Beiträge von leiderHundelos

    Ich möchte nochmal dazu anmerken, dass die Euthanasie über den Venenzugang für mich die schnellste und humanste Methode ist. Es ist einfach die schnellste und sicherste Art und man muss in keine Körperhöhlen und Organe mehr spritzen. Ich würde eine Narkose i.v. daher nicht per se verteufeln. Gerade bei kreislaufschwachen Tieren kann es manchmal sehr, sehr lange dauern, bis eine Narkose bzw. Sedierung wirklich "überall" angekommen ist wenn man nur i.m. spritzt - und man kann sich nicht immer so sicher sein, dass sie die "Todesspritze ins Herz" wirklich nicht mehr wahrnehmen.

    Auch Tiere mit Atemnot können je nach verwendeter Narkose i.m. noch schlimm zyanotisch werden oder fast ersticken aufgrund des depressiven Medikamentecharakters - auch da ist i.v. oft "netter" und schneller.


    Grundsätzlich sollte man hier wohl auch dem Tierarzt ein Stück vertrauen (bzw. sich jemanden suchen, dem man vertraut!), denn wie immer gibt es viele unterschiedliche Methoden und auch Tierärzte haben ihre eigenen "Vorlieben" mit denen sie vertraut und sicher im Handling sind. Nicht immer ist es daher besser, wenn man krampfhaft auf irgendwas "besteht", dessen Anwendung der betreffende Tierarzt aber vielleicht gar nicht sicher ausführt.

    Danke für den Beitrag. So sehe ich das auch. Ich finde es auch besser ein Tier mit anderen Mitteln einzuschläfern. Ich kenne aber auch einen sehr guten aber älteren Tierarzt, der mit T61 nachgespritzt hat und bei dem durch vernünftige Narkose keine Dramen passiert sind. Der hatte aber auch wirklich ein gutes Händchen für Mensch und Tier. War damals einer der ersten die sich viel damit beschäftigt hat wie man Stress und Zwang vermeiden kann. Lieber sedieren als in diese Zwangskäfige packen usw. Beide Besitzer der Tiere wo ich bei der Einschläferung dabei war haben auch selbstgeschriebene Beileidskarten mit wirklich persönlichem und berührendem Text bekommen. Ihm selbst hat man auch angemerkt dass ihn das sehr mutnimmt. Ich habe keine Möglichkeit mehr ihn zu fragen warum er mit dieser Methode am besten gefahren ist. Ich bin mir aber sicher dass er sie gewählt hat weil er das Gefühl hatte die Tiere so am effektivsten und schonensten erlösen zu können.

    Unmöglich das Video. Da könnte ich einfach nur kotzen. Die Katzen haben ja leider keine Besitzer die für sie einstehen können. Die Orga die ihre Schützlinge für so einen Mist hergibt hat das Ziel verfehlt. Aber in Amerika wird ja Überschuss auch noch einfach durch Einschläferung gelöst. Aber die Tiere sind in der neuen Umgebung total verunsichert und jaulen, werden dann ständig gescheucht, müssen am Ende sich mit dem Hund auseinander setzen...Das grenzt für mich echt fast an Tierquälerei. Der Hund hat sich auch nicht wohl gefühlt. Aber der ist wenigstens schnell wieder raus aus der Situation geholt worden. Die Katzen waren schon am Anfang so gestresst durch die neue Umgebung wie der Hund nachdem er angefaucht wurde.

    Okay....
    Kann mir vielleicht jemand nochmal erklären warum T61 so verteufelt wird?

    Ich habe jetzt immer nur gefunden dass es fürchtbar brennen soll und dass das Tier quasi noch mitbekommt wie es durch die Lungenlähmung erstickt oder einen Herzinfarkt erleidet. Und das halt über lange Minuten. Je nachdem wie schnell das Mittel wirkt sieht der Tod friedlich aus weil das Tier durch die eintretene Lähmung und vielleicht Muskelrelaxien nicht mehr in der Lage dazu ist sich zu äußern. Bei langsamerer Wirkung ( nicht direkt mit der Spritze ins Herz getroffen oder eben Fehler beim Venenzugang) kann es sein, dass das Tier noch in der Lage ist durch Töne und Krämpfe diesen Todeskampf des Körpers auch deutlich zu zeigen welche Qualen es sonst unbemerkt durchmachen würde.

