Beiträge von RafiLe1985

    Meine Frau schwärmt für einen Golden Retriever,

    Die ganzen Jaghunde fallen auch raus, er sollte auch ohne Leine beherschbar sein.

    Also wenn Jagdhunde generell rausfallen, kann es auch kein Goldie werden. Das sind nämlich auch Jagdhunde.

    Wieso meinst du, das Jagdhunde ohne Leine nicht beherrschbar sind? :ka:

    Wo habt ihr nach Angeboten gesucht?

    Welche Entfernungen habt ihr auf euch genommen?

    Newtons Züchterin ist knappe 5 Stunden Autofahrt entfernt. Von meinen Eltern aus sind es aber nur ca. 1,5 Stunden. Da ich gerne Kontakt zu den Züchtern halten möchte und auch nach dem Kauf mal zu Besuch komme (falls gewünscht), sollte es schon in fahrbarer Distanz sein. Also 5 Stunden sind da schon das Maximum, sprich BaWü, Schweiz, Südhessen, westliche Hälfte von Bayern. Freiburg ist halt von allem irgendwie ganz weit weg. :(

    Die "Dame" letztes Jaht hat wortwörtlich zu mir gesagt "man läßt keinen Hund im Auto"!

    Man lässt einen Hund nicht alleine im Auto; alleine vor dem Supermarkt warten auch nicht; und ihn in der Wohnung alleine lassen, geht schonmal gar nicht. Außerdem soll man bitte genügend Geld haben, um den Hund zu versorgen, Hartz 4 geht also auch nicht. Und Rentner können einen großen Hund ja sowieso nicht mehr händeln... Als Frau heutzutage nur halbtags arbeiten zu gehen, geht auch nicht. Man soll ja Karriere machen... Also bitte auch Vollzeit...

    Mir geht das alles zum einen Ohr rein, zum anderen raus... Wenn ich es angebracht finde, kläre ich die Leute auf. Oft halte ich aber mittlerweile einfach die Klappe, weil es nix bringt.

    Da Newton ganzjährig im Auto auf seine Einsätze wartet, hat mein nächstes Auto (das Dank drohender Diesel-Fahrverbote wohl bald ansteht) getönte Heckscheiben!

    Ich würde an deiner Stelle mal die Prostata überprüfen lassen. Wenn er so heftig mit Stress reagiert, könnte es sein, dass auch die Prostata in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn er 6 Jahre ist, würde das aber auch so mal nicht schaden.

    Ist auch keine große Sache... Finger in Po, Mexiko. ;)

    Newton hat im Moment noch seine Winter-Ausstattung im Auto. Isoliermatte, drauf eine leichte Decke und drüber noch eine dicke Decke. Weiterhin hat er eine kleinere Decke frei rumliegen, in die er sich notfalls einmummeln könnte...

    Anfang vergangener Woche hatte es hier morgens zweistellige Minusgrade und das Auto war nicht in einer Garage oder so... Und auf der kurzen Fahrt von 10 Min hätte ich es auch nicht warm bekommen. Da hab ich dann tatsächlich auf seine dienstlichen Einsätze (auf die er im Auto wartet) verzichtet und er blieb zuhause.

    Diese Woche hat er allerdings bei -3 Grad die Decken UND die Isoliermatte beiseite geschoben und lag auf dem „nackten“ Boden der Box... Also war‘s ihm zu warm...

    Wenn die Temperaturen tagsüber stabil zweistellig sind, kommt die Winterausstattung wieder raus.

    Long story short: Solange es dem Hund offenbar gut geht im Auto, finde ich es überzogen die Polizei, etc zu verständigen. Wer das aus Prinzip macht und/oder sich dadurch als Held/tollen Tierschützer darstellen zu müssen meint, hat bei mir ganz schlechte Karten. Da würde ich auch notfalls eine Anzeige wegen Sachbeschädigung am Auto machen und die Reparaturkosten einklagen.

    Wer die Situation aus Sorge um den Hund falsch eingeschätzt hat, bekommt eine freundliche Beratung, was in einem solchen Fall eigentlich zu tun ist und darf anschließend auch mal Newton ansehen und sich überzeugen, dass alles ok ist... Meine Reparatur würde ich aber auch da gerne zumindest teilweise bezahlt bekommen.

    Ich weiß nicht ob ich es könnte, aber weil ich auch noch nie in so einer Situation war, kann ich es nicht sagen.

    Das ist doch der springende Punkt an der ganzen Sache!

    Solange man nicht selbst in der Situation war, kann man nur spekulieren, wie man handeln würde... Und ob das so sinnvoll ist, sich darüber die Köpfe einzuschlagen, ist die Frage...

    Zumal es eben auf die Situation ankommt...

    Wobei die mit anderthalb ja noch nicht fertig sind...(Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Lilly nochmal um hundertachtzig Grad dreht, aber wollte nur darauf hinweisen, dass die mit anderthalb Jahren noch nicht "erwachsen" sind.
    Aussies sind doch auch eher spätreif, oder?)

    Auch wenn sich @Pinky4 jetzt im Alter getäuscht hat... Ich wollte das nochmal hervorheben. 1,5 Jahre ist noch nichts.

    Newton wurde ab 2 Jahren erstmals von anderen Rüden als Rüde wahrgenommen. Mit 2! Bei mir auf der Arbeit gibt es einen 1,5 Jahren alten Border Collie. Der gilt für Newton wiederum noch nicht als "Rüde". Da wird noch fein mit gespielt... ;)

    Newton hat mit 2,5 Jahren seinen letzten Schub körperlichen Wachstums getan. Darauf, dass er "vom Kopf her" vernünftiger wird, warte ich bis heute... :lol: Und er ist jetzt fast 4. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass er wohl so ein Quatschkopf bleiben wird... :headbash: Aber hat ja auch was. :herzen1:

    Einen Probetag würde ich vorher auf alle Fälle machen. Und das möglichst zeitnah. Kann ja nicht nur sein, dass euch die Pension nicht zusagt, sondern die Pension kann auch sagen, dass sie deinen Hund nicht nehmen kann/will.

    Was ich bei Hündinnen auch abklären würde, ist, ob sie auch genommen wird, sollte sie läufig sein.

    Und was ist dann mit den Haltern, die einen unverträglichen und einen verträglichen haben? Gespaltene Persönlichkeiten? ;)

    Ich finde es total schade, wenn Hundehalter andere Rassen so pauschal verurteilen. Es gibt auch tolle und verträgliche Schäferhunde. Genauso wie nicht jeder Labbi eine grobmotorische Tonne auf 4 Beinen ist und selbsterziehender Familienhund. Jeder Hund ist erstmal ein Individum, genauso wie nicht jeder Bayer Weisswurst mag und nur Dirndl oder Lederhosen trägt. Wenn schon Hundehalter, die es eigentlich besser wissen müssten Rassen komplett pauschal verurteilen, dann wundert einen die unsäglichen Kampfhundedebatten nicht mehr.

    Das mag sein, aber ein gebranntes Kind meidet halt das Feuer... Als ich Kind war, fiel bei uns im Ort ein Schäferhund-Rotti-Mix Ups-Wurf... Die Welpen blieben alle in der Nachbarschaft...Diese Hunde haben jahrelang die gesamte Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt... Das hinterlässt Spuren...

    Aber ganz davon abgesehen, habe ich bisher einen einzigen Schäferhund kennengelernt, der unproblematisch ist. Einen. Er heißt Ulf und dürfte mittlerweile auf die 10 zugehen...