Beiträge von RafiLe1985

    Ich werde wenn dann meist von Nicht-HH belehrt. Neulich auf unserer Lieblingsgassiatrecke: Hab mich zufällig umgedreht und sah ein Ehepaar auf Rädern. Geklingelt hatten sie nicht... Hab Newton im Gras absitzen lassen, damit sie unbehelligt vorbeifahren können. Da meint der Mann beim Vorbeifahren, „Mit Leine wäre besser.“ :klugscheisser:

    Ich dann daraufhin, „Joah, mit Klingel wäre auch besser.“

    Wenn mir nix Schlagfertiges einfällt, bedanke ich mich einfach immer für den Hinweis, mache aber keine Anstalten, dem „Befehl“ zu folgen... Das bringt auch manche zur Weißglut... :lol:

    Mal aus ehrlichem Interesse: Wie wird ein Welpe so? War der dann schon beim Züchter so auffällig, konnte nie schlafen, war immer überdreht? Oder ab wann kippt das und warum? Oder läuft da bei manchen Rassen in der Zucht was schief, es ist irgendwie angezüchtet? Oder eher eine Art zufällig auftretender Defekt im Gehirn, dass die Reizverarbeitung nicht richtig funktioniert? Oder irgendwie eine unglückliche Kombination im neuen Zuhause? Wie erklärt man sich das?

    Ich war erst heute beim D-Wurf (7 Wochen alt) von Newtons Kennel... Das waren 10 Welpen. Alle super gechillt. Mal ne halbe, dreiviertel Stunde aktiv. Dann haben sie sich von selbst (!) wieder schlafen gelegt.

    Und da wären die anderen Geschwister dagewesen zum Spielen, Spielzeug lag rum. Überall Decken, Handtücher, Teppiche, Gartenmöbel, die man annagen könnte...

    Und im neuen Zuhause findet der Welpe dann plötzlich keine Ruhe mehr... Da kann man sich doch leicht überlegen WO der Fehler liegt...

    Edit: Ich habe dazu mal irgendwo einen längeren Beitrag geschrieben. Werde mal gucken, ob ich ihn finde.

    Der Welpe wird in der Regel von selbst zur Ruhe kommen, wenn sein Ruhebereich so gestaltet ist, dass es da einfach nichts Interessantes gibt. Sprich: Einen Raum komplett welpensicher machen. Dort liegt kein Spielzeug, keine Kauartikel, nichts sonst, was er annagen könnte. Das Einzige, das da für ihn drin ist, ist sein Hundebett und sein Wassernapf. Wenn er den Raum dann vollständig erkundet hat, wird es ihm schnell langweilig werden und sich hinlegen.

    Wenn er dich bespielen will, ignorieren. Wenn das nicht hilft, wortlos entziehen. Raus aus dem Zimmer, Tür zu, aufs Klo. Bis man wiederkommt, wird er sich beruhigt haben.

    RafiLe1985: Und Du hältst es ernsthaft für praktikabel, dass sich ein Medizinstudent aus Riga hier einen Hund holt, wenn es eine halbwegs vernünftige Auswahl und kein Blindflug werden soll? Und dann müsste das Timing auch klappen, d. h. dass ein Hund zu Zeiten verfügbar wäre, in denen der Threadersteller nicht an der Uni sein muss.

    Offenbar ist der TE Deutscher oder ist zumindest mit Deutschland auf irgendeine Weise tiefer verbunden. Das schließe ich aus seinem fehlerfreien Deutsch und seinem Namen. Wie lange er noch in Riga studiert, schreibt er nicht. Es könnte sich um ein Auslandssemester handeln? Er schreibt auch nicht, ob die WG dort gegründet werden soll oder nach Rückkunft in Deutschland. Wenn er in Lettland einen Hund anschaffen möchte, warum wendet er sich dann an ein deutsches Hundeforum? Ich bin mir fast sicher, dass hier niemand aus dem Stegreif den lettischen Landesverband der FCI nennen könnte...

