Beiträge von RafiLe1985

    Heute habe ich wieder meine Lieblingsbelehrung zu hören bekommen: "Hier ist Leinenpflicht!" Und das in einer Überzeugung... Als ich nachgefragt habe, wer das sagt, bekam ich allerdings dann keine Antwort mehr... (Da wo wir gelaufen sind, gibt es keine Leinenpflicht, auch nicht zur BuS.)

    weil sie eine gesunde Mischung zwischen Kontrollzwang und Verlustangst hat, daher bieten wir ihr eine Beschäftigung an, um dies spannender zu machen als der Weggang von uns. Sie folgt/folgte uns überall hin, sind dabei dies zu unterbinden, mit: auf den Platz zurückschicken und bleiben. Wir haben auch schon ohne Beschäftigung probiert, da ist sie dann in der Wohnung herum gerannt und hat uns gesucht und gewinselt.
    Wir haben erst so „spät“ damit begonnen, weil wir anfangs andere Baustellen hatten und dies einfach zuviel geworden wäre. Sie kommt aus dem Tierschutz und ist seit vier Monaten bei uns. Da ich Student bin und in Bildungskarenz bis Oktober, konnten wir uns damit Zeit lassen und wollten es auch so. und nun bauen wir es mal langsam auf, ohne Druck und Stress :)

    Verstehe.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass euer Vorgehen SO nicht zielführend ist. Werdet ihr unterstützt von einem Trainer oder einem Tierpsychologen?

    Ich muss zugeben, dass ich kein Experte bin, was Hunde betrifft, die nicht alleine bleiben können. Wir hatten noch nie einen solchen Hund. Ich glaube jedoch, dass erst die Ursachen (sprich Kontrollzwang/Verlustangst) beseitigt werden müssen, bevor die Kleine wieder alleine gelassen werden kann. Von daher ist es auch gut, dass ihr noch so viel Zeit habt, bis es funktionieren MUSS.

    Sie mit dem Kong abzulenken, beseitigt ja nicht die Ursache, sondern bekämpft das Symptom. Was passiert denn, wenn der Kong leer und damit uninteressant ist? Wenn ihr mal länger weg müsst, sagen wir mal vier Stunden, soll sie dann die ganze Zeit beschäftigt sein?

    Habt ihr es schon mal mit räumlicher Begrenzung probiert, Baby-Absperrgitter, etc.? Das wäre mein Mittel der Wahl. Natürlich langsam und in eurer Anwesenheit daran gewöhnen. Womit wir auch gute Erfahrung gemacht haben, ist mit einem Abschiedsritual.

    Aber wie gesagt, ich würde evtl. auch mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

    Warum macht ihr so einen Aufhebens um das Alleine bleiben?

    Den Hund angemessen beschäftigen vor dem Alleine bleiben, räumlich begrenzen, kommentarlos gehen, kommentarlos kommen, keinen Kong etc. bereitstellen. Der Hund soll in eurer Abwesenheit ruhen.

    So seid ihr vmtl auf dem besten Weg genau das Gegenteil zu erreichen von dem was ihr wollt.

    Wieso wird der Hund erst im Alter von 8 Monaten mit dem Alleine bleiben konfrontiert?

    Also wenn du das Gefühl hast, du kannst nicht ehrlich zu der Züchterin sein, heißt das für mich, dass da (aus welchen Gründen auch immer) das Vertrauen fehlt und dann würde ich mir überlegen ob ich einen Hund aus dieser Zucht will...

    Ich finde es wichtig, dass du der Züchterin genau sagst, was du möchtest damit sie den richtigen Welpen für euch auswählt.

    Als Hundeanfänger meint man oft, man müsse da ein Mitspracherecht haben. Jedoch ist es so, dass du die Welpen vor Abgabe einmal für ein oder zwei Stunden siehst und die Züchterin halt acht Wochen lang jeden Tag. Da ist doch klar, WER die Welpen besser kennt und das besser beurteilen kann, welcher Welpe in welche Familie passt. Daher finde ich auch, dass einmal besuchen vollkommen ausreicht.

    Dass Hündinnen bei denen, die „nur“ einen netten Familienhund wollen, beliebter sind, ist mir klar und kenne ich auch so. Ich kann mir das nur so erklären, dass Hündinnen als leichtführiger gelten.

    In der Tat, finde ich zumindest, macht das Geschlecht kaum einen Unterschied. Ich würde da eher aus organisatorischen Gesichtspunkten entscheiden. Bzw. wenn ich konstante Arbeitsleistungen von dem Hund erwarte, würde ich persönlich eher einen Rüden nehmen. Zum Einen weil man bei Läufigkeit seinen Startplatz räumen muss, zum Anderen weil Rüden meiner Beobachtung nach ein etwas beständigeres Gemüt haben.

    ?? GIbt es sowas (ernstgemeinte Frage an Zuchtauskenner)?? Bisher habe ich noch immer die Papiere zum Rassewelpen bei Zahlung des Kaufpreises bekommen...was anderes würde ich auch gar nicht akzeptieren...habt ihr irgendwas schriftliches, Kaufvertrag, E-Mails, Annonce zum Kauf oder etwas, was den Kauf eines Rassehundes mit Papieren belegt?

    Mir wurde Newtons Ahnentafel auch nachgeschickt. Ich habe Newton genau an seinem achtwöchigen Geburtstag geholt, d.h. es mussten da noch Dinge eingetragen werden. Chipnummer zum Beispiel.

    Den Kaufvertrag hatte ich ja; die Mitgliedschaft im LCD kann man ja auf deren Homepage sehen.

    Für mich wird bei der Anschaffung immer ein Kriterium sein, dass ich den Hund im Notfall alleine halten kann, wenn er in die Leine springt. Da bin ich mit Newton und seinen 30kg ganz klar an der oberen Grenze. Er sprang mir vor Kurzem vollkommen unvermittelt in die Leine... Ich bin mir nicht sicher, ob ich 50kg gehalten hätte.

    Bei uns läuft ein Mann mit einem leinenaggressiven Cane Corso Jungspund. Der braucht schon seine ganze Kraft und beide Hände am Brustgeschirr...

    Also 30kg wird wohl immer das Maximum sein.

    Ein Zweithund darf dann auch gern handlicher sein. Hier wird es ein ESS. Ausgewachsen ca. 20kg.

    Hallo,

    da die „Züchterin“ vermutlich nicht seriös ist, erwarte ich da gar nichts...

    Giardien können vorkommen, ok. Das würde ich entsprechend (auf eigene Kosten) behandeln. Würmer dürften eigentlich nicht vorkommen, zumindest nicht beim seriösen Züchter, weil dort die Welpen vor Abgabe mehrfach entwurmt werden. Genauso der Nabelbruch... Ein seriöser Züchter hätte dir Bescheid gesagt und es bereits vor Abgabe behandeln lassen...

    Wie gesagt: Ich hätte an diese Züchter gar keine Erwartungen und würde nächstes Mal halt bei einer seriösen VdH-Zucht kaufen. :ka: