Beiträge von RafiLe1985

    Hallo zusammen,

    sagt mal, habt ihr auch so wehleidige Rüden? Draußen war Newton heute Nachmittag noch das blühende Leben... Nun kommt er humpelnd auf mich zu und hebt seine rechte Vorderpfote hoch wie einen nassen Waschlappen...

    Wenn ich der Ursache auf den Grund gehen will, gibt es Spektakel...Wuffen, knurren... Geschaut habe ich natürlich trotzdem. Rein äußerlich ist nichts zu sehen. Auch keine Schwellung... Hab ihm jetzt mal Traumeel gegeben...

    Langsam weiß ich nicht mehr, ob und wann ich mit ihm zum TA muss/soll. Waren in letzter Zeit mehrfach wegen irgendwelcher neuer „Unpässlichkeiten“. Leistungsinsuffizienz, steifer Gang. Untersuchungen jeweils ohne Befund. Dann war er von heute auf morgen wieder fit... Jetzt plötzlich das Problem mit der Vorderpfote.

    Hat jemand irgendeine Idee was da los sein könnte? Kann es tatsächlich einfach Wehleidigkeit sein? Sind eure Hunde auch so?

    (Dass er sich irgendwo beim Spielen vertreten hat, kann ich natürlich nicht ausschließen... Aber deswegen so ein Theater?)

    Danke euch,
    die Helikopter-Hunde-Mama...;)

    Ich finde die unterschiedlichen Herangehensweise und Erfahrungen, die ihr hier schildert spannend - aber bin ich die einzige, die das Koten/Urinieren ziemlich besorgniserregend findet?
    Für mich ist es ein riesiger Unterschied ob ein Hund vor Frust jault/bellt - oder sich einnässt.

    Nein, bist du nicht.

    Ich hatte das bereits auf Seite 2 (Post 19) geschrieben (und auch im weiteren Verlauf...). Wurde gekonnt ignoriert...


    Hierin wird der Fehler liegen.
    Der gesamte Aufmerksamkeit konzentriert sich auf den Welpen. Der komplette Tagesablauf wird auf den Welpen ausgerichtet. Der Welpe wird zum Lebensmittelpunkt...

    Das tut keinem Hund, auch keinem erwachsenen Hund, gut. Einem Welpen schon gar nicht. Wenn er bereits vor lauter Stress kotet und uriniert, sollte das ein absolutes Alarmsignal sein!

    Ich würde den Umgang mit dem Welpen grundlegend überdenken! Leider schreibst du nicht so viel, wie ihr sonst mit der Kleinen umgeht. Oft ist die fehlende Fähigkeit (kurz) alleine bleiben zu können, ein Symptom von ganz anderen Dingen, die im Argen liegen.

    Mit ins Bad nehmen würde ich den Welpen auf keinen Fall! Türschutzgitter davor und Badtür offen lassen, meinetwegen. Aber mit ins Bad rein, never.

    Ich kenne Welpenblues auch nicht, kann mir aber mittlerweile erklären, woher das kommt.

    Meine Theorie: eine zu hohe Erwartungshaltung. Im Vorhinein malt man sich das Leben mit dem Welpen farbenfroh und romantisch aus... Dann ist der Welpe da und nichts von dem trifft zu... Der Welpe macht eigentlich nur Arbeit und nervt. Nichts mit Kuscheln. Das möchte er nicht. Spielen geht auch nicht mehr, weil man schon den ganzen Arm zerkratzt hat... Auch die Lieblingsschuhe hat er bereits zerfetzt... Gefühlt „opfert“ man sich auf, ist gehörig angebunden und bekommt nichts zurück...

    Bevor man den Welpen aber Hals-über-Kopf wieder abgibt, könnte man versuchen, diesem Gefühl rational beizukommen.

    Dein Welpe ist vollkommen normal. D.h. der Fehler lag bei dir. Du hast dir da was eingeredet, was der Welpe gar nicht erfüllen kann. Also rede dir es einfach wieder aus!

    Es ist in der Tat so, dass das erste Jahr hauptsächlich Arbeit ist. Wenn man da gut vorgelegt hat, sind die weiteren Entwicklungsschübe (die je nach Rasse bis ins dritte Jahr andauern können) relativ unkompliziert zu meistern. Und dann hat man als Belohnung für seine Mühen einen ganz tollen Hund, der einen definitiv mehr gibt als er nimmt. :cuinlove:

    Wie gesagt, ich würde an deiner Stelle nochmal in dich gehen. Und wenn es eben gar nicht geht, den Welpen besser früher als später zurückgeben.

