Beiträge von leiderHundelos

    Ganz genau! Ich bin mit einem Hund gegangen der auch zuverlässig an Hunden, Menschen und anderen Tieren vorbeigegangen ist. Trotzdem geht es überhaupt gar nicht solche Bitten zu ignorieren. Gerade weil es so viele eben schon die Erfahrung gemacht haben dass es dann halt ausgerechnet dieses Mal doch nicht klappt. Für ein gutes Miteinander muss man einfach signalisieren dass man alles unter Kontrolle hat.

    Bei mir wurde:
    - Bei engen Wegen und anderen Hunden der Hund immer ran gerufen.
    Es hat sich nie einer beschwert wenn sie im Fuß war und ich dazwischen

    - Bei breiteren Wander/Feldwegen habe ich oft vorher laut und deutlich das Kommando "Seite" gegeben. Der Hund ist dann auch wirklich noch etwas mehr an den Rand gegangen und die Leute haben dann auch mitbekommen dass ich die Situation bemerkt und darauf reagiert habe und dass der Hund im Gehorsam steht. Haben sie unsicher geguckt oder hatten arg mit ihrem Hund zu kämpfen, dann habe ich meine Hündin auch drei Meter vor mir an der Seite in den Platz geschickt.

    -Hatten Menschen Angst vor ihr und wollten dass ich den Hund anleine/ oder auch andere Hundehalter habe ich das immer gemacht. Es sei denn alles war extrem übertreiben und die wollten am Besten dass ich die Straße wechsle. Das habe ich nicht mehr wirklich eingesehen, wo der Hund selbst Hunde die an der Leine ausgerastet sind ignoriert hat. Sie hat den Kopf beim passieren dann sogar extra demonstrativ weggedreht. Also nicht durch starren provoziert.

    Ich bin mir bei meinen beiden Katzen zu 100% sicher dass die sich nach einem Tierarztbesuch erkennen.
    Das ist für mich einfach nur eine falsche Theorie mit dem "sie erkennen sich nicht". Wobei es in machen Fällen vielleicht zutrifft. Jede Katze hat ja ihren eigenen Charakter und es gibt bestimmt auch Schusselchen. Meine Tiere sind von ihrer Art beide sehr unterschiedlich. Der eine ist wesentlich nervenstärker als der andere. Er würde seinen Kumpel niemals angreifen, will aber gerne hingehen und ihn von oben bis unten neugierig abschnuppern wenn der beim TA war. Völlig egal ob der sogar noch beduselt geht, mit irgendetwas eingerieben wurde oder sonst was. Aber ganz vorsichtig und freundlich.
    Bei fremden gesunden Katzen ist er da bei weiten nicht so nett.

    Mein anderer Kater ist ein Sensibelchen. Und bei dem muss ich aufpassen dass, genau durch so eine dumme Situation nach dem Tierarzt, kein Streit entsteht. Wenn er nach einem Tierarztbesuch abgeschnüffelt wird dann regt er sich tierisch auf und würde seinen Kumpel anfauchen und wenn er kann, ihm auch sofort richtig einen mit der Pfote auf die Mütze geben. Egal wie lieb der auch zu ihm ankommt. Ich empfinde es so, dass der Katzer einfach seine Ruhe haben möchte weil es ihm schlecht geht, weil er verletzlich ist und weil er durch die ganze Tierarztsituation gestresst und genervt ist. In solchen Situationen in denen das bisher passiert ist, da ist der freundlich, neugierige Kater dann zum Glück eher verunsichert gegangen, statt auf die Anmache einzugehen und zurück zu hauen. Ich lenke den Naseweis also so lange ab bis es seinem Kumpel wieder besser geht. Muss ja nicht sein dass beide Tiere dadurch Stress haben.
    Übrigens hat mein Sensibelchen auch so auf den Umzug reagiert, oder als hier mal ein paar Tage viel Tam Tam hatte und alles anders als sonst war. Alles ein bisschen viel für beide Katzen, aber Grummelchen/Sensibelchen muss es natürlich schlimmer machen indem der Frust am Kumpel ausgelassen wurde. Das der dann irgendwann auch mal zickig zurück reagiert wenn er ständig aus heiterem Himmel angefaucht wird sollte auch klar sein.

