Beiträge von leiderHundelos

    Kommandos für das harmonische zusammenleben die auch meine Katzen wirklich sehr zuverlässig ausführen:

    Der Name - Aufmersamkeit Blickkontakt soll zu mir
    Hier/ Komm her- gesprochenes Wort /Pfiff
    Runter - auch Handzeichen =Fingerschnipser +runterdeuten mit ZF
    Hopp - auch Handzeichen durch klopfen auf Bett, Couch etc
    Nein - unterbrich sofort das was du tust und orientiere dich zu mir.
    Super/Klasse - Lob
    Meins- da fällt nichts ab, keine neugierigen Nasen oder Bettelaugen
    Geh (weg)! - ich will meine Ruhe.
    Vorsicht! - es fällt was auf Hund/Katze, man läuft mir zwischen Beine
    Schluss jetzt! - kommt zur Ruhe/wenn zu wild getobt wird
    Warte! - Ungeduld Futter
    Schnalzer/Bleib! wenn ein Kommando eigenständig aufgelöst wird
    Sitz
    Für Hund:
    Decke -auf seinen Platz/ins Körbchen
    Platz - hinlegen

    Spaziergang Hund:
    flott
    langsam
    Aufpassen - wenn Hund nur mit der Nase am Boden ist und alles ausblendet. Er soll dann einfach aufhören nach Spuren zu suchen und geradeaus gucken.
    rechts
    links
    Fuß- dicht neben mir gehen
    Vorraus - Hund darf an der Leine vor mir gehen solange keine Spannung drauf ist
    Hinten - Hund darf ohne Leine laufen mich aber nicht überholen
    Lauf - Freigabe ohne Leine loszulaufen
    Stop- Einfach Stehen bleiben
    Rand - an die Seite
    Raus da/ Weg -nicht ins Dickicht/Feld

    Tricks Katzen z.B:
    Targetstick: Touch
    Abklatschen: High Five
    Rolle
    Durch Reifen springen: Hopp
    Etwas runter schubsen: Push
    Betteln/ mit beiden Vorderpfoten beten: Bitte Bitte
    Auf Handzeichen Männchen machen

    Hund Tricks:
    Peng= toter Hund auch Handzeichen
    Pfote
    Smile

    Dass sind so die Tricks die 8-9 Mal von 10 Mal sitzen. Auch gerne gemacht werden wenn andere Leute es anfragen . Andere Tricks eher nach Lust und Laune mal mehr mal weniger zuverlässig.

    Genau, die Ballen gehören einem nicht und die wenigsten Landwirte finden es toll wenn die Folien zerrissen werden und die Haltbarkeit dadurch erheblich herabgesetzt ist. Und auch ohne Silage sollte man Futter oder Einstreu für andere Tiere einfach nicht als Klettergerüst nehmen bei dem der Ballen kaputt gehen kann, die Wurmeier vom Hundehintern verteilt werden. Klar liegen die draußen, da können auch Vögel draufkoten und der eigene Hund ist nicht verwurmt.....Trotzdem nicht meins und deshalb gehört es sich zu fragen oder das Eigentum anderer respektvoll in Ruhe zu lassen. Wenn der Besitzer sein Okay gibt ist alles tuti, nur die wenigsten fragen halt. Deshalb der Beigeschmack...

    Ernsthafte Angriffe musste ich zwei Mal erleben. Beide waren lautlos und aus dem Hinterhalt. Weder ich noch der Hund haben es rechtzeitig bemerkt. Erst als der Angreifer weniger als einen Meter dran war. Bis zur Realisation "oh da kommt ein Hund" hat er auch schon im Nacken/ Seite und beim anderen Angriff direkt an der Kehle zugepackt. Hat es auch gefühlt ewig gebraucht bis wir aus der Schocksekunde rauskamen. Hund und ich haben vor Schock und Schmerz (bei Hund) erstmal nur geschrien und als wir uns dann gewehrt haben wäre es bei kleinen Hund die geschüttelt worden wären zu spät gewesen. Die Angreifer liefen immer frei, abgehauen, kamen aus verwinkelten Seitengassen wenn ich den Hund an der Leine hatte und dieser durch Schnüffeln im Gras abgelenkt war und sich nach vorne orientiert hat. Und normalerweise hätte es vom Hund bei einem Prollangriff auch Kontra gegeben. Aber in dem Fall war es echt ein totaler Schock.

    Sehe ich auch so. Vorsicht ist immer besser als wenn etwas passiert. Hunde sind ja bekannt dafür soziale Gesten und Strukturen sehr schnell zu durchschauen. Und dieses ganze: Pampers schnüffeln lassen, Hund zum Baby führen, er muss vorsichtig sein, man selbst ist angespannt wie Hund sich verhält...
    Also für den Hund muss dass doch einfach so wirken als bekommt er nun auch die Aufgabe sich ein bisschen zu kümmern und dass die Person, an die er sich gelernt hat zu orientieren, selbst nicht davon überzeugt ist dass er dieser Aufgabe gerecht wird.

