Mein Kleiner ist ein English Springer Spaniel, 1 Jahr alt, und wird zum Rettungshund ausgebildet. Bis auf das regelmäßige Training unterscheidet sich der Alltag eigentlich nicht groß von einem "normalen" Alltag. Wir haben mittwochs und samstags Training. Mittwoch auf dem Platz; Samstags im Gebiet. Gelegentlich fahren wir zu einem (teilweise auch mehrtägigen) Trümmer-Training. Bestandteile des Trainings auf dem Platz sind offene Anzeige, Geräte (Wackelbrett, Tunnel, Wippe, Leiter, etc.) und Unterordnung. Im Gebiet und in Trümmern natürlich hauptsächlich die Suche. In Einsätze geht Hunter noch nicht, da er noch nicht geprüft ist. Eignungstest ist Ende September; Prüfung strebe ich ca. 2021 an.
Mein Großer ist ein Labrador Retriever, 5 Jahre alt, und ist ausgebildeter Schulhund. Er hat zwei Schulhund-Klassen, eine 11. Klasse und eine 13. Klasse. Immer wenn ich diese Klassen unterrichte, ist er dabei. Dieses Jahr ist das montags und donnerstags. Im Unterricht ist er hauptsächlich am Schlafen. Gelegentlich darf er eine kleine Aufgabe übernehmen (Vorrechnen, Aufgaben für die Schüler "aussuchen", etc.).
Ansonsten geht es hier morgens und nachmittags jeweils Gassi, ca. 45-60 Minuten. Wenn Zeit ist, also so gegen Ende des Schuljahres, nachmittags durchaus auch mal länger. Die Gassigänge dienen hauptsächlich zum Abschalten. Trainiert, etc. wird da nicht. Natürlich bleibt es nicht aus, dass ich da mal Gehorsam einfordern muss da die Jungs 80% frei laufen. Wir sind ja nicht allein auf der Welt. Gerade der Jungspund würde alters- und ausbildungsbedingt (noch) zu jedem Menschen hingehen, wenn ich es erlauben würde. Drinnen ist Ruhe angesagt. Die Beiden pennen und ich gehe meinen Tätigkeiten nach. Haushalt, Arbeit, etc. In der Dienstwohnung habe ich einen Garten. Da dürfen sie zwischendurch mal raus. Bei schönem Wetter dürfen sie sich auch mal länger draußen aufhalten, solange sie nix anstellen.
Aber generell ist der Alltag abseits des Trainings bzw. des Einsatzes relativ ruhig.