Beiträge von RafiLe1985

    Ja, bitte, dann erzählt der TE weiterhin, dass das ganz normal ist und dass sich das irgendwann von selbst legen wird... Das ein Welpe mal kurz meckert, wenn er im Nebenraum warten muss, meinetwegen. Aber das, was die TE beschreibt, halte ICH nicht für normal! Zumal es sich hier um einen Golden Retriever handelt...

    Aber gut, ich bin jetzt hier raus, da meine Ratschläge sowieso unerwünscht sind und auf taube Ohren stoßen... :winken:


    Edit:

    Wenn bei mir ein Hund einzieht (egal ob Welpe oder Erwachsen) ist er Familienmitglied und muß nicht von Anfang an so "funktionieren", wie ich das gerne hätte

    Das habe ich NIRGENDWO geschrieben, dass der Hund von Anfang an "funktionieren" muss. Er lernt nur von Anfang an meinen NORMALEN Alltag kennen...

    Aber wie gesagt... :winken:

    Hört sich nach einem schwer gestresstem und überforderten Hund an. Da muss wohl grundlegend was geändert werden.

    Ruhe ist für einen solchen Hund ganz bestimmt immer sinnvoll.

    Sehe ich auch so.

    Schon den zweistündigen Beschäftigungsspaziergang halte ich für deutlich zu lange.

    Ich würde mal zwei Wochen gar nichts mit ihm machen. Nur kleine Löserunden, sonst nichts. Der Stresspegel muss erstmal sinken bevor man irgendwie anfangen kann, die erzieherischen Probleme zu beseitigen.

    Ein erwachsener Hund weiß (in der Regel, auch nicht immer) wann genug ist und wann er ruhen sollte. Das weiß ein Welpe nicht. Im Gegenteil. Das muss er lernen und das wird er nicht lernen, wenn er zwei Spielgefährten zur freien Verfügung hat.

    Zumal ICH es nicht haben könnte, dass ich in meinem Büro sitze und arbeite und der Hund ist unbeaufsichtigt draußen. Im Beisein anderer, erwachsener Hunde, denen der Welpe im schlimmsten Fall irgendwann auf den Keks geht. Das mit dem "Welpenschutz" ist übrigens ein Märchen!

    Wenn der Welpe mitkommen soll, würde ich ihn da reintragen und den anderen Hunden von Anfang an klarmachen, dass sie sich fernzuhalten haben. Ich würde auch keine Stoffbox nehmen, sondern ein richtige Box. Die wird dann an ein ruhiges Plätzchen in deiner unmittelbaren Nähe gestellt und wehe einer der anderen Hunde geht da ran...

    Miteinander bekannt machen, kann man die Hunde immer noch später. Für's Kennenlernen brauchen Hunde übrigens auch nicht unbedingt direkten Kontakt. Ich mache es bei Gelegenheit so, dass ich mit anderen Rüdenhaltern einen Leinenspaziergang mache. Ohne, dass sich die Hunde dabei direkt beschnuppern, etc. Wenn das gut klappt, wird irgendwann abgeleint und dann ist gemeinsamer Freilauf meist total unproblematisch möglich...

    Wie gesagt, wenn es MEIN Welpe wäre... ICH würde ihn vor diesem absoluten Chaos schützen wollen...

    Ich sag doch garnicht das der Hund das nie lernen muß - aber warum den in den ersten Tagen/Wochen, wo sowieso noch alles neu und unheimlich ist?

    Alles was zu meinem Alltag dazugehört, lernt der Welpe innerhalb der ersten 10 maximal 14 Tage bei mir kennen. Das ist auch absolut nötig, weil ich spätestens dann auch wieder normal handlungsfähig sein muss. Ich muss einkaufen gehen, meinen Haushalt erledigen, zur Arbeit gehen, Freunde und andere Hobbys habe ich auch noch... Ich halte nicht ein Jahr (und auch kein halbes Jahr) mein komplettes Leben an, "nur" weil ein Welpe eingezogen ist.

    Es versteht sich von selbst, dass man die Bedürfnisse des Welpen dabei maßgeblich im Blick hat und guckt, was (schon) möglich ist und was nicht. Aber nicht mehr alleine duschen gehen zu können, weil es Madame Hund nicht passt... Ich glaub es hakt...

