Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    meiner macht das auch. Ein- bis dreimal darf er drüber schlecken, aber dann is gut. Habe schließlch eine Dusche... ;) Habe mir bisher da drüber nicht viel Gedanken gemacht. Hunde schlecken sich halt.
    Besteigen unterbinde ich im Ansatz. Egal ob es das Kuscheltier, der Zugluftstopper oder ein anderer Hund ist.

    Lg,
    Rafaela

    Ja, am Abruf aus dem Spiel trainieren wir noch. Newton wird kommende Woche 7 Monate alt. Bisher ist es so, dass ich warten muss, bis er guckt und wenn ich dann rufe kommt er auch. Aber wenn er nicht guckt und wild am Toben ist, hat er im Moment noch keine Ohren. ;) Deinen Tipp werde ich mal ausprobieren. Danke, Franziska. :)

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    Hat du sie denn gefragt, ob es immer so sein soll ihrer Meinung im Freilauf? Also ich habe es ohne Leine auch erst mal genauso gemacht. Natürlich in kleinen Sequenzen und erst nachdem sich der Hund gelöst hatte. Also immer so 10-15 min, Leine ab und er durfte da halt nix. Später dann natürlich schon, soll ja Freilauf sein. Frag sie noch mal.

    Ich frag sie nochmal. Aber gehe davon aus, dass es immer so sein soll. Ihre Hunde laufen immer so, auch außerhalb des Kurses. Treffe sie gelegentlich zufällig und sieht immer gleich aus. Sie laufen auch grundsätzlich ohne Leine.

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    Ich finde es durchaus sinnvoll, wenn man den Freilauf übt, sozusagen, dass der Hund sich erst mal nur am Halter orientiert und sonst nix, also kein schnüffeln, kein makieren. Später wird der Radius dann vergrössert und dann darf er das natürlich alles. Kann es sein, dass da ein Missverständnis bei dir und Trainerin entstanden ist?

    Ja, also das haben wir im Basiskurs mit der Schleppleine intensiv trainiert. Also, wie du schreibst, kleiner Radius, gucken, wo Frauchen ist, Blick bei Sichtung eines anderen Hundes, usw. Da bin ich auch voll mit einverstanden. Freilauf haben wir heute das erste Mal gemacht. Glaube nicht, dass es ein Missverständnis war.

    Zitat

    Für was Freilauf, wenn der Hund sowieso nur neben einen gehen und nicht schnüffeln darf? Dann kann ich ihn ja gleich an der Leine lassen? Und warum darf er nicht schnüffeln?Hört sich nach einem sehr langweiligen Spaziergang an.

    Ja, so ähnlich habe ich auch argumentiert. Sie sagte, sie will ihre Hunde in jeder Situation freilaufen lassen können und ihre Hunde laufen auch tatsächlich so. Aber mir würde das nie im Leben einfallen, Newton neben einer Straße etc. abzuleinen.

    Hallo,

    ich hatte heute eine Grundsatz-Diskussion mit unserer Trainerin und bin interessiert, was ihr dazu meint.

    Es ging wie das Thema schon sagt um Orientierung am Halter. Folgendes ist Newtons aktueller Trainingsstand (mit dem ich bisher eigentlich zufrieden war):

    - Newton darf im Freilauf vor mir, hinter mir oder neben mir laufen, wie er mag. Er darf auch schnuppern usw. Ich erwarte allerdings, dass er selbstständig guckt, wo ich bin und mir ab einer gewissen Entfernung guckt, dass er hinne macht und aufholt bzw. stehen bleibt und wartet oder (auf Verlangen) zu mir zurückläuft.

    - Wenn ein anderer Hund entgegenkommt, erwarte ich, dass er mich kurz anschaut, damit ich die Möglichkeit habe, zu entscheiden, ob er dem anderen Hund "Hallo" sagen darf oder nicht. Darf er, sage ich ok. Darf er nicht, rufe ich ihn zurück und laufe dann mit ihm am anderen Hund vorbei, ohne das sie "Hallo" sagen. Das kommt aber nur in seltenen Fällen vor, z.B. wenn der andere Hund angeleint ist.

    An diesen beiden Punkten haben wir wochen- bzw. monatelang mit der Schleppleine trainiert. Mir war es wichtig, dass er schnell lernt, sich an mir zu orientieren. Ich nehme ihn ja mit in die Schule und wenn ich dann Rucksack, Laptop und weiteres Unterrichtsmaterial herumtrage, will ich nicht auch noch gucken müssen, wo der Hund abbleibt.

