Beiträge von RafiLe1985

    @RafiLe1985
    Dir muss auch nichts leid tun.
    Ich habe meine ganz persönliche Empfindung in Worte umgesetzt.

    Deine Beiträge darüber, dass es Löcher in Klamotten gibt und wo es so etwas gäbe und von der Ansage, die du machst, wenn ein Hund dir weh tut, waren sicher enorm hilfreich mit fehlender Anleitung wie das denn aussehen könnte.
    In meiner Hundehaltezeit, in der ich bestimmt immer alles falsch gemacht habe und noch falsch mache, gab und gibt es Löcher und Risse in der Oberbekleidung und gerade im 1. halben Jahr.
    Einen Hund mit einer einmaligen Ansage vom Kneifen abzuhalten, ist Zufall und kann nicht auf alle anderen Hunde übertragen werden.

    LG, Friederike

    Da war ich der Meinung, es handle sich um eine erwachsene Person! Dass eine unerfahrene Jugendliche mit einem solchen Kaliber von Hund allein gelassen wird, habe ich weder absehen können noch hielt ich sowas für vorstellbar...

    Hallo zusammen,

    ich musste heute leider eine sehr unerfreuliche Erfahrung machen...

    Ich war mit Newton und Hunter auf unserer Standard-Gassirunde unterwegs. Newton lief frei, Hunter im Rucksack.

    Schon von weitem hörte ich einen Hund ständig sehr schrill kläffen. Es war aber Nichts und Niemand in Sicht. Wir liefen aber wohl drauf zu, weil es immer lauter wurde... Also habe ich Newton vorsichtshalber mal angeleint. Vor allem weil ja Hunter noch im Rucksack saß und mir es da irgendwie mit Leine halt wohler war. Tut aber eigentlich nichts zur Sache...

    Nun gut, wir liefen also weiter. Der Weg ging so leicht nach rechts weg und plötzlich sah ich einen Mann, der mit der Leine auf seinen Hund einschlug... Er sah mich zunächst nicht... Newton fing dann jedoch an zu bellen und zu knurren, weil er die Situation wohl auch bedrohlich einschätzte...

    Der Mann ließ dann sofort ab und wollte seinen Hund anleinen. Das gelang ihm aber nicht gleich, weil der Hund sich ihm entzog. So hatten wir die Chance näher zu kommen und ich konnte ihn zumindest ansprechen...

    Ich sagte, dass ich mich wohl hoffentlich verschaut hatte und er ja wohl hoffentlich nicht seinen Hund vermöbelt hat... Und dass ich am liebsten die Polizei anrufen würde... Seine Antwort... Joah, dann solle ich mal die Polizei anrufen... Und damit setzte er sich aufs Fahrrad und war samt Hund weg...

    Mit Newton an der Leine und Hunter im Rucksack war ich vollkommen handlungsunfähig. Die Polizei habe ich noch angerufen, aber sie sagten, sie können halt auch nichts machen, wenn ich weder den Namen des Halters noch des Hundes etc kenne...

    Mir macht das nun schon den ganzen Tag zu schaffen... Ich stand da wie ein Vollidiot... Der Hund tut mir so Leid.

    Ich meine, dass ich den Hund schon als mit seinem Frauchen getroffen habe, als er noch Junghund war. Sie ist auch Lehrerin und wollte ihn evtl auch zum Schulhund ausbilden. Aber genügend Infos sind das nicht um irgendwen ausfindig zu machen...

    Ich kann jetzt nur hoffen, dass ich sie mal irgendwann mit dem Hund treffe...

    Echt ein Scheiß-Gefühl. Sowas gesehen zu haben und nichts machen zu können...

    Der Hund wurde minutenlang mishandelt... Das Kläffen war sicher insgesamt 10-15 Minuten zu hören bevor wir dort waren und der Mann endlich abgelassen hat...

    Wollte ich mir einfach von der Seele schreiben...

    Wird halt Zeit das ihr das in den Griff bekommt. Denn dieses nach vorne gehen, und das ist das zwicken und anspringen, ist nur so lange niedlich wie der Hund noch welpig ist. Sprich, sollte es mal passieren dass Wuff fremde Menschen anspringt oder gar zwickt, habt ihr ganz schnell Probleme.
    Grosse schwarze Hunde sind für die meisten Menschen nämlich erstmal angsteinflössend, da ist dann schnell der Schrei nach Kampfhundregelung da.