    Man muss den Hund ja nicht überpanisch vom Baby abhalten ( jeden Blick maßregeln, Herzinfarkt sobald Hund näher als 1m am Kind ist) sonder indem Distanz herstellt wird und nur selten bei besonders gutem Betragen erlaubt wird zu schnuppern wenn er mag(Belohnung) wird dem Hund automatisch klar dass das Kind wichtig ist und von allen Gruppenmitgliedern beschützt und geschätzt wird. Normalerweise sollte er dann das Kind auch je nach Charakter ignorieren wenn er Kinder nervig findet, oder eben immer froh sein sobald er interagieren darf. Dem Hund muss ganz deutlich werden dass man selbst das Kind maßregeln und er es nicht darf. Passieren Situationen wo das Kind dem Hund am Ohr zieht etc, hat der Hund zu lernen: Die nehmen das weg! Die "disziplinieren" es und kümmern sich darum dass es nicht noch einmal geschieht. Ich werde belohnt wenn ich nicht reagiere. Wenn ich weiß dass der Hund laute Kinder nicht ertragen kann, dann bringe ich den Hund jedes Mal aus der Situation sobald er da Anzeichen macht gestresst zu sein oder gar den Wunsch verspürt da eingreifen zu wollen. Je nach Charakter kann man gutes Verhalten auch unspektakulär noch belohnen indem tatsächlich mal etwas lecker bei abfällt wenn der Hund es toll erträgt. Aber jeden pieps schönfüttern führt wieder zu dem selben Effekt wie Pampers schnüffeln, Baby präsentieren...

    Pöbelfritze (laut kläffend, knurrend, Bürste):
    werden von mir angebrüllt, ich mache mich groß, fixieren etc. "Eigener" Hund hinter mir und dann versuche ich notfalls auch mit Regenschirm, Schlüssel werfen, Knie in die Brustkrebs hauen, wegtreten etc zu verhindern dass der andere Hund um mich rum an meinen Schützling ran kommt. Klappt das nicht und es kommt zur Beißerei:
    Ruhig bleiben und je nach Art des Kampfes (meist mehr Schau): Hund packen und runter pflücken, Flasche Wasser über den Hund kippen oder auch selten wenn die Umgebung passt dieses " beide Besitzer rufen ihre Hunde und gehe"

    Bei einem ernsten Angriff: (immer lautlos, der Hund kommt zum Beispiel geduckt aus einer kleinen Seitengasse und ist auf dem eigenen Hund drauf bzw hat ihn an der Kehle bevor Schützling oder ich überhaupt wissen was da geschieht):
    Dann kämpfe ich bis zum Schluss sobald ich dazu nach der Schocksekunde in der Lage bin. In die Rippen tretten, auf den Kopf,auf die Nase hauen - auch mit Stock und mir ist escauch völlig egal ob ich da was breche oder Auge etc verletze. Was ich kann, mach ich.
    Bei Hunden wo ich nicht dass Gefühl habe dass die absolut nicht nach mir schnappen würden: Luft abdrehen, Breakingstick/Stock ins Maul....
    Amstaff der mich noch hantieren lässt und nichts mehr sieht außer Beute, der ist etwas total anderes als Mali, Dobi der den Hund auch ernsthaft töten will sich aber auch umdreht und dem Mensch eine mitgibt bevor er sich wieder um den Hund kümmert.

    Ja, alles richtig. Wie gesagt, braucht man jetzt aber auch nicht mehr drüber diskutieren. Mit Gnadenschuss war jedenfalls bestimmt nicht gemeint dass der Beamte schießt, 4 Minuten wartet und dann dem am Boden liegenden Hund eindeutig für alle erkennbar den Gnadenschuss setzt. So dumm wären nur wenige, sehr uninformierte Beamte.

    Um es aber nun abzuschließen:
    Was ich als Fakt ansehe:
    Der Beamte hat keinen Menschen/kein Kind angeschossen, er hat die Gefahr (den Hund) ausgeschaltet und zwar so, dass dieser dabei niemand weiteren verletzen konnte plus noch so lange gelebt hat um in der TK zu landen . Dem Hund wurde Hilfe zugeführt....
    Da lief also alles korrekt ab.

