auch unseren Hund würde ich tatsächlich als Anfängerhund beschreiben
(den Hund, den wir in der Familie hatten als ich Kind war, zähle ich bewusst nicht mit)
Wir hatten großes Glück mit der Mischung aus zwei freundlichen Rassen (beide aus Gruppe 9) und merken doch, dass wir natürlich auch Fehler in der Erziehung gemacht haben, die wir bei einem zweiten Hund nicht mehr machen würden. Mit den Jahren sieht man vieles anders und würde vieles anders machen, lernt Körpersprache verschiedener Rassen lesen.
Einen Hund, der wirklich ständig arbeiten will und muss, der Schutztrieb hat, konsequente Führung braucht weil er sonst selbst ernsthafte Entscheidungen trifft, einen Ein-Mann-Hund ist, der keinen Besuch dulden würde - das hätte ich mir schlicht nicht zugetraut.
Ich finde zB Rottweiler toll. Sowohl optisch, als auch vom Wesen - WENN sie nicht in falschen Händen verkorkst wurden.
Ich weiß aber auch, dass ich nicht konsequent genug für so eine Rasse bin (und einem ausgewachsenen Rottirüden wahrscheinlich auch körperlich nicht gewachsen wäre). Und ich hätte auch keine Lust 4x pro Woche stundenlang auf dem Hundeplatz zu stehen, da bin ich ganz ehrlich.
Man muss einfach für sich und seinen Lebensstil, seine Lebenseinstellung den passenden Hund finden.
Hier sind halt auch mal Fünfe gerade und das Leben dreht sich manchmal zu oft um den Hund, es gibt aber auch nicht-diskutierbare Regeln, aber es passt für uns so und allen Beteiligten geht es gut damit