Wäre für mich jetzt eher ein Fall für Erziehung statt für Kastration...
Beiträge von RafiLe1985
-
-
Autark = mit Toilette? ist er nicht. Aber mit Solarzellen, Heizung, Strom, (Aussen) Küche. Leicht genug das ich ihn geschoben kriege und mein normales Auto Ihn gezogen.
Die haben übrigends mehrere Minicamper im Angebot.
Eine Toilette brauche ich nicht unbedingt bzw. will ich gar nicht unbedingt. Von den allermeisten WoMo- oder WoWa-Besitzern erhielt ich die Information, dass das Klo oder die Dusche "an Bord" nur im allergrößten Notfall genutzt wird und man lieber sanitäre Anlagen aufsucht. Mir wurden auch schon Apps empfohlen mit Hilfe derer man unterwegs öffentliche Toiletten oder Duschen finden kann. Und ganz im Notfall geht man halt mit dem Klappspaten in den Wald.

Mit "autark" meinte ich jetzt hauptsächlich, dass Licht, Wasserkocher, Kühlbox, etc. auch funktionieren wenn man keinen Landstrom angeschlossen hat. Solar auf dem Dach mit entsprechender Batterie wäre daher top.
Ein Ziel wo ich zum Beispiel hin wollen würde wäre Loch Lomond bzw. Trossachs NP. Da fährt man allein ca. vier Tage hoch. Da möchte ich nicht jede Nacht einen Camping Platz aufsuchen müssen sondern mich gerne einfach so wo hinstellen.
-
Ich habe von der Schilderung im Eingangspost ehrlich gesagt nur die Hälfte verstanden. Bzw. ein klares Bild, was genau passiert ist, habe ich davon zumindest nicht bekommen.
Wie so oft haben aller Voraussicht nach eher die Menschen die Fehler gemacht als der Hund.
(Im meinem Freundeskreis gibt es mittlerweile auch mehrere Kinder im Alter zwischen 2 und 7 Jahren und da kommt es trotz großer Sorgfalt von beiden Seiten (Elltern und Hundehalter) einfach mal zu "Zwischenfällen". Beispiel: Ein per se menschenfreundlicher Hund liegt angeleint unterm Tisch und schläft. Kind krabbelt in einen unbeobachteten Moment unter den Tisch und will den Hund streicheln. Hund erschrickt und langt rum. Wer hätte da jetzt genau Schuld? Das ist einfach dumm gelaufen und ich persönlich würde da weder dem Halter noch den Eltern Vorwürfe machen. Es sind halt Kinder bzw. Hunde. Wenn man alles 100%ig ausschließen will, muss man eben strikt trennen...)
Ich würde erstmal auf jeden Fall gar niemand anzeigen, solange ich nicht genau weiß, was passiert ist.
-
Hört sich für mich ehrlich gesagt nach einem jungen Labrador an, der nicht angemessen beschäftigt wird. Was arbeitet der Hund? Ein Labrador ist kein reiner Begleithund. Es ist zu erwarten, dass er ohne angemessene Beschäftigung einen derartigen Außenfokus aufbaut bzw. anderweitig verhaltenskreativ wird.
Ich würde diese völlig überzogene Gassigeherei massiv zurückfahren. Genauso diese just for fun Beschäftigung.... (So hört es sich für mich an.... Was verstehst du unter "Nasenarbeit"? Bzw. "diverse Übungen"?)
Stattdessen würde ich schauen, dass der Hund eine Aufgabe bekommt, die seinen Anlagen gerecht wird. Am besten wäre etwas wo du unter Anleitung eines Ausbilders strukturiert mit dem Hund arbeitest. Dummyarbeit, etc.
Kastration. Nein. Was soll das bringen? Der Hund ist 1,5 Jahre alt und noch nicht einmal erwachsen.
-
Mein Traum von WoWa sieht ja so aus.
Wohin fahren und wenn man Müde ist einfach schlafen.
Genau, das ist auch meine Idee. Weißt du, ob dieser Camper autark ist?
Mittlerweile habe ich entdeckt, dass es eine ganze Latte an solchen Mini-Wohnwagen gibt. Ich gehe kommenden Freitag hier auf die Caravan und schaue mal. Vielleicht staube ich einen günstigen Messepreis ab.
Der Miniatouring ist leider bis auf Weiteres vergriffen.
-
Heiland, ist der herzig.

Um mich rum derzeit alles nur Welpenbilder.... Leider dauert es bei mir noch bis mind. 2025...

