Beiträge von RafiLe1985

    Danke nochmal an alle!Wie ich das hier lese läuft in unserer Hundeschule ja alles falsch....1 Monat müssen wir noch, da es sehr teuer ist und ich ja für 3 Monate unterschrieben und bezahlt habe...Werde mich aber schonmal erkundigen wo eine gute Hundeschule in meiner Nähe ist....lg

    Müssen tust du gar nichts! Ehrlich gesagt, ehe ich mir den Hund derart versaue, gehen mir lieber 60€ für diesen Monat flöten...

    Bei einem Labrador würde ich jetzt einfach mal auf Frust tippen. Kann es sein, dass er als Welpe gelernt hat, dass fremde Menschen und Hunde Spiel, Spaß und Party bedeuten? Nun, da er größer und älter ist, ist es nicht mehr ganz so süß, wenn knappe 30kg voll in Fahrt sind und nun wird er zurückgehalten bzw. es wird ihm verboten?

    Ich würde dir dringend empfehlen die nächsten Monate jeglichen Kontakt zu (fremden) Menschen und Hunden strikt zu vermeiden. Und zwar ausnahmslos. Riesige Bögen laufen, wenn es nicht anders möglich ist, auch mal umkehren.

    Parallel dazu würde ich den Trainer wechseln. Dominanz ist ein großes No No. Vmtl erzählt er dir auch, wie wichtig die wöchentliche Spielgruppe für das Sozialverhalten deines Hundes ist...

    Bitte schaue, dass du das Problem zügig angehst. Dein Rüde ist kurz vor dem Eintritt in die Pubertät; da werden noch ganz andere Sachen auf euch zukommen.

    Vergiss Sitz, Platz, Bleib. Wichtig sind Ansprechbarkeit, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle, Akzeptieren von Regeln und Grenzen, Orientierung an dir als Halterin, evtl noch der Rückruf, wobei man ihn so ja nicht guten Gewissens von der Leine lassen kann...

    Und bitte, bitte lass dir von niemandem einreden, eine Kastration würde irgendwelche Probleme lösen. Wird sie nicht.

    Ich habe auch einen Labrador-Rüden und habe ähnliches durch. Es ist zu machen! Viel Erfolg und Geduld!

    Labbis sind auf jeden Fall sehr kälte- und nässeresistent. Allerdings geht dir ein Labbi halt dann auch ganzjährig ins Wasser... Darauf muss man eingestellt sein. Die Unterwolle wird allerdings nur selten (zum Beispiel bei ausdauerndem Schwimmen) nass. Zusätzlich hat der Labbi eine schöne wasserabweisende Schicht auf dem Oberfell, sodass Wasser da sehr gut abperlt.

    Ich mache es immer so, dass Newton nach Regenspaziergängen einen Bademantel anbekommt. Die Läufe und Pfoten werden mit einem Handtuch abgetrocknet. Ist ne Sache von maximal 5 Minuten. Der Bademantel wird dann nach zwei Stunden wieder ausgezogen. Dann ist Newton trocken und sauber; eventueller Dreck bleibt im Bademantel. Der wird dann entweder zum Trocknen nach draußen gehangen und danach ausgeschüttelt oder nach zwei- bis dreimaliger Benutzung halt gewaschen.

    Denke das ist für jede der von dir genannten Rassen die unkomplzierteste Methode.

    Ich muss gestehen, dass ich auch nicht wirklich weiß, wie ich Deine Infos bewerten soll. In einem anderen Thraed schreibst Du, zwei bis dreimal rausgehen (davon einmal 30 Minuten bei 7-monatigem Junghund) seien quantitativ ausreichend.
    Jetzt schreibst Du, zwei "große" Runden seien bei Euch normal.

    Inwieweit widerspricht sich das?

    Newton ist erwachsen und hat bei zwei großen Runden ausreichend Gelegenheit, sich zu "entleeren". Zudem schreibe ich hier im Eingangspost, dass es bei Bedarf auch noch eine Löserunde am Abend gibt.

    Ein sieben Monate alter Junghund hat da noch andere Bedürfnisse. Da sollte man schon noch einmal öfters raus zum Lösen. Und zwischendurch konnte der Junghund aus dem Thread ja aufs Pad auf dem Balkon. Dass bei einem Junghund eine "große" Runde von 30 Minuten ausreichend ist, habe ich nie behauptet. Im Gegenteil. Da schrieb ich, dass das ruhig länger sein darf, damit er sich körperlich müde machen kann.

    In Zukunft bitte genau lesen.

    So 3-4 Stunden nur für die Hunde bleiben mir auch täglich. Könnte mir das gar nicht vorstellen, wenn Abend nur ne Stunde gassi oder ähnliches übrig bleiben würde .. das wäre für die Hunde auch eine ganz schöne Umstellung. Würden sie es von klein auf nicht anders kennen, wäre es bestimmt was anderes. Aber fehlen würde uns definitiv einiges ..

    Ich denke, es kommt auch auf die Motivation an, warum man Gassi geht bzw. warum man überhaupt einen (oder genau diesen) Hund hält.

    Mir war es wichtig, dass ich einen aktiven Hund habe, der mich "zwingt" auch bei schlechtem Wetter rauszugehen. D.h. die zwei angegebenen großen Runden am Tag sind für uns das absolute Minimum. Wenn es geht, fällt die zweite große Runde immer größer aus.

    Andere Leute halten vielleicht andere Hunde aus anderen Gründen. Ich kenne zum Beispiel eine ältere Dame mit einer ganz tollen Dalmatiner-Hündin. Die kann bei 8km-10km am Tag nur müde lächeln... Die beiden sind deutlich mehr unterwegs. Einfach weil sie Zeit hat und sich gerne den ganzen Tag draußen aufhält. Besorgungen machen, Kräuter und Pilze sammeln, ein Buch lesen am See, usw. Die Strecken dorthin sind auch nicht ohne...Genauso ein Nachbar von mir, der sehr sportlich ist. Da geht's morgens joggen, nachmittags aufs Rad und abends nochmal "nur" Gassi... Da sind morgens schon 8km durch... ;)

    Andererseits gibt es eben auch Leute, die Hunde hauptsächlich für deren Gesellschaft halten. Meine Eltern gehen zum Beispiel sehr wenig Gassi; die Hündin ist aber eigentlich immer und überall dabei. Was ja auch irgendwie Auslastung ist. Das ältere Paar, das unter mir wohnt, nimmt immer ältere Hunde aus dem Tierheim. Die zockeln da zweimal am Tag den Grünstreifen lang. Das war's. Auch weil der Hund halt einfach alt ist und lange Gassi-Runden einfach nicht mehr drin sind. Dafür hat er auch einen großen Garten wo er sich beschäftigen kann, wie er möchte. :)

    Ich finde es einfach toll, dass Hunde so anpassungsfähig sind und sich eigentlich für jedwede Ansprüche der richtige Hund finden lässt. :)