    Aber wir kennen dass doch auch bei uns Menschen, dass die Lute bis zur Explosion bei ganz viel Stress oder schlechter Laune dann auch mal leider sehr kurz sein kann.

    Und wenn die Katze angreift die Zuhause geblieben ist:
    Die hat vielleicht Angst vor dem Tierarzt und reagiert darum auf den Geruch mit Stress und Aggressionen. Ist für mich auf jeden Fall logischer als "nicht erkennen".
    Es heißt ja auch immer das kranke Katzen sich zurück ziehen bis sie wieder gesund sind oder sogar vertrieben werden weil das evolutionär sinnvoll war damit sich eine Krankheit nicht weiter ausbreitet. Komisch. Auch hier: Der eine so, der andere so. Einer meiner Kater wird deutlich anhänglicher wenn es ihm nicht gut geht. Er will dann ganz viel mit seinem Kumpel und mit mir schmusen. Und selbstverständlich ist "gepflegt" werden oft auch eine sinnvolle Strategie um eine Krankheit zu besiegen. Selbst bei Katzen dürfte es genesungsfördernt wirken wenn es ihnen psychisch gut geht und sie geputzt und gekuschelt werden. Also jetzt nicht wegen Angst oder Schmerz schnurren, gibt es ja auch, sondern weil sie sich tatsächlich entspannen....
    Auch da wieder bei Menschen: Von angewidert ausstoßen bis hingebungsvolle Pflege ist alles dabei. Je nach vermuteter Krankheit und wie der Charakter von Patient und "Pfleger/Nichtpfleger" ist.

    Außergewöhnliche Situationen sind halt leider immer eine Gefahr dass die Stimmung kippt.

    Ich mag dieses" Nur mal gucken - Welpen kann keiner widerstehen" oder "hinter dem Rücken des Partners einfach den Hund holen" ( weil der Partner ja kaum Nachteile hätte bzw man selbst ja mehr ohne Hund leiden würde als der Partner mit) überhaupt nicht.

    Das wäre für mich ein echter Trennungsgrund. Nicht nur in Punkto Hund, sondern auch wenn auch wenn es um alle anderen wichtigen Planungen und Anschaffungen geht. Ich finde auch dass in einer Partnerschaft Kompromisse dazugehören. Ich würde ein ernsthaftes Gespräch mit meinem Liebsten führen, würde ihm sehr deutlich machen wie wichtig es mir ist wieder einen Hund zu haben und würde notfalls auch noch einmal verdeutlichen was ich bereits für Kompromisse für ihn eingegangen bin. Wenn die Beziehung gut läuft und es sich immer ungefähr von beiden Seiten die Wage hält mit dem Geben und Nehmen, wenn es tatsächlich die Richtige Person ist mit der ich zusammen bin, dann sollte es eigentlich auch mit dem Hund klappen.

    Auch wenn der Partner sich nie um den Hund kümmern müsste bedeutet es auch für ihn eine Veränderung. "Wir können nicht direkt nach der Arbeit einkaufen/zum Geburtstag von XY weil ich erst mit dem Hund raus muss." In der Wohnung sind dann nun einmal Hundehaare oder ein leichter Hundegeruch...
    Klar, wenn der Hund vorher da war, dann würde ich mein Tier nur ihn extrem wenigen Ausnahmefällen für eine Partnerschaft abgeben. Aber spätestens wenn eine Beziehung ernst ist werden wichtige Veränderungen besprochen. Egal ob Anschaffung eines Haustieres, ein Umzug, Jobwechsel usw. Und das erwarte ich eigentlich auch anders rum. Klar klappen auch die anderen Methoden. Aber es kann auch fürchterlich schief gehen. Vor allem wenn der Partner mit einem Leben mit Hund nicht glücklich ist oder sogar entgegen der Absprachen einspringen und Verantwortung übernehmen muss (auch aus Mitleid mit dem Hund und weil man eine so gute Bindung zu dem Tier aufgebaut hat) die er nicht wollte.