-
Also ich glaube nicht, dass deine Hunde jetzt einfach so von heute auf morgen nicht mehr alleine bleiben können. Weiterhin bin ich fest davon überzeugt, dass ein Hund der nicht alleine bleiben kann, es in keiner Situation kann.
Deine Hunde blieben bis vor vier Wochen vollkommen problemlos alleine in deiner alten Wohnung. Wieso sollten sie es jetzt plötzlich verlernt haben?
Du bist umgezogen. Vier Wochen in der neuen Wohnung... Das ist echt keine Zeit! Da würde ich einfach versuchen, irgendwie noch etwas mehr Eingewöhnungszeit zu organisieren.
(Hunter ist ja mit dem Alleine bleiben auch nicht so easy. Ich werde Ende 2022 / Anfang 2023 auch nochmal umziehen... Ich rechne da ehrlich gesagt mit drei bis sechs Monaten Eingewöhnungszeit.)
Schade, dass du kein Auto hast bzw. dass die Hunde dann natürlich das Alleine bleiben im Auto nicht kennen. Sonst wäre das eine gute Möglichkeit zu überbrücken.
Das mit dem Gassigänger am Mittag... Ist das schon immer? Oder jetzt erst neu? Ich kann mir auch vorstellen, dass da vllt was verbockt wurde?
Also das wäre auf jeden Fall mein Plan. Am besten ein komplettes Reset. Also solange wie möglich gar nicht alleine lassen in der neuen Wohnung. Und dann peu a peu wie bei einem neuen Welpen ausbauen. (Bei Hunter hatte ich drei Wochen Reset gemacht und dann wieder langsam gestartet. Erst mit 10 Minuten, dann auf 20, dann auf 30, dann auf 45 Minuten. Das ging innerhalb von zwei, drei Wochen, weil er es ja eigentlich kann. Im Auto, in meiner alten Dienstwohnung, auf dem Platz.... Nur halt nicht in meiner ehemaligen Wochenendwohnung, die jetzt eben Hauptwohnung ist.)
Was ich dir da auch empfehlen würde, wäre ein Trainingstagebuch wenn du wieder anfängst.
-
BieBoss ich hoffe du konntest heute ausschlafen ...
Ausschlafen wird überbewertet... Wenn man Rettungshundler ist, ist es mit dem Ausschlafen meist vorbei. Höchstens mal am Sonntag.

-
Meiner Meinung nach hat eigentlich fast jeder die Möglichkeit, sein Leben so einzurichten, dass eine verantwortungsvolle Hundehaltung möglich ist. Aber klar, das greift dann natürlich in wirklich alle Bereiche des Lebens rein. Und ob man dazu als derart junger Mensch schon bereit ist… Daran lässt sich zweifeln.
Als Studentin kannst du dann natürlich deinen Stundenplan nicht frei legen, weil du schon da drauf acht geben musst, dass der Hund betreut ist. Lerngruppen werden auch nur eingeschränkt möglich sein bzw. gingen eben nur wenn der Hund mit kann. Auch deinen Nebenjob müsstest du hunde-kompatibel einrichten. Und auch in der Freizeitplanung muss Rücksicht genommen werden.
Geht alles, klar. Aber um welchen Preis?
(Ich bin alleinstehend mit zwei Hunden und arbeite Vollzeit. Ich weiß also von was ich spreche.)
Ich würde an deiner Stelle nochmal gut darüber nachdenken. Ob du diese Einschränkungen für die nächsten 10-15 Jahre so hinnehmen willst. Dafür kannst du dir ja auch noch Zeit lassen. Ob sie ein paar Monate früher oder später in ein neues Zuhause kommt, macht mMn keinen Unterschied.
-
Meiner Einschätzung nach ist das Verhalten deiner Hündin vollkommen unproblematisch und normal. Du hast auf dieses Verhalten ja auch systematisch hin gearbeitet. Daher ist es für mich nicht verwunderlich., dass sie sich bei Begegnungen mit fremden Hund so verhält. (Keine Kritik. Ich handhabe es mit meinen Hunden genauso.)
Nun ist deine Hündin noch sehr jung und so würde ich auf ihre Interaktion mit Fremdhunden schon noch ein genaues Auge haben bzw. auch aussuchen, mit welchem Fremdhund Interaktion stattfinden kann und mit welchem nicht.
Wenn sie vollständig erwachsen ist, kannst du ihr durchaus zutrauen, Begegnungen mit Fremdhunden zunächst mal selbst zu regeln. Ich würde erst helfen, wenn sie nicht verstanden wird oder eben auf sie einwirken, wenn sie mal unangemessen kommunizieren sollte. (Was sie mMn im Moment nicht tut.)
Generell würde ich auch situativ unterscheiden. Bei Hündinnen dürfen meine Jungs zum Beispiel durchaus mal imponieren. Bei anderen Rüden möchte ich das hingegen nicht. Genauso der Unterschied fremder Hund vs. bekannter Hund. Bei einem uns bekannten Hund mit dem wir regelmäßig unterwegs sind bzw. trainieren, erwarte ich ein anderes Verhalten als gegenüber einem Fremdhund den wir vmtl einmal und nie wieder sehen werden.
Schlussendlich führt jeder seine Hunde so, wie er es für richtig hält und wenn ihr euch dafür entschieden habt, dass ihr Kontakt zu Fremdhunden minimal halten wollt, dann haben das andere HH zu akzeptieren. Wenn deren Hunde dann halt nicht gehorchen, ja, dann ist es halt Pech... Ich werde meine Hunde nicht dafür schelten, dass sie deutlich zeigen, dass sie keinen Kontakt wollen. Dann bekommt der Fremdhund halt mal ne deutliche Ansage.