    Wie @Rikah schon gesagt hat, ist es (für die Versicherung zumindest) vollkommen egal wer Schuld ist. Da greift die sogenannte Gefährdungshaftung. Normalerweise wird der „Schaden“ 50-50 geteilt. Das werden dann die Versicherungen untereinander ausmachen.

    Da dein Hund angeleint war und der andere nicht, könnte ich mir vorstellen, dass evtl anders geteilt wird.

    Aber wenn dein Hund den anderen Hund auch „beschädigt“ hat, wird deine Versicherung zahlen müssen.

    Newton wurde auch mal angeleint von einen freilaufenden Hund „gebissen“. Da hat dessen Versicherung alles übernommen. Wobei halt nur Newton verletzt war und der andere nicht.

    Ich finde es ein absolutes Unding, dass Vermieter Hunde immer noch (mehr oder weniger) „einfach so“ verbieten dürfen. Das gehört meiner Meinung nach abgeschafft.

    Soll der Vermieter doch erstmal bitte konkrete Gründe vorbringen, warum Hundehaltung in seiner Wohnung nicht erlaubt sein kann. Konkrete Gründe, wohlgemerkt. Nicht „die Nachbarn könnten sich gestört fühlen“...

    Meine Nachbarn hocken Sommers bis nach Mitternacht auf der Terrasse... Davon fühle ich mich gestört... Ich muss um 5 Uhr aufstehen... Kann ich mich jetzt bei deren Vermieter beschweren und verlangen, dass er sie rausschmeißt?!

    Tut mir Leid, dass das Ergebnis negativ ausgefallen ist... Überraschen tut es mich aber wie gesagt nicht aufgrund der wirklich sehr geringen Wahrscheinlichkeit...

    Dennoch ist es eigentlich eine Sache zwischen eurem Vermieter und euch. Solange ER es erlaubt, ist es erstmal egal, was die Nachbarn sagen. Und dann sollte es halt am besten keinen Anlass zur Beschwerde geben, wenn der Hund dann da ist...

    Käme bei euch denn ein baldiger Umzug in Frage? Am besten ins Eigenheim... Da brauchst du dann keine Erlaubnis mehr. :)

    Weil du fragtest, warum die Hunde nach unserer Ansicht nicht normal sozialisiert sind....

    Nun ist Hündin B, ein 12 jährige Terrier, ziemlich eifersüchtig und giftig.

    Sobald Hündin A ein Spielzeug hat wird sie angegangen mit Geknurre/Gedrohe.
    Schön spielen tun die beiden nicht miteinander.

    Hündin C kann mit Hündin B gar nicht mehr. Bzw. Nach einem Vorfall will die Besitzerin sie nicht mehr zusammen lassen.

    Ab da ist Hündin B in anwesenheit von der Kollegin auf Hündin C losgegangen und hat u.a. ihr ins Ohren gebissen. Seither wird ein Zusammentreffen verhindert.

    Nochmal zu Erinnerung aus dem Eingangspost:

    Aber schon nach wenigen Sekunden fängt sie an zu winseln und steigert sich schnell in jaulen, bellen, kratzen an der Tür und schließlich setzt sie auch Kot/Urin ab (obwohl wir kurz zuvor erst draußen waren und sie gemacht hatte).

    Das ist absolutes Stressverhalten und meines Erachtens nicht normal!

    Das nur noch als Edit zu meinem obigen Beitrag. Auf alles Andere werde ich nicht mehr eingehen, weil ich ja wie gesagt raus bin... :winken:

    Ich finde Kontakt zu sich nicht sozial verhaltenen Hunden, die zudem massive Fehlverhalten zeigen, nicht wünschenswert.
    Einen Nachteil im Unterbinden solcher Kontakte sehe ich absolut nicht.

    Eben, darum geht es!

    Zumal du nach fünf Minuten aufregendem Spiel erstmal ne dreiviertel Stunde beschäftigt sein dürftest bis der Welpe endlich runterkommt...

    Und du bist doch da zum Arbeiten, oder nicht? (Wobei man wirklich den Eindruck kriegen könnte, dass in diesem Büro alles getan wird... Nur nicht gearbeitet...)