Henry hat mit einem halben Jahr begonnen und das auch nicht sehr regelmäßig, heute einfach mal ne größere Suche gemacht hat er bombig erledigt. Schön gesucht, gut ausgearbeitet vor das Opfer gesetzt und ausdauernd gebellt. Jetzt steigern wir uns langsam. Und nochmal man kann früh beginnen aber man muss das Alter im Auge behalten und dementsprechend das Training anpassen und da wurde meiner Meinung nach zu früh zu viel gemacht.
Meine Hunde sind so geprägt oder wie man das auch nennen will das sie in der Zeit in der der Jagdtrieb einsetzt erst richtig gut werden in der Staffel, weil das ihr Training ist. Das ist für sie wie jagen.
Aber bei dir ist es wirklich sehr schwierig, du stellst eine Frage, wenn man antwortet ist es das immer alles nicht was soll man da noch dazu sagen
Wie ich oben schon einmal sagte: Ich empfinde diese Einschätzung als unfair. Ich habe nie gefragt, "Woran könnte das liegen?" sondern "Hat jemand Tipps..." Und wenn dann jemand anfängt, über die Gründe zu spekulieren (was wie gesagt niemals gefragt war) UND zu falschen Schlüssen kommt, dann steht es mir zu, das richtig zu stellen. Auch deshalb weil ja vielleicht noch andere Nutzer Tipps haben und es einfach in eine falsche Richtung gehen könnte und es mir dann rein gar nichts mehr bringt. Es ist nämlich was Anderes ob man es mit Ablenkbarkeit, Überforderung oder Übersprung zu tun hat.
Überhaupt finde ich es schwierig, weil du reihenweise (im Zitat übrigens erneut, Hervorhebung ist von mir) Ferndiagnosen stellst über Dinge, die du nicht beurteilen kannst. Du kennst weder mich, noch meinen Hund, noch unsere Ausbilder noch hast du uns jemals arbeiten oder trainieren sehen. Du kannst es schlicht und ergreifend nicht wissen. Und dann mit diesem Grad an Überzeugung solche Aussagen zu treffen, finde ich schon sehr gewagt.
Zudem schmeißt du Dinge durcheinander. Es geht ums Anzeigen, nicht ums Suchen. Klar, suchen sie besser, wenn der Jagdtrieb einsetzt, aber das hat doch mit der Anzeige dann wiederum nichts zu tun. Wie gesagt, die Suche ist bei Hunter nicht das Problem. Nur das Ankommen. Und das wie gesagt auch nur im Gebiet und/oder (noch ist das eine Vermutung, die ich weiter überprüfen werde) wenn es ihm "zu einfach" ist.
Was meinen Umgang mit den Tipps betrifft: Es sollte doch nachvollziehbar sein, dass man die Tipps, die kommen für sich reflektiert und überlegt, was man davon brauchen kann. Das ist meiner Meinung nach ein sinnvolles Vorgehen und wenn dir das missfällt, kann ich dir leider auch nicht helfen.
Schließlich und endlich muss man auch akzeptieren, dass es andere Meinungen gibt. Ich habe mit einem frühen Beginn sehr gute Erfahrungen gemacht und werde das mit allen Welpen, die noch kommen werden, weiter so handhaben. Auch, weil ich jetzt, dank der Arbeit in der Staffel Vergleiche ziehen kann, zu Hunden, die nicht von klein auf angefangen haben. Und da ist mir persönlich der frühe Beginn einfach lieber. Auch wenn man dann im Training im Laufe des Erwachsenwerdens des Hundes immer wieder Rückschritte machen wird.
Ich kann den anderen Weg schon auch nachvollziehen. Newton habe ich mittlerweile die offene Anzeige beigebracht. Der hatte das nach drei Wiederholungen drauf und lässt sich auch nicht ablenken, etc. Bei Hunter war das halt ein kleinschrittiger Aufbau von mehreren Wochen und Monaten. Ja, aber er war halt Welpe und Newton ist 5 Jahre alt.
Aber wie gesagt, mir ist es halt lieber, wenn ich mit 10 Wochen anfange und alles kleinschrittig mache.