Beiträge von leiderHundelos

    Holly war ja nu auch kein grundsätzlich aggressiver Hund, sondern einfach ein Ressourcenverteidiger. CM hat sie in der Folge so stark bedrängt, dass der worst case passiert ist: Sie hat zugebissen.
    Deshalb wundert es mich nicht, dass der Hund plötzlich super nett ist, wenn er ihn danach wieder besucht. das liegt aber nicht an ihm, sondern an der Tatsache, dass keine Ressource im Spiel ist...

    Schon klar. Ich bin auch kein Cesar Befürworter und mir ging es auch nicht um das Verhalten was Holly hier zeigt. ;) Ich wollte nur darauf hinaus, dass sie in dem Video definitiv auf deinem Trainingsgelände und in Cesars Rudel ist. ( zu sehen an dem Hintergrund und seinem Junior ) Sieht so aus, als ob er halt einfach dort interviewt wurde und Holly dort eher zuvällig auch gerade rum lief....
    Die Frage ist halt ob sie dort immer noch lebt, oder ob es nach diesem Interview zu einem Vorfall kam und sie eingeschläfert wurde. Ich könnte mir beides vorstellen, möchte die Aussage von Blackbetty aber ohne nähere Infos auch nicht einfach schlucken.

    Von Holly weiß man, daß sie in sein Center kam, wo sie im weiteren Verlauf wohl einen Angestellten ins Gesicht biß und eingeschläfert wurde.

    Woher weißt du das? Gibt es da irgendwelche zuverlässigen Quellen? Ich kenne nur dieses Video hier:

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    Keine Ahnung wann es genau entstanden ist...
    Würde mich aber echt interessieren was aus dem Hund geworden ist.

    Ich weiß in dem Fall leider auch nicht was da die beste Lösung wäre.
    Wenn es mit dem Geld tatsächlich so knapp ist, dass schon Futter und die Medikamente ein großes Problem sind, dann wäre es unter normalen Umständen eigentlich fast besser den Hund in ein gutes Zuhause zu vermitteln. Denn was passiert wenn der Hund auf einmal anderweitig erkrankt? Gerade im Alter kann da doch wirklich noch viel kommen. Die Trennung wäre emotional hart, aber die Menschen wären finanziell erstmal entlastet. Und wenn der Hund es in seinem neuen Zuhause sehr gut hat und die ehemaligen Besitzer das auch immer wieder gezeigt bekommen..
    In dem Fall geht das meiner Meinung nach schlecht. Der Hund scheint sich sehr an dem Herrchen zu orientieren. Vor allem nach den Anfällen scheinen die Besitzer toll mit ihm umzugehen und ihm eine echte Hilfe zu sein. Ein Halterwechsel würde bei dem Hund wahrscheinlich zu extremen Stress und mehr Anfälle führen.
    Aber selbst wenn man jetzt eine Geldquelle auftut: Wer garantiert dass die in 2-3 Jahren noch da ist? Der Hund wird ja nicht jünger und leichter vermittelbar...
    Alles Mist.

    Sehe ich auch so.Kenne mich in der Rettungshundearbeit ja nicht aus. Aber müsste es nicht gerade im Einsätze sehr ähnliche Vorschriften geben?
    Mir als Laie leuchtet jetzt jedenfalls schon ein, warum Hund und Mensch sich möglichst wenig und vorsichtig im Trümmerfeld bewegen sollten. Und selbst wenn der Hund wie angedacht kratzen statt bellen soll: Ne irgendwie fände ich das halt auch nicht wirklich optimal. Man hört kratzen eindeutig schlechter als bellen, wenn der Hund außer Sichtweite ist, und im dümmsten Fall kann der Hund ja durch sehr intensives kratze auch eher eine Trümmerlawine/Kette in Bewegung setzen, als durch bloßes Drüberlaufen.
    Von daher würde ich persönlich, selbst falls es erlaubt sein sollte, für mich und meinen Hund die Trümmersuche dann ausschließen, wenn der Hund nicht gerne und zuverlessig verbellt. Wenn er das doch tut, dann kann er das ja auch bei der Flächensuche.

    Also auf dieser Webseite steht sehr deutlich, dass Freiverweiser und Bringsler bei der Trümmersuche nicht zugelassen sind. :ka:
    http://www.rettungshundestaffel-ems-jade.com/index.php/ausbildung/rhhund.html


    Zitat

    Beide Anzeigearten sind übrigens in der Trümmersuche wegen der Unfallgefahr für Hundeführer (Einsturzgefahr) oder Hund (am Halsband hängen bleiben) nicht zugelassen.