Beiträge von leiderHundelos

    Glaub mir: Katzen haben ein Zeitgefühl! Nicht auf die Minute genau, aber irgendwie kennen sie die Zeit.
    Ich kannte mal eine Frau die hatte 4 Wohnungskatzen. Aus Rücksicht auf die Nachbarn wurden die Katzen abends um 22 Uhr in ihr kleines Katzenzimmer gesperrt. Da war nur ein Sofa drin, Futter und die KaKlo. Sie sollten da drin ja liegen und schlafen. Sonst war die Wohnung katzenfreundlich mit Kratzbäumen usw. Ich fand das Einsperren über Nacht aber trotzdem nicht gut und bin dann um diese Zeit eingeladen worden mir das anzuschauen. Obwohl mit einem Gast die ganze Routine anders war, stand die erste Katze um kurz vor 22 Uhr miauend im Zimmer und wollte ihre Abendroutine mit Futter, Verabschiedung usw
    Ich fand es schräg, aber die Katzen haben dann ganz entspannt ihren Gute Nacht Happen gefuttert und durch die Kamera konnten wir im Wohnzimmer dann auch sehen dass jede Katze danach auf ihren Platz gegangen ist und geschlafen hat. Morgens um sieben haben sie dann miaut wenn die Tür nicht pünktlich genug offen war. Gibt noch viele andere Situationen wo ich gemerkt habe dass Katzen ein gewisses Zeitverständnis haben.

    Nur aus Interesse:Dass eine Katze Routinen beim RevierChecking hat ist normal- die hat ein Hund auch- kann ich nachvollziehen. Aber sie müßte wahrnehmungstechnisch doch ebenso gut gelagert sein wie ein Hund, die Augen besser, die Nase schlechter, aber sie würde wahrnehmen, daß da ein Hund ist und ihre Route anpassen können. Gerade weil sie weiss, dass da ein Hund sein kann- sie riecht ihn ja auch. :???:
    Dem Menschen leuchtet die Erklärung "überrascht" ja völlig ein - weil er erst sehr spät Veränderungen wahrnimmt. Auf Tiere, die auf eine weitaus bessere Sensorik zurückgreifen können, ist das vielleicht gar nicht so übertragbar- gerade auf nachtaktive Jäger noch weniger.

    Die Katze erkundet die Gegend, die sie noch nicht kennt, geht in den Garten und riecht natürlich sofort dass da ein Hund ist. Sie ist aufgeregt und angespannt und besonders vorsichtig und aufmerksam wo dieser Hund nun ist. Sie versucht zu verstehen was die Regeln hier an diesem Fleckchen Erde sind. Ob sie hier sein darf oder nicht. Und wann...
    Aber der Hund ist im Haus. Sie guckt sich in Ruhe um, nachdem sie merkt die Luft ist rein, und geht zufällig am nächsten Tag zu einer Zeit da hin, wo der Hund da ist. Sie sieht und hört ihn dieses Mal schon von weitem und meidet den Garten. Sie speichert ab: Okay, morgens, besser nicht da hin gehen.
    Spätestens nachdem ihr das ein paar Mal aufgefallen ist. Und ganz besonders wenn der Hund sie bereit ein oder zwei Mal überrascht hat. Aber der Fleck Erde ist interessant für sie. Aus welchem Grund auch immer. Sie hat über Monate gelernt dass sie nachts dort sein kann. Da ist dann auch keine andere Katze oder eine Katze mit der sie sich versteht...(vielleicht kann sie auch nur da hin weil alles andere von anderen Katzen schon eingenommen wurde oder oder oder)
    Nach Monaten wird eine Katze dann auch unvorsichtig. Klar sollte sie es auch merken wenn ein Hund nun auf einmal nachts rausgelassen wird und sich nähert. Aber vielleicht sitzt sie gerade voll konzentriert vor einem Mauseloch, vielleicht döst sie unter ihrem Lieblingsbusch. Sie hat vielleicht auch absolut keine Erfahrung mit Hunden und denkt, dass es so überrascht, wohl am besten ist im Versteckt zu bleiben. Sie weiß vielleicht nicht dass der Hund sie aufstöbern wird, bis sie es einmal erlebt hat und im letzen Moment flüchten konnte. Und genau wie Hunde oder Menschen manchmal dämlich sind und stolpern....Katzen sind genauso wenig unfehlbar. Aber es werden sehr häufig alte Katzen gefangen die nicht mehr so schnell sind oder junge unerfahrene...
    Und manchmal ist es einfach Pech.
    Der Kater meines Onkels lag auf "seiner" Decke und "seiner" Bank vor dem Haus meines Onkels im Garten und hat in der Sonne geschlafen. Er hat nicht damit gerechnet dass vom Weg und der Straße oben ein Hund durchstartet, die lange Einfahrt runter rennt und ihn erwischt. Ist da alles sehr verwinkelt, es gehen mehrere Wanderwege ab und nicht einfach nur eine lange, gerade Einfahrt. Mein Onkel hatte ihn da halt fünf Minuten vorher so liegen gesehen, im Haus die Schreie gehört, Kater lag vor der Bank schwer verletzt und ist dann auch gestorben. Der Halter des Hundes war ein paar Meter weiter dabei seinen Hund im Bach von dem Blut zu befreien und hatte nicht damit gerecht dass mein Onkel das im Haus gehört hat.