    Ich hätte die Wiederholung nicht gucken dürfen. Ich hatte vergessen wie sehr ich mich schon damals darüber aufgeregt habe weil die schwarze Katze nicht anständig versorgt wurde. Seit Jahren!!! Aber im Wartezimmer noch ganz groß tönen dass es der Katze bei ihnen ja sowas von gut geht. :rotekarte: Sowas ist für mich ein richtiges "Assi-Pack". Und Nein, das sage ich ganz sicher nicht weil diese Menschen wenig Geld haben. Tut mir auch Leid wenn der Mann in der Klinik ist, die vielleicht gerade ganz andere Sorgen und Probleme haben, für die sie nichts können. Trotzdem: Wenn man das Tier nicht versorgen kann, dann muss rechtzeitig eine Lösung her. Die Tierärztin schlägt da gerade ja schon was vor. Aber dann bitte nicht erst wenn das Tier verfloht ist, regelmäßig Anfälle bekommen würde die einfach ignoriert wurden, dann eine fette Gebärmutterentzünung hat weil ja auch nicht kastriert wurde....
    Dafür gibt es für mich keine Entschuldigung. Ich würde immer mit meinen Tieren zum Tierarzt gehen. Und wenn es bei mir finanziell gar nicht gehen würde, dann würde ich Verwandte und Freunde fragen, würde mich, falls das nicht klappt, an Vereine wenden die bei so etwas helfen könnten, im aller schlimmsten Notfall würde ich sogar beim Tierarzt und in der Zeitung vielleicht eine Bitte um Spenden platzieren. Wäre alles peinlich und ich hoffe dass ich nie in so eine Situation komme. Würde ich das in absehbarer Zeit vermuten, hätte ich mir auch erst keine Tiere angeschafft. Aber alles ist besser als sein Tier so dahinversauern zu lassen. Geht es gar nicht, dann muss man es leider weitervermitteln oder sogar ins Tierheim bringen. Da bekommen sie wenigsten die benötigte Behandlung.

    Herzlichen Glückwunsch!!!! :hurra:

    Aber ich kann mich allen hier auch nur anschließen und sagen, dass auch ich in so einer Situation definitiv dem Züchter absagen würde.
    Weshalb ich mich hier melde, da es noch niemand erwähnt hat:

    Vielleicht möchte ja auch der Züchter, Aufgrund der geänderten Verhältnisse, euch nun keinen seiner Welpen mehr "anvertrauen". Anzahlung hin oder her. Und bitte sieh das nicht negativ. Ihr kümmert euch bestimmt ganz toll um euren bisherigen Hund usw. Aber ihr habt euch als kinderloses Paar vorgestellt, welches sich einen zweiten Hund wünscht weil es vermutlich keine Kinder mehr bekommen wird. Ihr habt den Platz, auch das Geld und die Zeit und bereits einen gut erzogenen umgänglichen Hund... Der Züchter hielt euch also für geeignete Kandidaten für einen seiner Welpen weil er wusste dass ihr dem Welpen mit viel Liebe und Geduld das Leben zeigen werdet und euch intensiv um den kleinen Kerl kümmern könnt. Sicher kann es dann immer noch passieren dass die Frau dann nach ein, zwei Jahren doch noch schwanger wird. Alles kein Problem. Der Hund ist ja dann schon halbwegs erzogen. Aber jetzt genau zu diesem Zeitpunkt. Und dann gleich zwei Kinder? Da denken bestimmt auch fast alle verantwortungsvollen Züchter dass ihr Welpe da viel zu kurz kommt, sie sich das so nicht vorgestellt haben und wünschen, dass es richtig und wichtig ist dass sich nun in er Familie erst einmal alles um die Zwillinge drehen sollte. So schade wie es auch ist weil für den Welpen schon eingekauft wurde, man ihn erwartet und sich gefreut hat. Ich hoffe das neue Auto ist un trotzdem ein perfekter Kauf für eure "bald" hoffentlich gesunden zwei kleinen Wunder. Alles Gute für die Schwangerschaft.