Ich habe zum Beispiel jeden zweiten Montag 1.-6. Stunde und dann nochmal 8.-9. Stunde. Morgens sind die Jungs zuhause. Ich fahre dann über den Mittag heim, lasse sie die halbe Stunde die ich da bin in den Garten und mache mir nebenbei kurz was zum Essen. Wenn ich zum Nachmittagsunterricht fahre, packe ich sie ins Auto. Dort warten sie die knappen 1,5 Stunden und dann gehe ich nach meinem Unterricht in der Nähe der Schule eine schöne große Gassirunde.
Ein weiterer "Problemtag" kann bei mir der Donnerstag sein. Unterricht habe ich da auch 1.-6. Stunden. Weiterhin haben wir da unser Zeitfenster für Konferenzen, etc. Wenn es absehbar ist, dass die Konferenz eher kurz ist, verfahre ich so wie am Montag. Zweimal im Jahr haben wir jedoch einen richtigen Konferenzmarathon an diesem Tag: GLK, Notenkonferenz plus eine weitere Konferenz (Fachschaft, Klassenteam, etc.) Zwei weitere Donnerstage im Jahr sind Tag der offenen Tür und Kollegiumsausflug. An diesen Tagen werden meine Jungs fremdbetreut. Da ihr ja aber zu zweit seid und noch zwei nicht mehr ganz kleine Kinder habt, könnte man das an solchen Tagen bei euch sicher ohne Fremdbetreuung arrangieren.
Außerdem ist Fremdbetreuung überhaupt nicht schlimm wenn man den richtigen Hund und die richtige Betreuungsperson dafür hat. Ich habe einen Labrador und einen English Springer Spaniel und eine richtig gute Betreuung gefunden, die maximal zwei bis drei Hunde nimmt und wo die Hunde 100% Familienanschluss haben. Sie gehen mit in den Stall, mit auf Ausritte, etc. Das setzt natürlich einerseits guten Gehorsam voraus (aber das ist alles Erziehungssache) und andererseits entsprechende Charaktereigenschaften des Hundes. Für einen Hund, der jagt wie Sau, nicht abrufbar ist und andere Hunde gerne auffressen möchte, ist es natürlich viel schwieriger eine angemessene Betreuung zu finden als für einen Hund, der gehorsam und allgemein verträglich ist.
Aber auch das kann man bei der Rassewahl berücksichtigen.