    Katzen zielen immer auf die Augen. Der Hund weiß in dem Fall nicht, daß er sich nicht wehren kann und geht zum Angriff über.
    Und das 9 von 10 Katzen immer abhauen, wenn sie auf einen wütenden Hund treffen, halte ich für ein Gerücht.
    Ich hab es häufig schon anders erlebt.

    Hmmmm….
    Die Hunde, die ich kenne, da wissen die meisten eigentlich sehr genau dass der Mauli sie einschränkt. Merkt man besonders beim Tierarzt doch, dass dann viele Hunde, die sich wehren würde, erst richtig zum Häuflein Elend werden und z.B einfrieren. Sie haben Angst, sie würden gerne mit allen Mitteln aus der Situation flüchten. Notfalls auch die Zähne dafür einsetzen um sich diesen Platz zu schaffen und können es nicht. Dann lassen sie sich den Mauli nicht mehr beim TA draufziehen sondern viele Besitzer machen das dann Zuhause bzw im Auto...

    Gut, vielleicht greifen mehr Katzen Hunde an als eine von zehn. Trotzdem glaube ich, dass der Hund dann eher vor einer angreifenden Katze zurück ins Haus flüchtet oder dass die Katze zwar droht aber spätestens wenn der Hund sie mit dem Korb rammt abhaut.
    Finde ich irgendwie immer noch ungefährlicher als wenn beide Tiere richtig miteinander kämpfen...

    Das fänd ich aber zu gefährlich für den Hund.Was ist, wenn er auf eine Katze in eurem Garten triftt, auf diese zustürmt und die Katze sich wehrt?
    Das könnte deinen Hund das Augenlicht kosten.

    Naja, 9 on 10 Katzen hauen ab. Und wenn die Katze nicht abhaut, dann ist es meiner Meinung nach trotzdem noch unwahrscheinlicher dass sie es schafft den Hund mehr zu verletzen, als wenn er keinen Maulkorb anhat. Dann prallen die Hiebe wahrscheinlich sogar noch eher am Korb ab, statt dass sie treffen und die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund verletzt wird sobald er die Katze packt und die dann um ihr Leben kämpft und um sich kratzt und beißt sind ohne Korb doch auch größer.

    Darum lasse ich meinen Hund auch nachts, zu unterschiedlichen Zeiten, in den Garten.Unser Garten ist seitdem katzenfrei.

    Dann gibst es ja auch meistens, wie gesagt, zum Glück keine Probleme. Ich finde es ja auch sehr schwierig und nicht richtig dann darauf zu verzichten den Hund nicht in den eigenen Garten zu lassen so wie man selbst und er es will. Deshalb muss man als Halter einer Freigängerkatze mit einem gewissen Risiko leben und darauf vertrauen dass die Katze die richtigen Entscheidungen treffen wird.


    @leiderHundelos
    Nö ... im gegensatz zu Katzenbesitzer die nicht bereit sind ihre Katze einzuschränken, schränke ich meinen Hund im Alltag pausenlos ein, indem er draussen kaum frei laufen kann, weil ich rücksicht auf das Wild nehme.

    Im eigenen Garten soll er sich frei bewegen dürfen. Den einzigen kompromiss den ich eingehe ist, dass ich ihn die erste Runde im Garten im dunkeln mit MK laufen lasse. Ansonsten müssen die Katzenbesitzer eben mit diesem Risiko leben, genauso wie damit dass sie überfahren werden könnten.
    Wenn mir jemand n Katzeneinbruchsicheren Zaun bezahlt, gerne her damit. Aber ansonsten ...

    Ich leg es bestimmt nicht drauf an und geh vorher in der Regel kurz kucken ob ne Katze im Garten sitzt, aber wenn eine reinkommt während Tarek im Garten ist, tut sie gut daran gleich wieder zu verschwinden.