    - Wenn Newton im Spiel mit anderen Hunden vertieft ist, erwarte ich nicht, dass er mich ständig im Auge hat. Ich lasse ihn nur dort spielen, wo ich weiß, da kann nichts passieren, auch wenn sie sich weiter entfernen. Wenn ich weiter gehen möchte, beende ich das Spiel und gehe dann weiter und er kommt dann auch mit. Das Spiel beende ich, indem ich hingege und die Hunde "trenne" oder, falls Newton eh grade mal guckt, wo ich bin, rufe ich ihn ab. Wobei es bisher vllt zweimal vorgekommen ist, dass ich hngegangen bin und das Spiel unterbrochen habe. Meistens hat es sich eh irgendwann ausgespielt und dann gehen wir weiter.

    Nun haben wir heute im Aufbaukurs das erste Mal den Freilauf "trainiert". Und dann kam es eben zur Diskussion, weil die Maßstäbe der Trainerin komplett inkompatibel mit meinen sind. So sagt sie zum Beispiel, dass die Hunde grundsätzlich hinter bzw. maximal neben dem Halter gehen dürfen. Schnuppern wird unterbunden. Der Hund hat brav auf dem Weg zu laufen. Weiterhin ist sie der Auffassung, dass der Hund auch während des Spiels merken muss, wenn man sich als Halter entfernt und dann selbstständig, d.h. ohne Abruf, hinterher kommt. Das Einzige, wo wir uns halbwegs einig waren, war der Umgang mit Hundebegegnungen.

    Nun meine Frage: Glaubt ihr, ich gebe mich da mit zu wenig zufrieden? Findet ihr die Maßstäbe der Trainerin angemessen? Wie sieht bei euch der Freilauf aus?

    Was ich vllt noch dazu sagen sollte: Newton erhält Freilauf nur auf sicherem Gelände und wo es erlaubt ist, d.h. im Stadtgebiet ist er grundsätzlich angeleint.

    Liebe Grüße und danke für eure Beiträge,
    Rafaela

    Hallo,

    Freunde von mir haben genauso einen Kerl. Er ist auch ehemaliger Kettenhund und sie haben genau die gleichen Probleme (bis auf das Bürsten). Sie haben sich damit abgefunden, dass er eher selbständig ist.
    Was die mangelnde Abrufbarkeit angeht, könnte man eventuell anfangen mit der Schleppleine zu trainieren. Weiß allerdings nicht, ob das bei 82kg Hund Sinn macht. Aber so hättest du auf jeden Fall "Zugriff" auf ihn und kannst den Rückruf durchsetzen.
    Wegen dem Bürsten. Mag er Kauknochen? Ich hab Newton am Anfang immer einen Kauknochen gegeben und ihn gebürstet solange er gekaut hat. Dann war er abgelenkt und ich konnte in Ruhe bürsten. Vllt könntest du das mal ausprobieren.

    Lg,
    Rafaela

    Hallo,

    kann dich gut verstehen, mir geht das genauso auf den Keks. Keinem kann man es recht machen, so kommt es einem vor. Ist der Hund an der Leine passt's nicht, und wenn er ohne Leine ist, findet sich auch immer jemand, dem es nicht passt. Hab da schon allerhand erlebt in diese Richtung.
    Im Patk würde ich meinen auch noch nicht ableinen, da der Abruf noch nicht 100%ig funktioniert. Außerdem steht bei uns vor jedem Eingang ein riesiges Schild: Hunde sind nur an kurzer Leine auf den Wegen zu führen. Wenn sich andere nicht daran halten und mich dann noch dazu auffordern, es ihnen gleich zu tun, bekommen sie das erstmal gesagt... Ist mir egal ob ich dann pedantisch wirke, etc...
    Ins Freilaufgebiet gehe ich mit Newton nur, wenn er auch wirklich Freilauf haben darf, d.h. trainieren tun wir wo anders. Mir wäre das zu stressig, mit ihm an kurzer Leine da durch zu gehen. Hundekontakte an der Leine gibt es bei uns nicht und da 80% der Hunde im Freilaufgebiet nicht zuverlässig abrufbar sind bei Hundebegegnungen, meide ich es, weil ich keine Lust auf das Theater habe... Ach der tut doch nix, der mag nur spielen, etc.
    Aber wie meine Vorredner schon sagten bzgl den Mobbern: Zum einen Ohr rein, zum anderen raus. ;)

    Lg,
    Rafaela