Also ich hab meine Handynummer gut sichtbar an der Autoscheibe kleben. Damit die Leute anrufen können bevor sie mir die Scheibe (vollkommen unnötigerweise) einschlagen. Wurde noch nie missbraucht. Und wenn, gibt es heute etwas, das nennt sich "blocken". Geht mit jedem Handy und jeder Nummer.
Beiträge von RafiLe1985
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Also generell bin ich absolut dagegen, dass man grundsätzlich nicht Vollzeit arbeiten darf, wenn man einen Hund haben möchte. Ich arbeite auch Vollzeit und habe auch einen Hund. Klappt wunderbar.
ALLERDINGS ist es wirklich ungünstig (auch für einen erwachsenen Hund, der keine Probleme hat, länger alleine zu bleiben), wenn man derart unflexible Arbeitszeiten hat, dass man acht Stunden (und mehr) außer Haus ist. Gibt es da bei dir keine Möglichkeiten, die Arbeitszeiten irgendwie hundegerecht zu verändern?
Denkbar wären zum Beispiel, eine längere Mittagspause von ca. 1,5 bis 2 Stunden, während der man einen ausgedehnten Gassigang machen kann. Vormittags im Büro und nachmittags im Home Office geht bei manchen Arbeitgebern auch. Auf Teilzeit umzusteigen, wäre eventuell auch eine Möglichkeit. Oder eben den Hund mit ins Büro nehmen. Aber da sagst du ja schon, das ginge nur ausnahmsweise.
Generell würde ich es auch sehr mit Vorsicht genießen, sich einen Hund zu holen, wenn man schon weiß, dass man für seine Betreuung auf andere Personen angewiesen sein WIRD. Ich bin immer dafür, dass man es grundsätzlich alleine (oder eben als Paar) auf die Kette kriegt. In der heutigen schnell-lebigen Zeit ändern sich die Dinge so schnell... "Betreuungspersonal" kann von jetzt auf gleich weg brechen und dann steht man da und ist unter Druck, "schnell" was Neues zu finden...
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Als Newton hier einzog, hatte ich eigentlich ganze sechs Betreuungsmöglichkeiten für ihn. Mittlerweile sind mir quasi alle weggebrochen. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Bei zwei Plätzen hat sich herausgestellt, dass sie den Hund nicht gehandelt bekommen. Obwohl er gut erzogen ist. Eine Freundin geht mittlerweile wieder Vollzeit arbeiten und ist mehr außer Haus als ich, d.h. für Betreuung sinnfrei. Einmal geht es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Eine weitere Person hat mittlerweile keinen Hund mehr und daher auch keine Lust mehr einen anderen zu betreuen. Und die sechste Möglichkeit war unsere Hundepension, wo ich dann bei den letzten beiden Malen ehrlich gesagt nicht mehr zufrieden war. Da kommt er nur noch notfalls hin. Nach langem Suchen habe ich mittlerweile wieder jemanden gefunden. Das hat aber länger gedauert und wenn ich da irgendwie unter Druck gewesen wäre, jemand finden zu müssen, hätte ich das absolut ungünstig gefunden.
Außerdem sei gesagt, dass es rein vom Aufwand her nicht zu unterschätzen ist, Vollzeit zu arbeiten UND einem Hund gerecht zu werden. Mir würde es allein schon widerstreben, wenn ich BEIDE Gassirunden monatelang bei Dunkelheit absolvieren müsste... Zudem darf man nicht vergessen, dass man auch noch seinen Haushalt hat und Familie und Freunde, was ja auch alles Zeit beansprucht. Ich bin sehr froh, dass ich meine Arbeit quasi auf sieben Wochentage verteilen kann, sodass ich insgesamt mehr "Luft" habe, um alles auf die Reihe zu bekommen...
Im Endeffekt kann man dir hier weder zu- noch abraten, denke ich. Dass 8 Stunden plus Alleine bleiben nicht ideal sind, weißt du ja bereits selbst. Was du aus diesem Wissen machst, ist deine Sache. :)
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@RafiLe1985: Dann eben Standard- und Leistungszucht und jagdliche Zucht

Damit kann doch eh keiner was anfangen.Ne. Sorry.