    Ich kenne einen Dobermann, der mag gerne aus Allem und Jedem Hackfleisch machen, das der Halterin (samt Kinderwagen) zu nahe kommt... Er kann nur noch mit Maulkorb laufen...

    Leider kann ich dir bei deinem Problem nicht helfen.
    Die Trainerschiene fährst du ja.
    Es gibt es zudem durchaus, dass Hunde und jeweilige Menschen nicht zusammenpassen.
    Hier im Forum kommst du nicht weiter.
    Falls du wirklich 16 Jahre alt bist, tut es mir sehr leid wie hier mit dir umgegangen wird.
    Schau was du rausziehen kannst und mache erst mal privat ohne Öffentlichkeit weiter oder trennt euch vom Hund, wenn es nicht zur Zufriedenheit funktioniert.

    LG, Friederike

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass
    man mit den meisten 16-Jährigen über ihre Situation schon Tacheles reden kann. Es gefällt ihnen zwar nicht immer, aber im Endeffekt nehmen sie es sich doch zu Herzen und treffen für sich die richtigen Entscheidungen.

    Die TE wurde hier weder beleidigt noch irgendwie beschimpft noch wurde sich hier im Ton vergriffen. Ich wüsste nicht, was es da zum Leid tun gäbe.

    Eine klassische HuTa ist wie @Ninma beschrieben hat. 10-12 Hunde pro Betreuer, gehalten im Rudel.

    Dass private Sitterdienste was ganz Anderes sind, dürfte doch eigentlich klar sein? Und dass man davon nicht leben kann doch auch?

    Ich habe für Newton ja auch so eine private Sitterin aufgetan. Ich habe sie zufällig über Facebook gefunden. Sie nimmt maximal zwei Hunde. Aber leben kann sie davon sicher nicht. Sie ist selbständig und arbeitet von zuhause aus, ist also immer da.

    Eine große Runde morgens ist jetzt finde ich kein Muss. Wenn du nach der Arbeit noch zwei größere Runden irgendwie unterbekommst, geht das sicher auch.

    Morgens nur kurz raus zum Lösen. Und dann eine große Runde um halb 4 und vielleicht nochmal eine große um 9 abends?

    Es soll auch Hunde geben, denen EINE große Runde pro Tag reicht. (In meinem direkten Umfeld hier bin ich die einzige Halterin die wirklich zweimal lang läuft!)

    Was ich auch hin und wieder mache, wenn ich lange Tag habe (durch Fortbildung oder so): Ich laufe das gesamte Pensum am Stück am Morgen. Lange Tage fangen dann oft erst um 9 Uhr an, so dass ich wenn ich normal (also um 5 Uhr) aufstehe, mehr als genug Zeit habe, die 8-10km (2-2,5h) zu absolvieren. Es gibt dann gleich danach fast die ganze Tagesration Futter und dann mag Newton eh frühestens in den Abendstunden wieder gestört werden. Da geht es dann nochmal lösen und es gibt noch die restlichen 100g Futter und dann war‘s das. ;)

    Die Rudel sollten nicht zu gross sein.Zu einem Welpen / Junghund würde ich max. 2 erwachsene Hunde hinzu geben.
    Die Rudel müssen so zusammengestellt sein, dass es passt. Zu einem Welpen gehören immer ruhige, gefestigte, souveräne Hunde.
    Der Welpe sollte soviel Kontaktmöglichkeit mit dem Menschen haben wie möglich.
    (Aber 24h betüddelt werden soll er ja auch nicht, er soll ruhe lernen. Alltag usw..)
    Die Betreuer müssen ein gutes Auge auf den Hund haben um Stubenreinheit nicht zu versauen.

    Es sollte bestimmte Strukturen und Regeln geben und der Hund nicht mit den anderen Hunden sich selbst überlassen werden.

    Im Grunde ist es doch nichts anderes wie wenn ich den Hund zu Hause habe oder wenn ich den Hund mit ins Büro nehme.
    Nur das nicht ich mit dem Auge auf den Hund linse, sondern eine Person macht, der ich da vertraue und die es eben macht um ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen.

