Beiträge von leiderHundelos

    Also selbstverständlich können Katzen von einem Hund erwischt werden. Und das hat auch nicht immer etwas mit alt, krank oder unerfahren zu tun und kommt auch nicht nur so selten vor wie der eine oder andere gerne glauben mag. Selbst wenn genug Bäume auf dem Grundstück sind oder der Hund sonst nicht der schnellste....

    Genau wie wir Menschen sind Katzen doch nicht unfehlbar. Die Katze muss nur mal kurz abgelenkt und unaufmerksam sein. Passiert uns Menschen doch auch dass wir schon mal einen Fuß auf die Straße gesetzt haben ohne zu gucken oder jemanden angerempelt. Gibt auch genügend Videos auf YouTube wie Katzen in Panik vor Fußgängern vor ein Auto rennen oder es eben nicht rechtzeitig hoch genug auf den Baum schaffen bevor der Hund sie ins Maul bekommt.

    Genau so dass man Katzen nicht an eine Leine gewöhnen könnte. Dauert aber vielleicht Wochen bis es dann das erste Mal raus gehen kann.Von 6 Katzen aus meinem engen Umfeld, ist da keine einzige dabei gewesen der man es nicht hätte beibringen können. Genau wie man eigentlich auch jeder Katze beibringen kann in die Transportbox zu gehen. Und trotzdem haben da viele Katzenhalter Probleme damit.

    Weil sie entweder sehr unerfahren oder faul sind es besser zu machen. Ist halt einfacher die Katze ins Bad zu scheuchen und dann einzufangen und die zappelde Katze in die Box zu setzen als das vernünftig zu trainieren. Kommt ja nicht so oft vor dass die Katze zum TA muss. Und es ist ja auch echt Arbeit eine unvorbelastete Box zu kaufen, die über Wochen irgendwo stehen zu haben und Leckerlies rein zu legen bis die Katze da nach fünf Tagen vielleicht mal rein geht. Wenn sie dann 50 Mal reingegangen ist und das Leckerlies raus geholt hat versucht man mal ihr eins zu gehen während sie drin ist. Irgendwann macht man auch mal eeine Sekunde zu und lässt die Katze wieder raus. Bis es dann so ist wie hier, dass die Boxen als Schlafplätze auf den Schränken stehen und gerne genutzt werden. Mindestens einmal die Woche nehme ich sie runter um sie sauber zu machen und lasse die Katzen dann während des Clickertrainings auch gerne auf Kommando rein gehen, trage sie dann eine Runde durch die Wohnung....Meine wissen also nie wann es zum TA geht. Und weil sie auch ohne TA die Box als ihren sicheren Platz annehmen sind sie während der Autofahrt und im Wartezimmer auch viel entspannter. Aber viele geben halt auf oder sind beim Training zu ungeduldig. Meinen, bei einem Hund ist so ein Training ganz normal, aber wir reden hier ja von.einer Katze. Da ist es natürlich zu viel Aufwand und Katzen sind halt Katzen und eh stur.

    Ich finde auch dass sich die Diskussion hier nur im Kreis dreht und sich Meinungen nicht ändern werden. Daher wollte ich auch eigentlich nichts mehr dazu schreiben. Aber bei so machen Aussagen merkt man einfach dass sie viel zu wenig Erfahrung mit der Thematik haben. Nur weil man selbst in der Pampa Freigänger hält oder mal versucht hat aus einer Einzelkatze eine Wohnungskatze zu machen sollte man nicht denken dass man sofort weiss wie der Hase läuft.

