Beiträge von leiderHundelos

    Ich würde auch jedes Tier was etwas größer ist verbrennen lassen. Mir gefällt der Gedanke überhaupt nicht dass ich ein Haus mit Garten kaufe und bei Umgrabarbeiten, für eine größere Terrasse oder ein Gartenhaus etc, stoße ich dann auf einmal auf die Knochen vom Hund des Vorbesitzers. Auch wenn ich bereits seit Jahren ein eigenes Haus hätte würde ich Tiere die größer sind als Hamster oder eventuell auch Meerschweinchen nicht im eigenen Garten beerdigen weil ich es ja immer dazu kommen könnte dass man doch wieder umziehen muss/ will. Sei es wegen dem Job oder weil es nach 30 Jahren Ehe und erwachsenen Kindern zur Scheidung kommt...

    Ich habe noch keine Ahnung was ich mit der Asche von den Katzen dann machen würde. Die Idee mit dem Verstreuen und eventuell etwas Asche in ein Schmuckstück finde ich ganz schön. Mal sehen. Glaube für eine teure Urne als Regaldeko bin ich eher nicht so der Typ Mensch. Die Umwandlung zum Diamanten finde ich auch nett aber die Kosten spielen dann doch auch wieder eine Rolle. Vor allem falls das Tier die Monate vorher schon viel Geld verschlungen hat.

    Also jeder Beitrag über Toni ist einfach nur sowas von toll. So spannend zu sehen wie er ausgebildet wird, wie viel Arbeit und Liebe da drin steckt und was für super Fortschritte er macht. Tausend likes dafür und ich hoffe sie bringen demnächst häufiger etwas in der Richtung.

    Also ehrlich gesagt bin ich bei der Penisspitzenamputation auch sehr skeptisch. Wenn es nicht anders geht, klar, bevor das Tier so endet wie letzten das andere arme Geschöpf wo die Besitzer gewartet hatten bis sich der Urin so viel in die Nieren rückgestaut hatte das nichts mehr ging.....

    Aber ich hätte mein Tier schon nach der ersten Op auf hochwertiges Nafu mit dem richtigen Mineralienverhältnis umgestell, hätte immer Wasser da zugemengt, hätte geguckt dass er langsam und vernünftig abnimmt, hätte Teststreifen besorgt und den Urin täglich kontrolliert....

    Erst dann hätte ich so etwas drastischem zugestimmt. Denn auch wenn man es dem Tier nicht anmerkert, nach Amputationen gibt es ja beim Menschen auch häufig Phantomschmerzen und es gibt genug Kastraten die Decken oder Kuscheltiere beglücken....

    Aber ab und gut ist ja irgendwie eine schnelle und sofort wirksame Lösung des Problems.

    Zum Fall kann ich nichts sagen, aber: Mir ist auch schon aufgefallen dass die keine richtige Sauerstoffbox haben. Dabei gibt es diese Boxen doch in verschiedenen Größe auch für Privatpersonen zu kaufen und die kosten jetzt auch nicht so viele tausende von Euros dass es sich für eine Tierklinik nicht lohnen würde. Wird das so selten benötigt? Irgend einen Grund muss es doch haben dass Lüneburg das nicht für notwendig empfindet? Würde mich echt interessieren.

    Ja, das ist ein großer Trost. Aber ernsthaft: Wenn ich mir vorstelle wie die da noch Zuhause die ganze Nacht in so einem Zustand gelegen hat. Total fertig und im Schockzustand....
    Da könnte ich wirklich Alpträume wegen so etwas kriegen und ich habe festgestellt dass ich definitiv an meiner Impulskontrolle arbeiten sollte. Mich hat es fast nicht mehr auf dem Sofa gehalten und am Liebsten hätte ich den beiden durch den Fernseher rechts und links eine verpasst wenn sie ihre "Oh wie schlimm Momente" hatten. Schlimm wars für die Katze, die in ein Auto geknallt ist und dann zum Glück die Nachbarin Bescheid gesagt hat dass sie bei ihr so herzzerreißend in der Einfahrt miaut....
    Und trotzdem wurde nicht vernünftig geholfen....

    Ich ärgere mich gerade dass ich es nachgeguckt habe.
    Arme Charlotte mit ihren unsympathischen Leuten.
    "Da hat sie mich so angeguckt...." bla bla bla und nochmals bla
    Wenn ein Mensch oder ein Hund unterschiedliche Pupillen nach einem Autounfall hat sollt doch auch klar sein dass es ins Krankenhaus geht/ das Tier in die Tierklinik gebracht gehört.
    Zum Glück es dies Mal auch sehr deutlich gesagt. Der Katze hätte nämlich geholfen werden können! Und dann immer noch nach dem Kiefer fragen weil man es immer noch nicht kapiert hat (von der Tochter) oder am Ende dieses Einschläfern in den Raum werfen ohne dass man erst mal Untersuchungen abwartet (Mutter) und "ob ich das so richtig gemacht habe und sie nicht lieber Zuhause gelassen hätte..." (Tochter).