    Und eben: Wenn die Kleine derart gestresst ist, dass sie uriniert und alles vollkotet... Dann läuft da irgendwo was falsch! Und das gilt es zu erörtern. Schade, dass die TE nicht auf diesen Punkt eingeht...

    Wow!!!! :shocked: :shocked: :shocked: Und unter diesen Bedingungen kann man arbeiten?!

    Denoch mache ich mir Gedanken wie ich am besten die Welpin mit den Hunden zusammen führe...

    Mein Vorschlag: Gar nicht!

    Ich würde das so machen, wie du es geplant hast. Büro sollte bedeuten: Ruhe halten, entspannen, schlafen. D.h. ich würde den Zwerg im Kennel lassen und nur für Pipigänge rauslassen, wenn der Garten gerade frei ist. Wenn er dauerhaft belegt ist, durch die anderen Hunde, würd ich halt ganz rausgehen. Einen Grünstreifen gibt es sicher irgendwo.

    MIt diesen Hunden würde ich meinen jungen Welpen erstmal nicht zusammenlassen.

    Es ist doch noch ein Baby - und erst ein paar Tage da. Natürlich hat es Angst wenn es, gerade Mutter und Geschwister verloren, ganz alleine gelassen wird. Ständig liest man hier wie lange ein (erwachsener) Hund zum ankommen braucht. Und das Baby, das immer seine Geschwister um sich hatte, soll es jetzt in zwei Wochen gelernt haben? :???:

    Nimm es mit ins Bad, räum alles weg was es fressen könnte und gut ist. In ein paar Wochen hat sich das erledigt und du kannst wieder in Ruhe alleine duschen =)

    Hallo?! Es geht doch nicht darum, dass man den Zwerg über mehrere Stunden hinweg alleine lassen soll! Es geht um ganz alltägliche Dinge wie Müll runterbringen, Briefkasten leeren, Toilettengänge und eben Duschen...

    Und ja, all das sollte für einen Welpen kein Problem sein. Schon gar nicht, wenn er bereits zwei Wochen da ist.

    Eine derart vermenschlichte Sichtweise führt genau zu dem Problem, das die TE nun hat...

    @cn684 Wie stellst du dir es denn vor, jemals wieder den Alltag auf die Reihe zubekommen, wenn man einen jungen Hund nicht kurz alleine lassen kann...? Selbst wenn man sich im Vorhinein Vorräte angelegt hat, irgendwann muss man doch wieder mal was einkaufen, oder ggf. auch mal zum Arzt, bzw. sonstige Besorgungen erledigen. Es ist vollkommen klar, dass man den Zwerg im ersten Jahr behutsam ans alleine bleiben gewöhnt. Gewöhnt, nicht trainiert!

    Wenn die TE bereits derartige Probleme mit der Kleinen hat, dann muss meiner Meinung nach der Umgang mit dem Welpen genauestens unter die Lupe genommen werden. Was stimmt da nicht? Und dazu würde ich wie gesagt als Erstens mit dem Züchter sprechen... Und wenn da alles "normal" lief, dann sich an die eigene Nase packen und gucken, was man verbessern kann, so dass der Welpe entspannt sein kann.

    Hallo, also im Auto ist sie in der Box. Da regt sie sich anfangs kurz auf, beruhigt sich dann aber innerhalb von einigen Minuten halbwegs. Aber so richtig gut ist es da auch nicht.
    Wir haben sie ja nicht mal eine Woche hier. Ich dachte bislang schon dass das noch normal ist. Ich meine, woher sollte sie es denn jetzt schon können? Bei der Züchterin waren schließlich immer noch sieben Wurfgeschwister und die Mutterhündin da.

    Gruß, brumsel

    Nein, das ist nicht normal. Meinst du, die Züchterin hockt 24/7 bei den Welpen? Meiner Meinung nach sollten die Welpen bereits beim Züchter lernen, dass der Mensch nicht dauernd frei verfügbar ist.
    (Übrigens hockt auch keine Mutterhündin ständig bei den Welpen...)

    Vielleicht kannst du nochmal mit der Züchterin Rücksprache halten und erfragen, wie es da gehandhabt wurde.

    Ansonsten würde ich wie gesagt die Kleine nicht zum Zentrum aller Aufmerksamkeit machen.

    Wie ist denn euer Tagesablauf so?

    Wie gesagt: Ihr Verhalten ist ein Symptom. Die Ursache liegt woanders.