Ich schreibe zur Abwechslung nochmal was zum Eingangspost...
Mit meinem Ersthund Newton habe ich diese ganze Sozialisierungssch**** leider mitgemacht, weil ich es damals noch nicht besser wusste...
Welpengruppe, Freilaufgruppe, Hundewiese, Rudelspaziergänge, etc. pp. Gut getan hat es meinem Hund und mir nicht... Es war eher stressig... Ok, aber man macht es halt, weil es ist ja so „wichtig“... Am Ende hatte ich einen Hund, der nahezu leinenaggressiv und auch bei Begegnungen im Freilauf eher unsicher war... Dank des Inputs hier im Forum habe ich dann gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen...
Es hat nahezu zwei Jahre gedauert bis dieser Fehler (nahezu) ausgebügelt war... Mittlerweile ist aus Newton ein sehr souveräner Hund geworden. Mit gut sozialisierten Hunden ist er absolut unproblematisch. Seine Unsicherheiten zeigen sich manchmal noch bei Begegnungen mit schlecht sozialisierten Hunden... Aber die versuche ich ohnehin so gut wie es geht zu vermeiden...
Bei Hunter fahre ich nun die gegenteilige Strategie. Bis er erwachsen ist, wird er überhaupt keinen Fremdhundkontakt haben. Mittlerweile habe ich genug Gassi-Bekanntschaften von denen ich weiß, dass sie anständige Hunde haben. Außerdem sind wir ja in der Rettungshundestaffel wo er mehr als genug Kontakt mit gut sozialisierten Hunden hat. Außerdem ist Newton ja da.
Bisher, muss ich sagen, geht meine Strategie auf. Treffen wir doch mal auf einen Fremdhund, benimmt sich Hunter wirklich sehr gut. Meist kommt er sofort zu mir. Bzw. sagt kurz Hallo und orientiert sich dann direkt wieder um. Entweder zu mir oder zu Newton.
Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich das immer wieder so machen.