Beiträge von RafiLe1985

    Für mich sieht das auch eher nach Schmutz aus.
    Ohrmilben erkennt man an krümeligem, kaffeesatzartigem Schmodder.
    Ausserdem kratzen die Hunde sich dann vermehrt.

    Also krümelig ist es auch nicht.

    Heute morgen hat er sich richtig ausgiebig gekratzt am Ohr. Seither aber nicht mehr...

    Ich schnupper dann mal ins Ohr ob es irgendwie riecht. ;)

    Ich sehe jetzt erst mal nur braunen Schmodder. Sowas hole ich dem Sammy beim Ohren sauber machen, einmal monatlich aus dem einen Ohr. Sammy hat nachweislich kein Ohrmilben. Haben wir untersuchen lassen. Sein eines Ohr, Schlappohren halt, muss nur regelmäßig gesäubert werden.

    Jucken Newtons Ohren?

    Also er kratzt sich schon und schüttelt sich auch gelegentlich...

    Laufen tut da allerdings nichts...

    Ein Trainer/Psychologe, der stur eine Methode (Rütter, Milan, etc.) verfolgt, ist meiner Meinung nach nicht das Richtige für euch. Ihr braucht jemand, der sich KONKRET eure Hunde anschaut und individuell dafür sich was überlegt! Mit Jemandem, der stur eine "Religion" ausübt, werdet ihr nicht weiter kommen.

    Die allermeisten Trainer/Psychologen bieten eine Erstanamnese an. Die würde ich in Anspruch nehmen und mich dann auf mein Bauchgefühl verlassen.

    Deswegen sollte ja auch der Bulli kastriert werden den der bedrängt den Mops Anscheind permanent bis zur Atemnot.....Das geht garnicht

    Wobei das Verhalten des Bullys mittlerweile halt auch ritualisiert sein kann... Wie gesagt, ich wäre hier erstmal ganz vorsichtig mit Kastration. (siehe unten)

    Wie wollten kastrieren lassen, nachdem die Vorfälle sich häuften. Ich las dann es würde sich in diesem "Stadium" negativer auswirken. Auf beide.ich werde all das aus dem Forum heute Abend mit meinem Mann besprechen und mache mich auf die Suche nach einem Tierpsychologen.

    Ja, der Meinung bin ich auch. Meiner Meinung nach wäre es besser, erstmal zu versuchen, das Problem erzieherisch in den Griff zu bekommen. Und dann, wenn es einigermaßen unter Kontrolle ist, beiden einen Chip zu setzen um zu sehen, wie es sich auswirkt. Wenn man damit dann positive Erfahrungen gemacht hat, kann man noch unter der Wirkung des Chips kastrieren lassen.

    Hast Du dann auch schonmal richtig eingegriffen?

    Würde mich auch interessieren. Es hört sich für mich auch so an, als würden die Hunde einfach viel "sich selbst überlassen". In dem Sinne, dass sie das alles eben untereinander "regeln" müssen. Bei einem gleich-geschlechtlichen Pärchen halte ich das für problematisch.

    Wenn hier wieder ein Hund einzieht würde ich keine Themenkomplexe abharken, hätte aber schon ein ungefähres Grundgerüst an Regeln die mir für meine Lebensumständen wichtig und sinnvoll erscheinen und würde diese einfach versuchen von Anfang an liebevoll aber konsequent durchzusetzen.

    In der Praxis macht man das genauso, wie du beschrieben hast, Logo.

    Die "Themenkomplexe" sollten lediglich als "Schreibhilfe" dienen. Genauso wie die Leitfragen.

    Stubenreinheit

    Da heutzutage die allermeisten Hunde in Haus- oder Wohnungshaltung leben, ist dieses denke ich das allerwichtigste Thema bei der Welpenerziehung. Günstig finde ich es, wenn der Züchter die Möglichkeit hat, die Stubenreinheit schon vorzubereiten. Dann hat man es im neuen Zuhause deutlich einfacher.

    Der Knackpunkt bei der Stubenreinheit ist, denke ich, den Welpen (wenn er wach und aktiv ist) wirklich keine Minute aus den Augen zu lassen, so dass er nicht unbemerkt irgendwo hinpinkeln kann. Je weniger Unfälle es drinnen gibt, desto besser! Und wenn dann doch einmal was daneben geht, war man SELBST eben zu langsam! Wenn man merkt, der Welpe muss, sofort auf den Arm nehmen und raus. Wohl dem, der einen Garten hat! Ich stand teils im Nachthemd auf der Straße. Newton war ein Glück ein Sommerwelpe.