    Das Tier war doch auch erst ein Jahr oder so bei ihr. Wie alt war er? 16 Monate oder so? Und kam gerade erst in die Pubertät? Ausgewachsen und erwachsen sind die jedenfalls erst so mit 4 Jahren, soweit ich weiss. Ich fand die Frau unmöglich. Erst sich ein exotisches Haustier anschaffen, dann nach kurzer Zeit merken dass man sich doch nicht drum kümmern kann und nichtmal rechtzeitig kastrieren lassen weil man ja Angst hat. Ne, ist klar. Völlig logisch. Eine Op ist bei Schweinen wirklich sehr kritisch, gar keine Frage, aber gerade deshalb wäre es ja wichtig den Eingriff da so gering wie möglich zu halten. Aber der Eber muss ja kastriert werden. Spätestens nach der Pubertät haben die ja sonst dieses Ebergeruch und werden angeblich ja auch ganz schön rabiat in ihrem Verhalten, sogar aggressiv wenn sie ihre Hormone nicht ausleben können. Es war einfach total daneben zu warten bis er so groß ist und das Risiko stark zu erhöhen nur weil man Angst vor etwas hat was höchstwahrscheinlich früher oder später eh auf das Tier zu kommt.

    Ich finds eigentlich recht amüsant.

    Würde hier im DogForum jemand schreiben, dass sein Hund nie von der Leine kommt & immer 2 Meter neben einem herwatschelt, wenig bis keine Sozialkontakte hat, nie buddeln darf, sich in keinen schlamm wälzen darf, nur auf befestigten Straßen rennt etc., würde man den jenigen hier zerlegen. Denn was soll das denn für ein Hundeleben sein?

    Es ist aber ganz selbstverständlich, man seinen Katzen das wichtigste im Leben nimmt.- nämlich die Freiheit und alle Bedürfnisse die eine Katze hat, welche sie aber in der Wohnung nicht ausleben kann. Ich

    Ich weiß nicht wie es wäre, wenn wir hier in einer Verkehrsreichen Gegend wohnen würden. Aber wenn ich meine Katzen einsperren würde, hätte ich in ein paar Wochen wohl hier Psychos sitzen.

    Aber das ist auch wieder eine Frage des Wollens. Wir haben z.B mit unseren Katzen auch schon einmal Urlaub in einem Haus mit angrenzendem See und Bootssteg und katzensicher eingezäuntem Garten gemacht. Fanden die beiden ganz aufregend und prima das Haus und den Garten zu erobern, aber besonders einer von beiden fand es auch schön wieder Zuhause zu sein. Und eine Buddelkiste mit Sand und Erde kann man auch mal auf den Balkon oder in die Dusche stellen usw.

    @Tahlly

    Ja, du hast es treffend beschrieben. So etwas ist einfach ärgerlich und immer weniger Menschen sind bereit das hinzunehmen. Ist ja, genau wie bei den Hunden auch, so dass immer mehr Leute sich Katzen anschaffen und irgendwann geht es einfach nicht mehr so wie es früher mal war und ohne so strenge Regeln und Gesetze.

    @oregano
    Nervig sind meine bei Besuch eigentlich nicht. Da verziehen die sich eher nachdem er kurz begrüßt wurde. Einmal wurde ich gefragt ob wir wirklich Katzen haben, weil beide oben auf dem Schrank am schlafen waren. Aber: Sie wollen natürlich morgens nach dem Aufstehen auf den Balkon während wir uns fertig machen und dann muss gespielt werden bevor es Futter gibt und wir zur Arbeit gehen usw. Aber wenn ich hier einen Hund habe der mehrmals am Tag bei Wind und Wetter Gassi muss da auch ein bisschen beschäftigt werden will, dann ist das genau so anstrengend.

    @Pinky4
    Dass lag aber da dran dass der Katze der Leinenspaziergang gar nicht richtig beigebracht wurde. Damit fängt man immer in der Wohnung an und erst wenn die Katze in der Wohnung zuverlässig gelernt hat an der Leine zu folgen beginnt man ganz behutsam sie an "draußen" zu gewöhnen. Zuerst natürlich nur vor der Haustür usw, je nachdem wie mutig die Katze ist. Und bei älteren, scheuen Katzen klappt es natürlich auch nicht. Einfach Geschirr um und los funktioniert einfach nicht.

