiegeroma des neuen Vermieters da schon drin wohnt? Kennst du die Lebenssituation des neuen Vermieters? Vmtl wird er sich erstmal für eine Partei entscheiden, der er wegen Eigenbedarf kündigen wird und wenn dann das erste Kind unterwegs ist, wird der anderen Partei auch noch gekündigt. Ich würde Reißaus nehmen. ;) In und um Freiburg ist es sowieso schon problematisch Wohnraum zu finden und dann noch mit einer Drei-Monats-Frist unter Druck sein, würde ich nicht wollen.

    Hier nebenan werden grad vier Mehrfamilienhäuser gebaut. March-Hugstetten. Hundehaltung ist hier in den Mietverträgen erlaubt. Ich denke, dass wird bei den Häusern nebenan auch der Fall sein. Ist ja schließlich "auf dem Land"...

    Doch, das mache ich tatsächlich, mindestens ein Mal pro Nacht.
    Und ich habe den Vorteil, daß ich mir meine Getränke selbst besorgen kann und nicht drauf angewiesen bin, daß mir jemand etwas gibt.

    Im Übrigen verstösst man mit dem Entzug von Wasser gegen das Tierschutzgesetz § 8, Absatz 1:
    (1) Die Betreuungsperson hat dafür zu sorgen, dass dem Hund in seinem gewöhnlichen Aufenthaltsbereich jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht. Sie hat den Hund mit artgemäßem Futter in ausreichender Menge und Qualität zu versorgen.

    (Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tierschhuv/gesamt.pdf )
    LG von Julie

    Oder man kann die Kirche auch einfach mal im Dorf lassen... :ka:

    Wasser entziehen und Wasser für einen bestimmten Zeitraum nicht zur Verfügung zu stellen, ist ja wohl ein Unterschied. Du kannst ja mal das Wasser abmessen und dann am Morgen gucken, wie viel deine Hunde tatsächlich getrunken haben, in der Nacht... Ich vermute wenig bis nichts.

    Du willst ernshaft einem Tier, das eventuell nachts Durst hat, das Wasser vorenthalten?
    So eine Idee finde ich persönlich total daneben.
    LG von Julie

    Wieso? Stehst du jede Nacht mehrfach auf, weil du Durst hast? Ich nicht.

    Ich mache das wie gesagt mit Newton von klein auf so und er hat sich noch nie morgens auf seine Wasserschüssel gestürtzt... Im Gegenteil. Oft säuft er morgens gar nichts. Er bekommt etwas Wasser über sein Trockenfutter und dann säuft er erst wieder am Vormittag, so gegen 11.