Beiträge von RafiLe1985

    Ja, es macht einen Unterschied. Die Krankenkasse übernimmt deshalb, weil eben in der Regel oft noch nicht klar ist, wer zuständig ist.

    Aber es ist doch klar, wer zuständig ist. Der Verursacher bzw. seine Tierhalterhaftpflicht.

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    Bei mir war es so, dass ich die Rechnung von der Klinik bekam und die dann an die Haftpflicht des anderen Halters weitergegeben habe.

    Du bist auch nicht gesetzlich versichert....

    Macht das einen Unterschied?

    Zuständig für die Kostenübernahme ist hier die Tierhalterhaftpflicht des Hundehalters, nicht die Krankenkasse. Mich würde es wundern, wenn die Krankenversicherung (egal ob gesetzlich oder nicht) der Geschädigten sich derart "Mühe" macht... Zumal sie wie gesagt gar nicht "zuständig" ist.

    Wozu mit der Polizei vor der Tür stehen? Der Herr muss gar nichts melden. Je nach BL/Größe des Hundes muss er sich noch nicht mal versichern.
    Die Kosten für die Krankenkasse einzutreiben ist nicht der Job der Geschädigten. Das kann die Krankenkasse prima selbst.

    Natürlich muss er für die Kosten aufkommen. Wenn er nicht versichert ist, muss er das halt aus eigener Tasche bezahlen. Sowas nennt sich Gefährdungshaftung.

    Die Krankenkasse der Geschädigten wird überhaupt nichts machen, weil sie nichts bezahlen muss.

    Edit: An die Versicherungsdaten des Mannes kommt man nur über ihn. Wenn er sich da querstellt, joah, dann kommt halt das nächste Mal die Polizei mit. Mal sehen, was er dann zu sagen hat.

    Hallo,

    ich glaube, der Mann verhält sich einfach so, weil er Schlimmeres abwenden will, indem er den Fall runterspielt. Dennoch ist er natürlich verpflichtet, den "Schaden" zu ersetzen bzw. die Arztkosten zu übernehmen. Was er persönlich davon hält, spielt überhaupt keine Rolle. Für ihn mag es eine Lappalie sein; für deine Bekannte eben nicht.

    Wisst ihr denn, wo er wohnt? Man könnte in einer ruhigen Minute einfach nochmal bei ihm vorbeigehen und ihm klar machen, dass er den Fall seiner Versicherung zu melden hat. Bleibt er stur, würde ich halt das nächste Mal mit der Polizei vor der Tür stehen.

    Gute Besserung deiner Bekannten.

    Danke für die Erklärung, wann es zuviel sein kann. Da muss ich mal drauf achten, aber manchmal ist es tatsächlich so, dass er (vor allem Abends) nach dem Spaziergang durch die Wohnung fegt wie ein Rumpelstielzchen.

    Auch das kann ein Zeichen von Überforderung sein. Nach müde kommt blöd. Ich würde mal deutlich weniger mit ihm machen.

    Zwei Stunden Gassi am Tag reicht auch. Die Spaziergänge würde ich auch eher ruhig gestalten.

    Also Newton mag sein Geschirr auch nicht und verhält sich da ähnlich. Keine Ahnung wieso. Ich ignoriere dieses Verhalten. Draußen läuft er dann ganz normal.

    Jetzt wird es ja immer kälter und das Problem verschiebt sich dahingehend, dass Oskar lieber liegen bleibt und die Ohren auf Durchzug stellt, wenn es heißt wir gehen raus. Der Mensch ist schon komplett angezogen und der Hund liegt immer noch irgendwo rum

    Das gäbe es bei mir schlicht nicht. Dann werden halt Halsband und Leine geholt, vor Ort angeleint und los geht's. Es sei denn, der Hund ist krank und will deswegen nicht. Dann bleibt er halt solange liegen, bis er selbst raus möchte, weil er Pipi/Kacka muss.

    Unsere Gassi Gehzeiten bewegen sich täglich so zwischen 3 und 4 Stunden.

    Eventuell könnte ihm das zu viel sein? Er ist immerhin erst 1,5 Jahre alt. Newton würde mir den Stinkefinger zeigen, wenn ich ihm das jeden Tag zumuten würde.