Beiträge von RafiLe1985

    Ich fühle mich gerade an die Fragen für‘s USA-Visum erinnert... Haben Sie vor in den USA einen Terroranschlag zu verüben? Als ob da ein Terrorist „Ja“ ankreuzen würde...

    Auch die unverantwortlichen Halter wissen, was sie ankreuzen sollten um durchzukommen... Dass sie dann so handeln, heißt das aber noch lange nicht....

    Hallo,

    also ich denke, pauschal kann man das nicht sagen. Wird auf den Hund ankommen. Ich habe schon Labbis erlebt, die sahen mit 14 noch taufrisch aus und andere mit 7 die kamen nur noch sehr langsam und wackelig daher und waren ganz grau um die Schauze...

    Wenn deine Hunde so noch fit sind, würde ich sie jetzt nicht als „alt“ bezeichnen.

    Hier im Forum hatte doch mal jemand erzählt, dass zwei große Hunde im Spiel einen kleinen Yorki umgerannt haben, der war dann tot.
    Davor hätte ich große Angst, denn das passiert in Hundegruppen so so schnell. Der muss ja nicht mal direkt tot sein, Bandscheibenvorfall (wie bei meinem) reicht ja schon um lebenslang Probleme und Schmerzen zu haben. Und das bringt dann auch nichts wenn man darauf achtet wer mit wem spielt. Niemand springt so schnell dazwischen wenn die Hunde rumpoltern und spielen und niemand schafft es einen kleinen Zwerg so schnell aus der Schussbahn zu nehmen. Es reicht ja schon wenn ein so kleiner Hund weg getackelt wird.

    Daran erinnere ich mich auch... Wenn ich den großen Hund nicht kenne, kommt der an unsere Kleinhunde nicht ran. Punkt!

    Auch wenn ich mit Newton fremde Kleinhunde treffe, habe ich da immer ein Auge drauf, OBWOHL er kleine Hunde gewöhnt ist...

    Von einem 30kg-Hund reicht einfach eine falsch aufgesetzte Pfote und der Kleinhund kann verletzt sein! Never ever...

    Newton hatte Ende vergangenen Jahres ganz heftig Zwingerhusten. Er hatte sich bei einem Hund angesteckt, dessen Halter auch meinte "Ach, das wir schon gehen!"

    Ich finde es auch unverantwortlich mit einem Hund, der den Virus in sich tragen könnte, auf eine Massenveranstaltung zu gehen!

    Was ich ein bisschen komisch finde, ist, dass dieser Gentest nicht vorgeschrieben ist... Wären die Hunde nicht getestet, hätte man es schlicht und ergreifend einfach nicht gewusst. Die Frage ist daher ob man generell alles testen muss, was man theoretisch testen kann. Nur weil es dazu einen Gentest gibt? Theoretisch kann man ja jede genetische Veranlagung, die nicht polygenetisch vererbt wird, testen lassen. Wo fängt man da an und wo hört man da auf?

    Ich stand bei Newton auch vor der Entscheidung ob ich zusätzlich zu HNPK und Myopathie noch weitere Gene testen lasse. (EIC ist er frei durch Eltern.) Ich habe dann einfach geschaut, was die anderen Züchter noch so testen lassen und habe mich dann noch für Narkolepsie entschieden. SD2 (Zwergwuchs) habe ich dann aber auch weggelassen...

    Allerdings ist es in diesem Fall schon etwas absurd. Die Hunde sind getestet und TROTZDEM wird eine Träger/Träger-Verpaarung gemacht. D.h. man nimmt in Kauf, dass 25% der Nachkommen affected sind...

    Wenn das kein Versehen war, kann ich mir überhaupt nicht erklären, wie man sowas als vernünftiger Mensch machen kann...

    Wie dem auch sei, auch ich würde aus diesem Wurf keinen Welpen nehmen. Prinzipiell nicht. Auch wenn er getestet würde und gesund wäre. In diesem Wurf gehört mMn jeder Welpe getestet und zwar auf Kosten der Züchterin, damit die zukünftigen Besitzer wissen, was auf sie zukommt!

    Eine Züchterin in der Nähe hat mal versehentlich eine Träger-/Träger-Verpaarung gemacht. Das Labor hatte einen Fehler gemacht beim Testen der Mutterhündin. Sie hatten sie HNPK-N/N getestet, einer ihrer Nachkommen erkrankte jedoch. Beim erneuten Test der Mutterhündin kam dann HNPK-N/m raus... Die Züchterin hat dann allen Käufern angeboten, die Kosten für die Tests zu übernehmen sofern sie ihre Hunde testen lassen möchten. Obwohl es ja eigentlich nicht ihr Fehler war...

    Hast du noch im Kopf, was dir in welchem Alter ungefähr wichtig war? Also z.B. wann der Rückruf unter Ablenkung?

    Ja, habe ich noch ziemlich genau im Kopf.

    Stubenreinheit war erstmal oberste Priorität. Pipi-Unfälle auf der Arbeit wollte ich unbedingt vermeiden. Das hat sehr gut geklappt! Newton war mit 9 Wochen wie gesagt das erste Mal mit dabei und es ist auf Arbeit nie ein Pipi-Unfall passiert.

    Punkt 2 war Impulskontrolle und Frustrationstoleranz. Sprich das Umfeld (andere Menschen, Hunde, Bälle, Skateboards, etc.) werden in Ruhe gelassen und man(n) hält es ohne zu murren aus, wenn man mal abgemeldet ist. Das zog sich arg und während der Pubertät gab es da immer wieder mal Rückschläge. Aber seit er so 2,5 Jahre alt ist, ist das safe.

    Punkt 3 war allgemeine Alltagstauglichkeit. Das lief allerdings so nebenher. Einfach überall mithin genommen. Kein Ding. Ist aber auch rassebedingt recht einfach gewesen bei Newton.

    Punkt 4: Gehorsam. Da war mir das Wichtigste der Rückruf und Sitz auf Distanz. Sitz auf Distanz war lächerlich einfach. Klappte recht schnell. Ich meine, das konnte er schon im Welpenalter. Der Rückruf hingegen ist echte Fleißarbeit. Also ich meine jetzt nicht, dass „Kommst mal kurz her?“ sondern das „Notfall! Sofort HIER HER!“ (Ich hab‘s mir da aber auch unnötig schwer gemacht. Der nächste Welpe lernt es mit Pfiff auf Futterschüssel.) Da waren wir lange dran. Ich schätze mal bis so 15 Monate.

    Richtig Kommandos brauchen wir eigentlich nicht. Newton versteht auch so, was ich meine. Bzw. das hat sich halt dann im Alltag so etabliert und heute kann ich gar nicht mehr rekonstruieren, wann er das wie gelernt hat... ;)