    Von dieser Faustregel "Alle zwei Stunden und nach jedem Aufwachen, Fressen und Spielen" halte ich persönlich gar nichts. Ich fand es sehr hilfreich, dem Welpen für die Anfangszeit einen festen Rhythmus anzugewöhnen. Bei uns gab es Futter um 6 Uhr, um 10 Uhr um 14 Uhr und um 18 Uhr. Jeden Tag. Auch am Wochenende und im Urlaub! Unmittelbar vor dem Futtern ging es zum Lösen und eine halbe Stunde danach. Dazwischen nur wenn Bedarf bestand. Der Bedarf "zwischendrin" hatte sich bereits nach 10 Tagen erledigt. Wir gingen dann lediglich wie beschrieben vor und nach der Fütterung, sowie gegen 22 Uhr noch einmal, bevor es ins Bett ging.

    Bereits mit knappen 10 Wochen konnte man Newton daher als "stubenrein" bezeichnen, weil ab da nichts mehr daneben ging. Richtig verstanden, was Stubenreinheit bedeutet, hatte er aber dann wohl erst mit sechs Monaten, weil er da anfing, sich bei "Notfällen" (--> Flitze-Kacke) lautstark zu melden.

    Ansonsten wäre noch zu sagen, dass Welpen unterschiedlich sind und es manche eben früher, andere dagegen später verstehen. Was ich (zumindest beim Rüden) ganz wichtig fände, ist, dass man es "schafft" bevor es mit der Pubertät losgeht... Einen Rüden, der drinnen die Möbel markiert, möchte man denke ich nicht. Außerdem würde ich ganz strikt von diesen Puppy Pads abraten! Sie sind der Stubenreinheit überhaupt nicht zuträglich. Finger weg!

    Hallo zusammen,

    danke für eure Beiträge! Einige scheinen jedoch, mein Anliegen falsch verstanden zu haben. Es soll hier (abgesehen von Themenkomplex "Gehorsam") gar nicht um "Training" etc. gehen, sondern darüber, zu beschreiben, wie man einen Welpen ganz allgemein "groß" bekommt, um es mal salopp zu formulieren.

    Das, was ich zum Beispiel nun schon zu Steadiness und Frustrationstoleranz geschrieben habe, ist ja kein explizites Training, so nach dem Motto, "So, jetzt trainieren wir mal fünf Minuten Steadiness.", sondern es wird beiläufig in den Alltag eingebaut. Quasi genau das, was viele geschrieben haben, zuletzt @Lockenwolf.

    Nur ich glaube einfach, dass sich Neu-Welpen-Besitzer unter "Der Welpe macht den Alltag mit." eventuell ganz andere Dinge vorstellen, als wir als erfahrene Hundehalter. Unser Alltag ist eh schon auf Hund ausgelegt. Bewusst oder unbewusst. Für jemanden, der wirklich seinen allerersten Welpen hat, ist das schon zweifelsohne eine Umstellung! Zumal der Alltag mit Welpe auch nochmal was anderes ist, als der Alltag mit einem erwachsenen Hund.

    Und weil ich mich eben selbst "erinnern" möchte, wie ich den Alltag mit Welpe gestaltet habe, hatte ich die Idee für diesen Thread. Zudem glaube ich, dass es gerade für Neu-Welpen-Besitzer die mit ihrem Welpen "Probleme" haben, vielleicht hilfreich sein könnte, mal eine neutrale, allgemeine Beschreibung zu lesen. Um zu erkennen, dass es sich gar nicht um ein Problem (oder gar eine Baustelle, schreckliches Wort) handelt, sondern ganz normal ist und man diesem Verhalten ganz ruhig und sachlich entgegentreten kann und sich nicht darüber fertig zu machen braucht.

    Also, wer noch mitmachen will, gerne. Ich mache gleich noch einen Beitrag über Stubenreinheit.

    Lg,
    Rafaela

    Ich fasse es nicht als Beleidigung auf. Im Gegenteil!!! Ich bin dankbar
    Den Hinweis auf den Hundetrainer/Hundepsychologen habe ich nun schon mehrfach gelesen. Wir haben noch nie in Erwägung gezogen beide über einen längeren Zeitraum zu trennen.
    Wir kennen auch niemanden zu dem wir einen von beiden geben könnten um es auszutesten.

    Das würde ich an eurer Stelle unbedingt mal probieren. Eventuell findet sich über ein Tierheim eine Pflegestelle in eurer Nähe?

    Bitte seid euch aber im Klaren, dass es bei Erfolg bedeuten würde, dass es im Sinne der Hunde wäre, einen von beiden dauerhaft abzugeben...