Also mich hätte es überhaupt nicht gestört wenn sie die Damen etwas rabiater getrennt hätte und dafür auf den Zuschauer suveräner gewirkt hätte. So war die Situation etwas unglücklich. Und ich habe nun keine Erfahrungen mit Herdenschutzhunden, aber von meinem Gefühl her empfand ich es auch als totaler Schwachsinn diese beiden Hunde dann in ein Team zu stecken, wenn doch schon klar ist dass das beides a) Hündinnen sind (da ja meistens Hündinnen die ernstere Auseinandersetzungen haben als Rüden mit einer lauten aber harmlosen Prollerei ) b) beide sehr divenhaft sind und eine kurze Lunte haben und c) dann angeblich auch dominant seien und eben gerne den Ton angeben möchten /den anderen Hund durch Maßregelung dazu bringen möchten mit einem mitzuziehen.
Wenn man Videos sieht wo sich mehrere Wölfe einen HSH packen, da ist es doch umso wichtiger und fairer dass die beiden sich im Notfall gegenseitig erstmal versuchen würden zu helfen. Aber bei den beiden wirkte es so als würden die sich notgedrungen tolerieren. Da wäre doch der andere Hund wahrscheinlich sofort weg wenn es zwischen dem Wolf und einer Hündin mehr als nur Zaungeprolle gibt. Da fehlt doch dann die Motivation zumindest drohend und bellend dann dabei zu bleiben wenn das Teammitglied von mehreren Wölfen zerbissen wird. Oder ist das zu menschlich gedacht?
Bei den Welpen und dem E-Zaun: Ich hätte auch keinen Welpen da rein gelockt. Logisch. Aber warum macht man das nicht mit jedem Welpen einzeln? Zusammen mit einem zaunerfahrenem Hund z.B der Mutter und dann gucken ob der Hund Welpi vermitteln kann dass das Aua macht. Und wenn Welpi dann trotzdem ausprobiert: Persönliches Pech. Aber dann flippt nicht gleich eine ganze Horde aus und in der allgemeinen Panik landet dann das größte Sensibelchen komplett im Zaun. ![]()