Ich fände es einfach hilfreich, wenn andere User akzeptieren würden, dass jeder vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrungen berät. Und dann diese Meinung einfach mal stehen lassen, ohne laufend drauf rumzuhacken.
Bei mir ist es zum Beispiel so: Seit ich Rettungshundearbeit mache, habe ich halt den krassen Vergleich. Golden Retriever, der mit Rettungshundearbeit beschäftigt wird und Golden Retriever der Nachbarn, der am Tag zweimal 900m Gassi geht. Das Gleiche in grün mit Labbi. Klar, man kann einen Goldie / Labbi auch ohne Sport halten... Aber wenn man sieht, wie die Hunde sind, wenn sie ihr volles Potential entfalten können, dann findet man es einfach nur schade, wenn dieses Potential vergeudet wird.
Als ich nur Newton hatte mit dem ich in Eigenregie Dummy gemacht habe... Da dachte ich eben, gut, ich hab jetzt halt den Labbi aus dem Wurf erwischt, der besonders bewegungsfreudig, temperamentvoll und arbeitswillig ist. Aber seit ich Rettungshundearbeit mache, sehe ich regelmäßig, dass eigentlich jeder Labbi so drauf ist, wenn er entsprechend gefördert wird.
Und seither handhabe ich das eben so: Jemandem, der einen Begleithund sucht und der völlig ohne Ambitionen in Richtung Hundesport / sonstige Beschäftigung ist, dem werde ich immer in erster Linie die Gruppe 9 empfehlen. Das sind nämlich alles Rassen, de genau dafür gezüchtet sind. Und da gibt es schon einige Rassen, die wirklich nett sind. Was ist gegen einen Havaneser z.B. einzuwenden? Oder gegen einen Pudel? Den gibt es sogar in jeder Größe... Wenn ich einen größeren Hund möchte, dann nehm ich halt nen Großpudel.
Gut, in dem Setter-Thread, da hätte man ggf. an den Dalmatiner denken können. Das waren ja ursprünglich Kutschenbegleithunde. Der findet es vllt geil in der Stadt neben dem Rad herzulaufen. Ein Kollege von mir hat auch einen Dalmatiner der genau so beschäftigt wird. Sportpartner. Inline Skates, Radeln, Joggen, findet sie alles klasse. Also fände ich dann in dem Fall i.O.