Genau das denkt sie ja über Dich und Deine Hunde auch.Du siehst gerade, dass Du mit Deinem Vorgehen nur noch mehr Gegenwind provozierst und es ist absehbar, dass Du den Konflikt immer weiter verschärfen wirst, wenn Du den Ansatz nicht änderst.
Mit dem Gedanken, dass Dein Gegenüber einen Dachschaden hat, Du Opfer bist, Deine Meinung die einzig richtige ist und Dein Gegenüber mit Druck dazu gebracht werden kann, die Welt durch Deine Augen zu sehen, legst Du Dich mit Anlauf auf die Nase. Genau das macht sie mit Dir nämlich auch gerade. Ihr verhaltet Euch beide sehr, sehr ähnlich und merkt beide nicht, dass Ihr den Karren damit voll vor die Wand fahrt.
Aber sei es drum, manche Erfahrungen muss man eben selbst machen.
Ich oder meine Hunden stören niemand im Haus. Dass mal ein paar Pfotenabdrücke im Aufzug sind, wenn es geregnet hat, lässt sich nicht vermeiden.
Dass wir uns ähnlich verhalten, ist wohl ein schlechter Witz... Sie ist es, die sich laufend mit irgendwelchen abstrusen Beschwerden an die Hausverwaltung wendet. Und von diesen Beschwerden ist die Hälfte vermutlich schlicht gelogen.
Ich habe bei mir in der Wohnung keinen Biomüll wegen der Hunde, d.h. ich bringe meinen Biomüll immer sofort in Zeitungspapier verpackt runter in die Biotonne. Ich mache die Tonne also mehrfach die Woche auf und habe da noch nie Plastik drin gesehen. Noch nie!
Selbiges gilt für angeblichen liegen gebliebenen Hundekot.
Wer weiß, was sie noch alles erfunden hat... Wäre gespannt auf die Beweisbilder, die sich ja sicher gemacht hat...
Ich find das ein bisserl arg pauschal.
Einige Dinge sind ja vielleicht tatsächlich nicht ganz aus der Luft gegriffen.
Und klar, wenn einen was ärgert und man nicht ernst genommen wird, wird der Ärger immer größer - und dann geht‘s vielleicht auf der anderen Seite irgendwann auch „um‘s Prinzip“.
Nasenabdrücke im Aufzug fänd ich persönlich wahrscheinlich auch etwas störend.
Wäre ich kein Hundehalter, fände ich sie vielleicht auch eklig.
Ich hab schon den Eindruck, dass jetzt einfach alles abgeschmettert wird, was die Dame anbringt, auch wenn einige Beschwerden vielleicht schon begründet wären.
Ich hab‘s oben schon mal geschrieben, aber ich fände es auch echt ätzend, wenn jemand ständig Plastik in den Biomüll werfen würde oder Fahrräder im Weg rumstehen oder welche Beschwerden da noch als vollkommen absurd und reine Schikane abgetan worden sind.
Rücksichtnahme sollte halt keine Einbahnstraße sein. Und worauf man besonders Wert legt und was einem nicht so wichtig ist, das ist halt von Person zu Person verschieden.
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Ich finde es zum Beispiel eklig, wenn der Aufzug nach kaltem Zigarettenrauch stinkt. Trotzdem beschwere ich mich nicht bei der Hausverwaltung deswegen. Ich habe keine Kinder. Trotzdem beschwere ich mich nicht, wenn das Baby nebenan nachts um drei lauthals schreit. Das sind einfach Unannehmlichkeiten, die man ertragen muss und gut. Genauso wie der Pfotenabruck im Aufzug. Nur weil es sich hier „nur“ um Hunde handelt, werde ich mir das nicht gefallen lassen. (Hunde sind in der Hausordnung ausdrücklich erlaubt. Das wusste sie beim Kauf der Wohnung.)
Ich persönlich weiß nicht, wie ich noch mehr Rücksicht nehmen kann. Ich kann ihr gerne mal anbieten in meinen Kofferraum zu schauen. Dann sieht sie mal, wie es aussieht, wenn man mit dreckigen Hunden keine Rücksicht nimmt...