Beiträge von RafiLe1985

    Heutzutage gibt es doch so viele Möglichkeiten:

    - regionale Hundegruppen auf FB
    - Aufruf hier im Forum
    - Aushang im Zoohandel oder beim TA
    - Besuch einer guten (!) Hundeschule
    - Hundesport
    - spontane Begegnungen beim Gassigehen

    Vor allem gilt Qualität vor Quantität. Lieber einmal die Woche Kontakt zu souveränen und sicheren Hunden als jeden Tag zu irgendwelchen dahergelaufenen Fremdhunden.

    @Yoda64

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ist immer gut zu wissen, wenn andere ähnliche Erfahrungen machen.

    Ob man den Hundeschulen da einen Vorwurf machen kann, weiß ich nicht. Bei meiner Hundeschule ist die Welpengruppe echt klasse. Mit Hunter war ich da auch. Auch die Erziehungskurse sind echt toll. Da habe ich mit Newton sehr viel Gutes gelernt was ihn super auf seine weitere Ausbildung vorbereitet hat und was ich jetzt auch bei Hunter verwende. Gute Themenkurse gibt es da auch. Newton und ich haben da ne ganze Zeit Crossdogging gemacht. Was wir echt toll fanden.

    Nur mit diesem Sozialisierungs-„Ding“ ist sie halt echt auf dem falschen Dampfer. Zumindest was mich und meine Hunde betrifft. Für andere ist das aber vielleicht genau das Richtige.

    Ich schreibe zur Abwechslung nochmal was zum Eingangspost...

    Mit meinem Ersthund Newton habe ich diese ganze Sozialisierungssch**** leider mitgemacht, weil ich es damals noch nicht besser wusste...

    Welpengruppe, Freilaufgruppe, Hundewiese, Rudelspaziergänge, etc. pp. Gut getan hat es meinem Hund und mir nicht... Es war eher stressig... Ok, aber man macht es halt, weil es ist ja so „wichtig“... Am Ende hatte ich einen Hund, der nahezu leinenaggressiv und auch bei Begegnungen im Freilauf eher unsicher war... Dank des Inputs hier im Forum habe ich dann gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen...

    Es hat nahezu zwei Jahre gedauert bis dieser Fehler (nahezu) ausgebügelt war... Mittlerweile ist aus Newton ein sehr souveräner Hund geworden. Mit gut sozialisierten Hunden ist er absolut unproblematisch. Seine Unsicherheiten zeigen sich manchmal noch bei Begegnungen mit schlecht sozialisierten Hunden... Aber die versuche ich ohnehin so gut wie es geht zu vermeiden...

    Bei Hunter fahre ich nun die gegenteilige Strategie. Bis er erwachsen ist, wird er überhaupt keinen Fremdhundkontakt haben. Mittlerweile habe ich genug Gassi-Bekanntschaften von denen ich weiß, dass sie anständige Hunde haben. Außerdem sind wir ja in der Rettungshundestaffel wo er mehr als genug Kontakt mit gut sozialisierten Hunden hat. Außerdem ist Newton ja da.

    Bisher, muss ich sagen, geht meine Strategie auf. Treffen wir doch mal auf einen Fremdhund, benimmt sich Hunter wirklich sehr gut. Meist kommt er sofort zu mir. Bzw. sagt kurz Hallo und orientiert sich dann direkt wieder um. Entweder zu mir oder zu Newton.

    Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich das immer wieder so machen.

    dann ist es sicher genetisch bedingt...
    Ich denke aber das 2-3x die Woche kontrolliert für 5 Minuten durcu Trümmer zu krabbeln keinem schadet. Und mehr dürfte es bei einem Junghund ja eh nicht sein.

    In Trümmern sind wir maximal einmal im Monat. Eher seltener. Die Gelegenheiten gibt es nun ja nicht wie Sand am Meer.

    Aber wenn wir in Trümmern trainiert haben, durfte Hunter schon (natürlich altersentsprechend) mitmachen.

    Wir haben hier einige Retriever, etc. in der Staffel, die alle seit Welpe dabei sind und aus VdH-Zucht sind, d.h. auch geröngt wurden. Da hat bisher keiner ein schlechtes Röntgen-Ergebnis gehabt.

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass einem jungen Hund so ein Training schadet. Im Gegenteil.

    Ich hab auch noch nie einen öffentlichen Hühnerauslauf oder einen öffentlichen Rinderspielplatz gefunden.....Ich versteh immer nicht, wieso Hundehalter immer denken, wer anders sei dafür zuständig, dass ihr Hund sich bewegen kann?

    Naja, hier vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. Rinder, Hühner, etc. sind ja alles Nutztiere... Es kann sich doch nicht jeder Hundehalter ein Gebiet kaufen nur damit er da mit dem Hund ohne Leine Gassi gehen kann.

    Wieso kommst du auf die Annahme?
    Weil man Sozialkontakte ermöglichen sollte?

    Genau. Das war meine Überlegung dahinter.

    Die Hunde, die hier rumlaufen, sind zu 95% schlecht sozialisiert und da kann ich echt auf Kontakt verzichten.