    So, deshalb ja die nun auch gesetzlich vorgeschriebene Betäubung vorher, oder? Früher wurde sie nur dringend geraten und ich habe halt gehört dass gerade bei Pferden usw da wirklich nur T61 gegeben wurde. Selbst heute soll da ja wohl oft noch der arme, alte, schwache Wellensittich die Spitze mit T61 ins Herz bekommen weil er es eben dann meist trotzdem ganz schnell geschafft hat....
    Aber richtig angewendet sollte doch alles friedlich verlaufen egal ob es mit T 61gemacht wird.
    Durch die vorherige Narkose soll das Einschläfern auch angeblich gar nicht mehr so viel billiger sein als wenn mit anderen Mitteln eingeschläfert wird?

    Kann denn da wirklich so viel weniger schief gehen wenn der TA da pfusch und zu viel oder zu wenig spritzt usw?
    Soweit ich weiss benutzt meine TÄ das Mittel auch nicht, weil es halt so viele Alternativen gibt und T61 mitlerweile einfach aus Prinzip bei den Besitzern negative Gefühle auslöst.. Aber ich glaube ich würde einen TA dem ich vertraue, dem das Wohl seiner Patienten am Herzen liegt und der seit 15 Jahren Tiere mit dieser Combi eingeschläfert hat nicht unter Druck setzen ein anderes Mittel zu nehmen, wenn er da noch sehr wenig Erfahrung mit hat.
    Kann das nicht auch schief gehen wenn er quasi gezwungen wird ein es anders zu machen und nicht suf die Art wo er über all die Jahre ein richtig gutes Händchen entwickelt hat.

    Viele TÄ sehen ja den Trend sein Tier unbedingt Zuhause einschläfern zu lassen sehr kritisch.

    Weil die Tierhalter in ihre gewohnten Umgebung noch emotionaler sind als eh schon. Weil das Tier in seiner gewohnten Umgebung vielleicht dann auch eher versucht sich zu wehren oder zu verstecken. Alles also dann eventuell mehr Stress und dazu dann auch noch vielleicht schlechte Lichtbedingungen usw. Ich denke da gibt es einfach kein schwarz und weiß sondern es muss einfach ganz individuell geguckt werden was dieses Tier, diesen TA und diesen Besitzer da am besten funktiert.

    Also ich sehe ehrlich gesagt nichts verwerfliches daran T61 zu nehmen, wenn denn die Narkose ordentlich dosiert bzw gar überdosiert wurde und wenn dann auch lange genuh gewartet wird bis das Narkosemittel ordentlich wirkt. Ein guter TA sollte dazu eigentlich fähig genug sein.

    Was du erlebt hast klingt schlimm. Es klingt fast so als ob die Narkose nicht vernünftig wirken konnte und das Tier dann später wieder wacher wurde und doch noch die Wirkung des T61 gespürt hat. Aber nach 1 1/2 Stunden? Eigentlich wird T61 doch dann wenn das Tier richtig weg ist auch direkt ins Herz oder so gespitzt damit es halt schnell wirkt? Saß das also vielleicht auch nicht richtig...
    Da kann man aber echt nicht das Mittel schlecht reden wenn so gepfuscht wird.

    Unglaublich! Ich bin mir nicht so sicher ob sie das wirklich auch noch so sieht wenn der Hund denn wirklich erschossen oder zu Tode gehetzt und gebissen wurde. So etwas sagt sich schnell daher, dass man dem Hund lieber ein kurzes, erfülltes Leben wünscht. Aber alle die so was dann mal erlebt haben mit ihrem Hund, denen hängen dann die Bilder komischerweise doch so fest drin im Kopf, dass die flehenden Augen und Schmerzen des geliebten Tieres wohl doch stärker sind als dieses: "Aber wenigstens ein aufregendes, erfülltes Leben!" Klar ist übervorsichtig und langweilig bis trostlos auch nicht erstrebenswert. Aber ein gesundes Mittelmaß?