    HuTa bedeutet nicht autom. Halligalli/ Dauerbespassung oder Einzelhaftknast im Zwinger, sondern entspanntes zusammen sein mit anderen Hunden. Im Grunde ist es eine Struktur die dort vorgegeben wird , wie überall anders auch. :ka:

    Und nun die zweite Frage: Wo gibt es so eine HuTa? Wie viele gibt es wohl davon?

    Wie gelingt es, genau so ein Rudel zusammenzustellen? Man bedient ja hauptsächlich die Nachfrage und kann sich die Hunde nicht aussuchen...

    Rechnen wir mal mit 22 Arbeitstagen pro Monat und 20€ pro Hund pro Tag. Das sind 1320€ Umsatz pro Monat (bei den von dir geforderten maximal drei Hunden) vor Steuern, natürlich... Davon muss man noch die Kosten abziehen... Lebensunterhalt damit verdienen, wohl eher Fehlanzeige.

    Also wenn es irgendwo so eine HuTa geben sollte (utopisch...), dann ist das "one in a million" wie man auf Englisch so schön sagt.

    Ich habe mir in 50km Umkreis jede HuTa angesehen. So eine gibt es hier zumindest nicht.

    Meines Eltern helfen mir natürlichAber ich kann doch auch selber etwas recherchieren

    Nein. Du wirst mit einem Hund alleine gelassen, den du weder händeln kannst noch der dich für voll nimmt. Da gehört eine Aufsichtsperson zu den Gassigängen dazu, die das beaufsichtigt und in solchen Situationen eingreift.

    Das ist überhaupt kein Vorwurf an dich!

    Mein Hund ist Schulhund (ausgebildet) und hat regelmäßig mit Jugendlichen in deinem Alter Umgang. Trotzdem würde ich ihn nur einer Hand voll meiner Schüler bedenkenlos mit zum Gassi gehen geben. Und das ist ein unkomplizierter, erwachsener, gehorsamer und allgemein verträglicher Hund.

    Hol deine Eltern mit ins Boot. Im Zweifel dadurch, dass du sagst, du gehst nicht mehr alleine mit ihm Gassi.

    Also ich habe es (mit Newton als Einzelhund) bisher so gemacht, dass ich morgens zwischen 5 und 6 Uhr und nachmittags irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr eine große Runde von ca. 4-5km gegangen bin und abends nur noch nach Bedarf zum Lösen.

    Wobei ich dazu sagen muss, dass Newton ja "Diensthund" ist und einen Job hat. Hätte er das nicht, käme da noch mehr Programm dazu (zweimal die Woche fix und ernsthaft Dummytraining oder so).

    Außerdem bin ich Lehrerin und habe vormittags recht und nachmittags frei |) , also kann ich die zweite Runde recht früh gehen, so dass ich nicht unbedingt in der Mittagspause mit Newton raus muss.

    Hätte ich einen "normalen" Vollzeitjob, würde ich vielleicht die große Runde morgens beibehalten und die zweite Runde in zwei kleinere aufteilen. Eine würde ich dann in der Mittagspause laufen und eine dann nach der Arbeit.

    Nachdem jetzt Hunter vor drei Wochen eingezogen ist, werden wir es nach den Ferien natürlich etwas anders handhaben müssen. Die Morgenrunde werden wir gemeinsam absolvieren, weil ich morgens keine Zeit habe, getrennt zu gehen. Das wird denke ich auch klappen. Es sind noch gut drei Wochen Ferien und der Zwerg stapft schon fleißig mit. :) Nachmittags werde ich dann vermutlich getrennt gehen. Erst mit Hunter eine kleinere Runde und dann mit Newton eine größere. Mittwochs und Samstags hat Hunter Rettungshunde-Staffel, da wird seine zweite Runde ausfallen.

    Tut mir ja Leid für die Userin, aber wer so blauäugig seinen Hund mehrere Tage am Stück mit Übernachtung einfach wo hinsteckt und schon bei der Abgabe ein schlechtes Gewissen hat, ist "selber Schuld".
    Man informiert sich vorher. Guckt sich die HuTa an. Guckt wie dort die Hunde untergekommen sind und behandelt werden. Spricht mit den Betreuern.


    Was anders machst du doch auch nicht, wenn du einen Welpen an Nachbarin/Freundin oder Familie abgibst.

    Wie müsste denn deiner Meinung nach eine Hundepension, die Rudelhaltung praktiziert aussehen, damit man einen Welpen bedenkenlos und guten Gewissens dahin geben kann?