    Das fänd ich aber zu gefährlich für den Hund.Was ist, wenn er auf eine Katze in eurem Garten triftt, auf diese zustürmt und die Katze sich wehrt?
    Das könnte deinen Hund das Augenlicht kosten.


    Reicht doch! Genau das ist doch bereit ein Entgegenkommen. Mehr würde ich auch nicht verlangen.

    Ah okay.
    Die meisten Katzen wissen eigentlich auch sehr genau wo Hunde sind und wo sie lieber wegbleiben sollten.
    Wurde hier ja von vielen Hunde- und auch Katzenhaltern gesagt, dass sie seit dem keine fremden Katzen mehr im Garten haben. Weil die alle gelernt haben dass es dann brenzlig wird.

    Gut sozialisierte Katzen gehen auch tatsächlich eigentlich Streit aus dem Weg.
    Sie haben eben ihre Routine und ihr gewohntes Umfeld/Revier und markieren das auch durch Kopfreiben, Urin usw.
    Ist die Katzendichte zu engt, dann teilen gut sozialisierte Katzen auch ihr Revier mit anderen Katzen in dem sie eben deutlich zeigen wann sie genau wo sind und andere Katzen dürfen dann dort zu einer anderen Zeit sein. Also quasi: Der Bereich ist morgens für Katze A gesperrt weil B da ist, abends dagegen darf A da hin und B geht in dieser Zeit nicht in diesen Bereich.

    Deshalb ist es für Katzen besonders brenzlig wenn sich in ihrem Revier dann drastisch etwas ändert.
    Beispiel Hund:
    Der ist immer da bzw nie zu festen Zeiten: Garten meiden!
    Der ist nur tagsüber draußen: Dann darf ich da doch nachts drauf, oder? Solange ich den Garten tagsüber meide?
    Und dann geht die Katze da eben um 2 Uhr nachts hin, wie eigentlich immer. Halt ihre reguläre Tour, und der Hund hat Durchfall und wird ausgerechnet dann rausgelassen.

    Klar ändert sich alles immer je nach Wetter und Jahreszeit, aber auch da wird sich bei Katzen halt abgesprochen. Kämpfen tun meist die unkastrierten Tier um halt ihre Ansprüche durchzusetzen und wenn die Tiere halt durch Abgang und Zugang ständig wechseln und sich nicht richtig absprechen können. Und dann gibt es halt die Mobber und Überängstlichen usw die irgendwelche Defizite haben und es dann auch knallen kann

    Ich kenne mich mit Hühnern nicht so aus. Die schlafen doch nachts und haben doch auch ein Hühnerhaus, oder nicht?

    Für mich wären hier die Argumente der Katzenhaltern:
    -Freigang laut Gesetz erlaubt. Katze muss geimpft, kastriert und gechipt dafür. (kostet also Geld)
    - das Tier muss dann (glaube 2 Katzen pro Nachbar oder so) auf dem Grundstück geduldet werden.
    -Auch Marder oder Fuchs könnten gegen den Zaun springen und die Tiere erschrecken
    - Hund kann als gefährlich eingestuft werden weil er Tier getötet hat

    Argument des Hundehalters:
    - Eigenes Grundstück
    -Kann Hühner nicht dauerhaft wegsperren
    -Kann Hund nicht wegsperren
    -Hat seine Tiere auf seinem Grunstück so gesichert dass die niemanden stören

    Ich finde es schwer das gegeneinander abzuwägen und wäre das meine Katze gewesen und deine Hühner, dann hätte ich wahrscheinlich gefragt ob es möglich ist die Hühner und Hunde nachts einzusperren und ich sperre meine Katze dafür tagsüber weg.
    Ich hätte auch angeboten da selber mal die Katze mit Wasser zu verscheuchen, hätte mit dir zusammen wie gesagt mir das Gehege der Hühner angeguckt ob man da noch etwas verbessern kann...

    Wenn es dir absolut nicht möglich wäre auch mir da entgegen zu kommen hätten wir unseren Garten eingezäunt wenn das Unheil da schon so stark abzusehen ist.

    @Flauschig

    Schon klar. Verstehe ich. Und ich kann auch nachvollziehen wenn Hundehalter verärgert sind dass ihr katzenjagender Hund den eigenen Garten, der eingezäunt ist, nicht so nutzen kann wie es eigentlich möglich wäre.

    Ich bin einfach so, dass ich es halt nicht zulassen würde dass meine Katze die Hühner so aufreibt. Und wenn ich da selber mit der Wasserspritze stehen müsste oder dem Hühnerhalter Geld gebe und ihm so gut es geht/möglich ist helfe um die Hühner alles so abzudichten dass da keine Katze hinkommt.
    Wenn tatsächlich nur mein Tier ist was so extreme Probleme macht muss ich es halt auf meinem Grundstück einzuschränken...