    Total krass dass es anscheinend doch eine ganze Menge Leute gibt die tatsächlich kein Problem damit haben wenn ihr Hunde jagen, in andere Hunderudel rein rennen. Solchen Menschen wünsche ist wirklich mal das deren Tier richtig unverträglich ist und entgegenbretternde Hunde dann doch Stress für die Halter sind weil sie keine Auflagen wollen. Oder das Gegenteil, dass ihr Hund mal zerbissen wird weil andere ihre Meute einfach machen lassen.
    Ob die jagen immer noch so toll fibden wenn ihr Hund von anderen Hunden eine Stunde durch den Wald gehetzt wurde? Ist doch alles natürlich! Revierstreitigkeiten halt. Und wenn die anderen Hunde ein bisschen Spaß haben wollen...

    Ehrlich. Wie kann man nur so rücksichtslos sein und so wenig Mitgefühl für die unfairen Vorraussetzungen zu lasten der Wildtiere.

    Ich komme da auch immer noch nicht drauf klar dass Sandra eine Züchter ist die sich sehr gut auskennen sollte und das wohl auch tut. Linda wird auf ihrer Website auch absolut passend beschrieben: Reactionsschnell, mag absolut keinen Besuch, Stress auf Austellung und deshalb wird ihr das auch nicht mehr zugemutet...
    Trotzdem zwei Würfe mit ihr. Klar, sie besitzt die für die Rasse erwünschten Eigenschaften. Aber irgendwie klingt es auch danach dass sie wirklich etwas "drüber" ist, selbst für ihre Rasse, und nicht so "wesensfest" wie es eine gute Zuchthündin sein soll. Und dann setzt man Hund und Mensch so einer Situation aus und nun hat man den Salat. Also wirklich. Jeder hat es vorhergesehen und trotzdem haben alle den Blödsinn mitgemacht.....

    Aber meist haben die doch auch eine Folge pro Staffel wo zumindest ein Halter nur gelobt wird und auch hier im Dogforum größtenteils für gut empfunden wird. Und die Kombi vom interssierten Hundehalter der sich auch in Foren Wissen aneignet vs total uninformierter Halter der so gut wie nichts von Hundeverhalten versteht, das dürfte doch eigentlich ganz gut passen....

    Clickern mit jeder Katze in der Tierpension klingt erst einmal utopisch. Ja. Wenn man nun aber überlegt dass man pro Tag max. 3-4 Einheiten von nicht mehr als 5-10 Minuten machen soll, dann ist das nicht so abwegig wie ihr es hier gerade darstellt. Unser Familienkater war jetzt auch schon drei Mal für eine Woche in zwei verschiedenen guten Tierpensionen. Und die letzten beiden Male hatte er dort ein super schön eingerichtetes Einzelzimmer (Kratzbaum, Sofa usw) plus permanentem Zugang zu einem großen Freigehege gehabt ( auch mit 2 großen Naturkratzbäumen, vielen Höhlen und Aussichtsplatforme usw), zu welchem aber auch die Katzen aus zwei anderen Zimmern Zugang hatten. ( Wenn die Tiere sich verstehen, sonst gibt es pro Zimmer verschiedene Zeiten)

    Und man hat auch gemerkt dass sich sehr viel mit unserem Kater beschäftigt wurde. Kuscheln, bürsten etc. Mit Sicherheit mehr als eine halbe Stunde pro Tag und die kümmern sich auch nur um max 8 Tiere. Und sind mit 15 Euro pro Tier und Tag auch absolut bezahlbar. Futter hatte meine Eltern allerdings mitgegeben. Jedenfalls hätten die kein Problem damit einfach Übungen wie Nase an Targetstab mit den Tieren zu machen. Ob sie nun das machen, mit der Angel spielen, Tierchen auf dem Schoß durchkuscheln oder ein ängstliches Tier völlig in Ruhe lassen. Jedes Tier wie es mag

    Du warst nicht hunderprozent überzeugt...Ach ne....Klar hat der Hund keine Schuld, klar ist die Rasse territoria...bla, bla, bla...aber dieser ganze Quatsch mit ihrem Territorium. Unglaublich. Die hat ihre Hunde so zu erziehen dass sie ihre Hunde auch da so kontrollieren kann dass die den Besuch nicht tackern, auch wenn sie gerne würden. Ganz richtig: Das ist genau die Denkweise die dann zu gefährlichen Situationen führt