    So oder so, ich bin davon ausgegangen, dass wenn dann ein deutscher Züchter in Frage kommt. Sonst hätte man sich wie gesagt an lettische Quellen wenden können...

    @Cattledogfan Und deswegen darf er sich keinen Hund von einem deutschen Züchter holen? Willst du mir im Ernst unterstellen, dass ich nicht weiß, dass Riga die Hauptstadt von Lettland ist? Ernsthaft?

    Ganz nebenbei könnte ich es auch einfach überlesen haben?

    Behalt deinen „Klugschiss“ bitte das nächste mal für dich... Zumal es auch komplett OT ist..

    Ich würde auch nicht beide Hunde zur gleichen Zeit anschaffen. Ich finde, erstmal sollte es mit Hund Nummer eins gut klappen, dann könnt ihr euch um Hund Nummer zwei kümmern.

    So wie ich das verstanden habe, wir der TE ja "nur" für einen Hund zuständig sein und der Mitbewohner für den anderen. Daher sehe ich da jetzt ehrlich gesagt kein großes Problem drin, wenn tatsächlich zwei Welpen angeschafft werden sollten. Im Gegenteil. Dann hat man alles in einem Aufwasch. |)

    Ich hatte mir meinen Hund am Anfang der Sommerferien genommen, dann drei Monate Zeit, wo ich wirklich 100% Zeit hatte

    Ich muss sagen, ich sehe dieses exzessive Urlaub-Genehme sehr kritisch. Ich finde es wichtig, dass gerade ein Welpe von Anfang an den "normalen" Tagesablauf mitbekommt. Dass man vielleicht eine oder zwei Wochen Urlaub nimmt, damit man es selbst etwas lockerer hat, ok. Ist nicht Jedermanns Sache nachts zweimal wach zu sein und dann am nächsten Tag zur Arbeit zu müssen...

    Was natürlich stimmt, ist, dass man nicht Samstag den Welpen holen und Montag dann acht Stunden auf Arbeit sein kann. Da muss man Lösungen finden.

    Bei mir wird es zum Beispiel so sein, dass der Welpe an einem Dienstag einzieht. Die verbleibende und darauffolgende Woche muss ich wochentags jeweils kurz (2-3 Stunden) zur Arbeit, bzw. die Arbeit lässt sich teilweise auch so gestalten, dass der Welpe (und auch Newton) mitkommen kann. Und erst dann habe ich Urlaub.

    @RafiLe1985 da sollte man sich dann aber eher für einen Labbi aus AL entscheiden ich kenne jemanden der hat einen aus AL und einen aus SL und die SL ist eine richtige Schlaftablette vor dem Herrn.

    Da muss ich vehement widersprechen! Wegen ein bisschen Joggen einen Labbi aus einer Arbeitslinie (AL) zu nehmen, halte ich für keine gute Idee. Ein Labbi aus einer AL MUSS meiner Meinung nach ernsthaft im Dummybereich unterwegs sein. Also Ausbildung von klein auf. Wochenends Seminare, Workingtests, Prüfungen, etc. Dafür wurden und werden sie gezüchtet.

    Ich würde in diesem Fall eine ganz normale Standardzucht (Showlinie - SL) empfehlen. Dass Labbis aus SL grundsätzlich träge Labratonnen sind, stimmt so einfach nicht. Wenn man sie rassegerecht beschäftigt und schön schlank und fit hält, können sie wie gesagt auch Einiges leisten.

    Newton ist ja aus einer SL und als ich drei Wochen in Neuseeland war, war er bei einem Kollegen von mir, der mit ihm jeden Tag 10-15km gejoggt ist. Jeden Tag. Das hat Newton damals quasi "aus dem Stand" geschafft, ohne, dass es ihm groß antrainiert wurde.

    Allerdings wäre natürlich bei einem Welpen zu bedenken, dass da Joggen erstmal nicht ist. Mit 12 Monaten kann er dann geröngt und ausgewertet werden und DANN auch voll belastet werden.