    Deshalb auch dieses: Sich auf eine Stufe mit dem Katzenhalter begeben der sich nicht kümmert!

    Wenn unser Freigängerkater von Hund erwischt wird dann ist es natürlich ein Risiko was zum Freigang halt dazu gehört. Ich kenne es aber wie gesagt nur so, dass zumindest die direkten Nachbarn in der Straße die Hunde haben, da auch mit aufpassen und mit einem reden. Dann kommt auch der Nachbar 3 Häuser weiter, der seinen Hund normalerweise nachts nicht raus lässt, weil Katzenjäger, und sagt Bescheid dass sein Hund Durchfall hat und die Tür die ganze Zeit offen bleibt.
    Wenn ihm halt bekannt ist das unser Kater da nachts normalerweise auf sein Grundstück geht, ist es doch nicht zu viel verlangt wenn er beim Spazierganz kurz klingelt um uns dann die Entscheidung zu überlassen ob wir unseren Kater dann trotzdem raus lassen oder nicht. Und wenn wir sehen sollten dass da jemand seinen Hund am Zaun ärgert oder so, oder sonst etwas mit dem Hund ist und der Nachbar das nicht mitbekommt, dann sagen wir was.
    Der eine hilft dem Anderen!

    Es kommt halt immer auf die individuelle Situation.
    Wenn unser Kater (ungewöhnlicher Weise) mal mehr als 3-4 Gärten weg sein sollte, da niemand ihn kennen würde oder überhaupt wissen würde dass er sich dort umher treibt und alles läuft dumm und da packt ihn ein Hund....
    Dumm gelaufen...

    Ich würde mich halt nur aufregen wenn es die Möglichkeit gegeben hätte so ein Unglück zu verhindern.

    Na Du warst dabei, gell :kotz: Dass da monatelanges anfragen, bitten und betteln passiert ist - daran denkst Du nicht mal :ugly:
    Spricht nicht für Dich dass Du sowas nicht mal in Erwägung ziehst.
    Die eigentliche Tragödie, dass jemand der wirklich nimmer weiter weiss, nicht mal vom Besitzer konstruktive Hilfe bekommt, ist Dir somit auch entgangen :ugly:
    DAS finde ich schlimm.
    Jemand kommt zu Dir, der echt nimmer weiterweiss wegen Deinem Tier und es ist Dir egal.

    Ja bestimmt wärs anders gegangen - auch wenn ich bis jetzt nicht weiss, wie.

    Tut mir leid dass du dich so angegriffen fühlst. Vielleicht war ich da zu hart mit meinen Worten. Der Leidensdruck schien enorm gewesen zu sein und dass die Nerven dann irgendwann blank lagen ist auch verständlich.
    Trotzdem hätte es vielleicht doch die Möglichkeit gegeben dem Tier ein anderes Zuhause zu suchen, es ins Tierheim zu geben. Vor allem wenn den Besitzer selber so egal war. Jäger finde ich da doch echt mit die schlechteste Methode.
    Noch schlechter als Tierarzt und einschläfern. Vielleicht weil ich da aus einer anderen Zeit komme? Ich hätte da viel zu viel Angst dass man nicht vernünftig trifft und das Tier leidet. Finde es auch nicht gut wenn Jäger ihre alten Hunde erschießen. Klar gibt es Tiere die dann im Wald entspannter sind als Zuhause oder beim Tierarzt. Aber: Ja, einfach aber....

    Ja also soll mein Kumpel die Hundeklappen abmontieren damit seine Hunde nicht in sein Garten können ?

    Entschuldigung aber wen eine Katze gegen ein Gitter springt macht das Krach und wen dann die Hühner noch kreischen.
    Glaubst du da bleibt ein Hund ruhig der aufpasst

    Ehrliche Antwort: Ja, sollte er!
    Wenn ich ein Tier habe, egal ob Hund oder Katze, von dem ich weiß dass es nicht ohne ist, dann muss ich besser aufpassen.
    Ich lasse keine Katze in der Nachbarschaft herumrennen die Hunde und ihre Besitzer angreift. Finde ich unmöglich. Dann muss ich meinen Garten für meine Katze einzäunen.
    Wenn ich einen Hund habe der Katzen erlegt, dann erwarte ich auch da, dass der Besitzer seinen Garten besonders sichert oder dass er den Hund nicht unbeaufsichtigt in den Garten lässt. Muss doch nicht sein, dass man fast darauf anlegt dass der Hund die Katze erwischt.
    So sehr diese uneinsichtigen Katzenhalter einen ärgern: Muss man sich da auf die selbe Stufe begeben?