    Für mich persönlich ist es einfach nicht mehr zeitgemäß seine Katzen in den ungesicherten Freigang zu schicken. Es gibt nur noch ganz wenige Orte/Bereiche wo so wenig Verkehr ist und auch sonst kaum Gefahren, dass es vertretbar wäre.
    Es ist einfach wissenschaftlich erwiesen dass Katzen, und auch Hunde, kein Gespür dafür haben wie schnell ein Auto und sein Bremsweg ist. Unser Familienkater lebt nur, weil er so viel Angst vor Autos deren Geräuschen hat, dass er schon wegläuft bevor das Auto überhaupt in Sichtweite kommt.
    Es gibt einfach zu viele Gefahren heutzutage.
    Immer mehr Menschen sind davon genervt wenn die Nachbarskatze auf den teuren Polstern liegt die auf der überdachten Terrasse sind usw. Es sind eben keine Wildtier, sondern man weiß genau dass jemand dieses Tier angeschafft hat und betreut und dementsprechend entsteht dann auch ein Hass auf diese Tiere bzw darauf, dass man sich mit "andrer Leut Getier" rumschlagen muss.

    Bei meinen Eltern lebt noch der 14 Jahre alte Familienkater, der Freigänger ist und ich habe zwei Wohnungskatzen (10).
    Meine persönliches Meinung:
    Alle Katzen brauchen neben Katzenklo, Tierarzt, Futter etc auch
    Luft und Sonnenlicht
    Darum gibt es hier vernetzte Fenster und einen Balkon.
    und
    geistige und körperliche Auslastung
    Die Katzen können auf den deckenhohen oder den kleineren Kratzbaum, ein paar Schränke, den Catwalk... Ich habe eher Angst dass sie im Alter Probleme mit den Gelenken bekommen, so viel wie die klettern und springen.
    Dazu werden die Katzen mindestens 1 1/2 - 2 Stunden aktiv beschäftigt. Jede Einheit besteht aus:
    Jagdspielen:
    verschiedene Reizangeln wie DaBird, Reitgerte, Schnüre, biegsame Äste, Laserpointer. Wichtig ist dass es nicht immer das selbe ist. Da haben sie keine Lust drauf.
    Fummel(n)/bretter:
    egal ob gekauft wie z.B das cat activity fun board von trixi oder selbst gebastelt aus Klorollen oder einem kleinen Karton mit kleinen Löchern und darin etwas hochwertiges Trofu oder eine Spielzeugmaus hinter Büchern oder unter dem Bett, ein großer Karton voll zusammengeknülltem Papier und dazwischen mal eine Leckerei....
    Clickertraining:
    Meine lieben es und können von "Betteln" und "High Five" über "durch den Reifen springen" oder "Rolle" bis hin zu an der Leine gehen.

    Dazu gibt es natürlich 2-3 Mal die Woche mit Sicherheit auch etwas "besonderes" wie eine Kiste voller Laub, ein Elektrofisch in der großen Wasserschüssel....
    Ganz ehrlich: Oft habe ich sogar das Gefühl das meine beiden besser ausgelastet sind als unser Familienkater. Der ist oft ganz schön gefrustet wenn das Wetter kalt und regnerisch ist und verschläft dann aus Langeweile den Tag. Klar, der wird ja auch nur abends auf dem Sofa mal durchgekuschelt und ein bisschen bespaßt und hat ansonsten seine Freunde und seine gesamte Auslastung draußen.
    Bei meinen merke ich, dass sie manchmal sogar etwas genervt sind wenn ich mal den ganzen Tag Zuhause bin und hier ständig raumlaufe. Dann dösen sie weniger als wenn wir auf der Arbeit sind, helfen beim Fenster putzen usw und ich muss sie weniger aktiv beschäftigen. Die verkrümeln sich dann regelrecht um ihre Ruhe zu haben.
    Es sind einfach zwei völlig verschiedene Leben. Natürlich wären meine beiden Katzen auch glücklich wenn sie raus dürften, aber unglücklich sind sie nicht. Ich kenne aber auch ganz viele Wohnungskatzen die echt nur rumliegen und schlafen und die jünger sind als meine und weniger agil.