    Das zeigt doch einfach dass die Katze, obwohl sie so eine Liebe war, wohl doch nicht lieb genug war damit man viel Geld ausgeben kann und will. Ich kenne übrigens viele blinde Katzen von Freigang als Wohnungskatze und es geht. Klar muss man es überlegen, aber es gibt viele Katzen die dann die ersten Wochen etwas vorsichtig sind und man sollte halt nicht so viel in der Wohnung umstellen, aber dank Tasthaaren, gutem Geruchssinn und Ohren, hätte es evtl klappen können. Aber das hat einfach nur mein Bild von diesen Menschen abgerundet. Verstehen kann ich es schon, nur bei diesen Menschen stand doch schon beim verlassen der Klinik fest dass man wohl einschläfern aufwendigeren Untersuchungen vorzieht. Wenns der Katze jetzt nun einmal so schlecht geht. War eben Schicksal...Ich kann gar nicht so viel kotzen wie ich brechen möchte.

    Weil jedes Tier so ist wie dieser Kater? Die Nachbarn haben auch mal einen sehr dreisten Kater gehabt. Der hat auf der Straße gelegen und ihn hat es auch nicht gestört wenn dann ein Auto kam. Der hat unseren Familienkater in seinem Garten vermöbelt, ist ins Haus und hat dort das Katzenfutter aufgefressen, trotz Chipklappe. Funktioniert super wenn man nur dicht genug an der Katze dran ist die durch die Klappe kann...
    Wir haben dann auch alles versucht. Nicht nur aufstampfen, sondern auch das Tier komplett mit Wasser nass gemacht. Eine Straße tiefer ist er wohl auch in ein oder zwei Häuser rein.
    Wir haben dann versucht der Familie zu verständlich zu machen dass sie vielleicht wenigstens eine Katzenklappe bei sich installieren sollten damit der Kater immer bei ihnen rein kann und nicht immer bei anderen Leuten und in unserem Haus und Garten Unterschlupf sucht. Vergeblich. Wollten sie nicht und fertig. Sie machen die Tür auf wenn sie da sind. Kater würde die Zeiten kennen und eben bevor sie weg sind entscheiden ob er rein oder raus will.

    Durch die drastischen Maßnahmen war er dann bei uns auch nicht mehr so aufdringlich wie bei andere Leuten. Wir haben ihm natürlich nichts getan, weil wir halt selber eine Freigängerkatze haben und Katzen lieben und auch nicht der Typ Menschen sind die andere Tiere ernsthaft verletzten könnten. Unser Freigänger ist aber auch draußen sehr ängstlich, meine Eltern haben den Nachbarn mit kleinem Kind z.B auch tatsächlich eine Abdeckung für ihren Sandkasten geschenkt (quasi auch als Dank für eine Grilleinladung) usw und da wir soweit mit allen gut klar kommen, die wissen dass wir uns gut kümmern und Schäden auch bezahlen würden, der Kater eben auch echt ein unproblematischer Glücksfall ist, wird ihm wohl hoffentlich eher weniger etwas passieren. Hoffentlich. Hoffentlich. Bin halt mit ihm aufgewachsen...

    Jedenfalls, worauf ich hinauswollte: Vor ein paar Monaten standen dann die Besitzer des dreisten Kater bei meinen Eltern vor der Tür und haben berichtet dass der Kater weg ist. Hatten schon die Straßen abgesucht, waren sehr erzweifelt.
    Mein Vater, mit eine Mischung aus Trauer und Erleichterung als sie wieder weg waren:

    "Der kommt nicht wieder, glaube ich jedenfalls nicht. Der hat den falschen zu sehr genervt und wahrscheinlich eins mit der Schüppe auf den Kopf bekommen!"

    War schon krass das so zu hören, aber ich glaube er hat Recht. Die Menschen helfen sich dann halt leider anders wenn sie bei anderen auf solche Einstellungen stoßen. Ausbaden tut es immer das Tier.

    Damit verabschiede ich mich jetzt auch komplett aus diesem Thread. Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden wie er sein Tier und die Gefahren für seinen Liebling sieht. Jeder hat da einfach andere Maßstäbe und man muss am Ende auch damit klar kommen dass sie anders handeln.

    Ich verstehe wenn jemand sich trotz allem dazu entschließt seiner Katze ungesicherten Freigang zu ermöglichen. Aber ich bin da für mich auch so ehrlich zu sagen: Mittlerweile kümmert es mich auch nicht mehr wirklich groß wenn andere Katzen verschwinden, ich durchsuche bei mir Zuhause hier auch nicht mehr meine Garage etc wenn ich gerade einfach keine Zeit dafür habe....Nur weil andere Menschen verzweifelt ihr Tier suchen was sie ganz bewusst dieser Gefahr ausgesetzt haben. Also das Tier nicht durch ein dummes Versehen abgehauen ist oder so...

    Zum Glück ist unser Familienkater schon älter und so wie ich meine Eltern verstanden habe gibt es danach bei Ihnen auch keine Tiere mehr. Sie sehen dass mit dem ungesicherten Freigang mittlerweile ich kritischer und sagen dass sie nie wüssten wie dieses Tier dann draußen ist. Sollte es doch dazu komme