Bei der Standardzucht gibt es folgende Ausprägungen: Standard, Leistung und Jagdlich. Das ist aber alles Standardzucht. Also das, was man gerne als Showlinie bezeichnet.
Und dann gibt es halt noch die FT-Labbis (also Nachkommen von FT-Champions), die gerne mit "Arbeitslinie" tituliert werden...
Ich finde das weitaus einprägsamer als SL und AL. Diese Begriffe sind schwammig und keiner weiß genau, was damit gemeint ist. Zumal es wirkliche FT-Hunde nur noch sehr selten geben dürfte.
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Wenn der Vater sowie die Mutter Labradore waren wie kann er denn nicht Reinrassig sein?
Gegenfrage: Wie kannst du wissen, dass er reinrassig ist, wenn du keine Abstammungsnachweise seiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern, etc. hast? Wie kannst du sicher sein, dass da nicht mal zwischendurch "was Anderes" mitgemischt hat?
Es ist auch vollkommen wurscht, ob er reinrassig ist oder nicht. Nur ist es dann eben müßig, sich über Fragen wie AL oder SL zu unterhalten... Zumal das sowieso keine "offiziellen" Begriffe sind. Insofern ist es aus mehrerlei Hinsicht sinnlos.
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Ich habe aus leidvoller Erfahrung weder Steuer- noch Tassomarke am Hund.
Die Steuermarke hab ich am Schlüssel. Den hab ich schließlich sowieso immer dabei beim Gassigehen. Die Tassomarke halte ich heutzutage für obsolet. Darauf, dass der Hund da registiert sein können, kommen die entsprechenden Stellen (TA, Tierheim, Polizei, etc.) doch mittlerweile selbst.
Newton läuft auch oft nackig.
D.h. da gibt es nix, wo man irgendwas festmachen könnte. 
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Na ja, nur an der Optik kann man nicht festmachen, ob ein Labbi AL oder SL ist...
Nehmen wir mal Emmas und Ivys Züchter. Der züchtet SL-Labbis. Da findet man schlanke und kräftigere Hunde.
Und bei falscher Fütterung kriegt man auch einen AL-Labbi fett.
Um zu wissen, ob es AL ist, müsste man schon auf die Abstammung und die Zucht schauen.Ich hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, vielleicht steht das ja schon irgendwo.
Er ist nicht reinrassig. Vondemher muss man sich keine Gedanken machen über SL oder AL.

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Joa dachte ich auch mal. Hat bei meinem ersten Hund funktioniert. Bei meinem zweiten der nur mit Zweithund alleine bleiben musste ging die Rechnung nicht auf. Ich habe ihn genau durch ständiges auf und ab gehen oder einfach ohne Ankündigung kurz raus gehen permanent in Alarmstellung gebracht. Dadurch kam er nie zur Ruhe, weil er ja immer aufpassen musste, dass ich nicht doch gehe.

Und inwiefern widerspricht das jetzt dem, was ich gesagt habe?
Ich sage ja gerade, dass Allein bleiben NICHT explizit trainiert werden muss. Und was bei dir "daneben" gegangen ist, ist eben genau diesem expliziten Training geschuldet. Ständiges Rumlaufen in der Wohnung, laufend rausgehen obwohl es nicht nötig ist, etc. Hunde sind nicht blöd.
Ich bleibe bei meiner Meinung: Wenn alleine bleiben von Anfang an einfach zum ganz normalen Alltag gehört, wird ein bisher normal sozialisierter Hund keine Probleme damit haben.
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Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber hattest du nicht mal erwähnt, daß du in deiner eigenen Wohnung wohnst?Ich glaube, das ist dann nochmal ein bißchen anders, als wenn man von einem Vermieter ein Stück weit abhängig ist. Da würde ich es wirklich zuerst einmal im ruhigen Gespräch versuchen.
Wenn das nichts bringt, dann kann man sich immer noch überlegen wie man weiter vorgeht.Klar ist der Vorwurf des Nachbarn ärgerlich. Aber wenn man den nun noch reizt, dann kann der einem wirklich Probleme machen, wenn er dann vielleicht andauernd an der Hundehaltung irgendwas auszusetzen hat.
Ja, aber auch in einer Eigentumswohnung ist man von der WEG abhängig. Wenn die mehrheitlich beschließt, dass Hundehaltung verboten werden soll, ist es so.
Ich würde halt die Grenze jetzt ziehen wo der Nachbar (noch) keine validen Gründe zur Beschwerde hat.
Wenn man immer kuscht, eskaliert es erst recht. Hab ich leider bei meinem Opa mitbekommen.
Das heißt ja nicht, dass man unfreundlich oder gar patzig werden muss... Einfach deutlich machen: Bis hier hin und nicht weiter, dann legt sich das.
Hier war es auch so, dass ich besagt Nachbarin erstmal scheinbar „interessiert“ gezeigt hat und es dann immer weiter ins Negative abdriftete. Als sie dann fragte, ob das nicht ein Kampfhund sei, ist mir dann mehr oder minder der Kragen geplatzt... Weil es eben schon davor immer wieder Spitzen gab... „Beißt der?“, „Darf man solche Hunde überhaupt in einer Wohnung halten?“, etc.
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Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute immer dreister werden, wenn man kuscht und nachgibt... Und über kurz oder lang hat man dann echt die Hölle auf Erden.
Da ist es meines Erachtens besser, wenn man direkt mal eine Grenze zieht und dann hat man seine Ruhe.
Ich hatte hier auch anfangs ähnliche „Probleme“ mit einer Nachbarin und hab ihr dann ziemlich früh ne Ansage gemacht. Seither nie wieder Probleme gehabt.
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Alleine bleiben muss in der Regel nicht extra trainiert werden. Im Gegenteil. Wenn man damit jetzt explizit anfängt und auch noch ein großes Gewese drum macht, wir es eher schlimmer werden als besser.
Wie ich sagt, es ist ein Symptom von „Alles dreht sich um den Hund.“
Sobald das abgestellt wird, klappt es auch mit dem Alleine bleiben.