Beiträge von RafiLe1985

    Das Problem mit „Der Hund bekommt zu viel Aufmerksamkeit.“ ist das folgende:

    Auf der einen Seite ist es absolut nötig, dass der Hund eure Aufmerksamkeit bekommt. Seine komplette Bedürfniserfüllung kann nur über euch laufen, d.h. er ist auf euch existenziell angewiesen!

    Andererseits ist es absolutes Gift (mMn) wenn der Hund dadurch in den Lebensmittelpunkt rutscht. Er kommt damit nicht klar und dann kommt es zu den ganzen von dir teilweise auch beschriebenen Problemen.

    Was kann man tun um diesen Spagat hinzubekommem? Erinnert euch an euren Alltag vor dem Hund. Versucht nicht, diesen Alltag auf euren Hund auszurichten, sondern ihn nebenbei zu integrieren.

    Bei uns läuft das so: Ich gehe mit Newton zweimal am Tag ausgiebig Gassi. Im Anschluss gibt es Futter. Tagsüber wenn ich mal Pause mache (und nachts) etwas Kontaktliegen und streicheln ggf. Ansonsten ist er den kompletten Tag abgemeldet. Ich gehe arbeiten. Da ist er halt dabei. Ich mache meinen Haushalt. Da schläft er. Ich mache Büro. Auch da schläft er.

    Natürlich ist es nicht verwerflich, wenn euch euer Hund sehr wichtig ist. Nur merken, wie wichtig er ist, sollte er halt möglichst nicht. ;)

    Ich würde den Hund schützen in dem ich die anderen Hunde blocke bzw verscheuche. Das ist so gar nicht gut für den Hund wenn er sowas ständig ausgeliefert wird.

    Das kannst du gerne mal an Newton demonstrieren, wie du ihn blockst/verscheuchst. ;) Hat bisher noch keiner geschafft. Auch nicht unsere Trainerin.

    Deswegen war mein Rat selbst aus der Situation zu gehen. Weitaus effektiver.

    In bestimmten Gegenden, mag sein. Während meines Studiums in einer Großstadt hätte das vorn und hinten nicht gereicht. Da lagen allein die Mietkosten bei 400 € (und das war für die Größe und Lage noch unterdurchschnittlich).

    Ich habe in Freiburg (Breisgau) studiert...

    Zum Thema:

    Der Ausbildungsberuf heißt schlicht und ergreifend „Tierpfleger“. Hast du einen Schulabschluss? Das ist erstmal die Zugangsvoraussetzung für eine Ausbildung. Noten sind egal.

    Tierarzt nicht Tierpfleger von einem Tierpflegerlohn kann man kaum leben.

    Und da meinst du als Hundefrisör wirst du das große Geld machen?

    Es gibt übrigens mehr als diese drei Berufe!

    Du kannst nach der Tierpfleger-Ausbildung immer noch studieren. Aber dann hättest du auf jeden Fall was, auf das zu zurückgreifen kannst, wenn das Studium nicht klappt.

    Apropos, ich habe im Studium von 320€ im Monat gelebt. Geht alles, wenn es muss...

    Dürfen wir mal erfahren, wie alt du bist?

    Wäre gut zu wissen, ob das die Hirngespinste eines pubertären Teenagers sind oder ernstgemeinte Berufspläne.

    Für eine Selbständigkeit brauchst du mindestens kaufmännische Grundkenntnisse. Daher würde ich eine einschlägige Ausbildung auf jeden Fall vorschalten!

    Wie wär‘s mit Verkäufer/Einzelhändler? Das sollte man auch hinbekommen, wenn man in der Schule die absolute Nulpe war... Ohne den Beruf jetzt abwerten zu wollen...