Ich mag dieses" Nur mal gucken - Welpen kann keiner widerstehen" oder "hinter dem Rücken des Partners einfach den Hund holen" ( weil der Partner ja kaum Nachteile hätte bzw man selbst ja mehr ohne Hund leiden würde als der Partner mit) überhaupt nicht.
Das wäre für mich ein echter Trennungsgrund. Nicht nur in Punkto Hund, sondern auch wenn auch wenn es um alle anderen wichtigen Planungen und Anschaffungen geht. Ich finde auch dass in einer Partnerschaft Kompromisse dazugehören. Ich würde ein ernsthaftes Gespräch mit meinem Liebsten führen, würde ihm sehr deutlich machen wie wichtig es mir ist wieder einen Hund zu haben und würde notfalls auch noch einmal verdeutlichen was ich bereits für Kompromisse für ihn eingegangen bin. Wenn die Beziehung gut läuft und es sich immer ungefähr von beiden Seiten die Wage hält mit dem Geben und Nehmen, wenn es tatsächlich die Richtige Person ist mit der ich zusammen bin, dann sollte es eigentlich auch mit dem Hund klappen.
Auch wenn der Partner sich nie um den Hund kümmern müsste bedeutet es auch für ihn eine Veränderung. "Wir können nicht direkt nach der Arbeit einkaufen/zum Geburtstag von XY weil ich erst mit dem Hund raus muss." In der Wohnung sind dann nun einmal Hundehaare oder ein leichter Hundegeruch...
Klar, wenn der Hund vorher da war, dann würde ich mein Tier nur ihn extrem wenigen Ausnahmefällen für eine Partnerschaft abgeben. Aber spätestens wenn eine Beziehung ernst ist werden wichtige Veränderungen besprochen. Egal ob Anschaffung eines Haustieres, ein Umzug, Jobwechsel usw. Und das erwarte ich eigentlich auch anders rum. Klar klappen auch die anderen Methoden. Aber es kann auch fürchterlich schief gehen. Vor allem wenn der Partner mit einem Leben mit Hund nicht glücklich ist oder sogar entgegen der Absprachen einspringen und Verantwortung übernehmen muss (auch aus Mitleid mit dem Hund und weil man eine so gute Bindung zu dem Tier aufgebaut hat) die er nicht wollte.