    Also: Warum zum Henker wird nun immer zwanghaft danach gesucht was der Polizist wohl falsch gemacht hat/hätte besser machen können?
    Hätte er geschossen wenn ein Mensch und dann auch noch Kind in der Nähe bzw zu nahe dran war? Wohl nicht, denn kein angeschossenes Kind. War der Gebrauch der Waffe nötig? Anscheinend ja, den eine erwachsene Person würde leicht verletzt als sie dazwischen gegangen ist. Diese Person und die
    Polizei waren nicht dazu fähig den Hund zu sichern ohne dass dieser geschnappt oder weggelaufen etc wäre. Hunde haben sich immer unter Kontrolle ihres Halters zu befinden. Es gibt ständig dieses Zitat hier im Forum von "in Gefahr drohender Weise anspringen". Also ist einzig und allein der Besitzer für den Tod des Tieres verantwortlich. Schade wenn der Junghund nicht so gefährlich war wie gedacht. Aber damit hat die Polizei nichts zu tun. Die Vorgaben sind klar und eindeutig.

    Wenn nun jemand meint dass er es lieber riskiert und anders gehandelt/eingegriffen hätte:
    Ja, sehr schön wenn es geklappt hätte und der Hund gesichert gewesen wäre bis die Polizei da gewesen wäre. Aber dass ist dann eben "extremes Glück und mehr als einen Schutzengel gehabt" für den Hund.
    Hätte auch alles noch schlimmer machen können.

    Und was viele eben dann auch nicht kapieren und wo es auch regelmäßig Probleme mit den Schaulustigen/dem Hundebesitzer usw gibt:
    Wenn die Polizei denn dann da ist, entscheidet die halt auch nach Gesetz und mit ihrem Bauchgefühl. Wenn die dann lieber schießen wollen, als dass eine Person nochmal versucht an den Hund zu gehen, dann ist das eben so. Muss man akzeptieren. Siehe oben die Vorgaben. Denn die Polizei macht ja immer Fehler, hat keine Ahnung und es ist dann ja auch ganz bestimmt deren Schuld wenn im Beisein der Polizei dieser Helfer gebissen wird bzw der Hund flüchtet und jemand anderen beißt. Ich erinnere mich an einen Fall wo zwei Sokas in einem Moment erschossen wurden wo sie eindeutig gerade niemanden angegriffen haben. Aber die Umstände mit Schule drum herum waren ungünstig, die Hunde hatten verletzt, ließen sich nicht einfangen und natürlich hat man in dem Moment geschossen als gerade niemand in direkter Nähe und Gefahr war. Nur 2 Minuten später hätten die freilaufenden Hunde die nächste Person beißen können. Einfangversuche mehrfach gescheitert. Eine Person dabei halt sogar verletzt und dann durfte keiner mehr probieren.

    Öhm, mit einem "Gnadenschuß" würde sich der Polizist strafbar machen. Ungerechtfertigtes Töten eines Wirbeltieres und dann auch noch nicht mal mit tierschutzrechtlich vertretbarem Tötungsmittel.
    Ein Polizist darf nicht mal Wild mit seiner Dienstwaffe töten, welches angefahren und schwer verletzt am Straßenrand liegt.

    Richtig und macht ja im Grunde auch Sinn damit keine Tiere zu töten. In manchen Fällen es aber wie schon erkannt Mist. Da kommt das Bauchgefühl ins Spiel. Er muss den Hund also so verletzen dass der keine Gefahr mehr darstellt aber nach Möglichkeit soll der Hund natürlich auch überleben. Gleichzeitig will man keinen Hund der sich 20 Minuten schreiend auf dem Bürgersteig kreiselt. Wenn der Beamte also nach dem ersten Schuss sofort das Gefühl hat dass der Hund sich nur noch quälen wird aber auch immer noch eine Gefahr ist, dann gibt er wohl manchmal lieber nach Schuss 2 direkt noch einen Schuss mehr ab, als dass er inne hält und dann trotz offensichtlich tödlicher Verletzungen das Tier noch 5 Minuten oder länger leiden muss. Ebenso wenn er von Anfang an das Gefühl hat dass der Hund sterben muss um gestoppt zu werden. Hier in dem Fall vermute ich dass der Beamte tatsächlich gehofft hat 1 Schuss würde reichen und "hoffentlich überlebt er den zweiten auch. Der Hund ist ja auch noch in der Tierklinik gelandet. Hätte also sein können dass er es evtl doch überlebt. Ich finde es ist da total schwer richtig zu handeln und man kann sich da ganz schnell verschätzen und es endet dumm. Aber

    @Helfstyna
    Ja, ich verstehe dich schon. Der Junghund wird nicht ernsthaft versucht haben die Kinder oder die Frau zu zerfleischen. Daran glaube ich doch auch nicht. Es wird aber eben auch nicht ein Hund gewesen sein der halt nur anspringt oder der sich von einem lautem Brüller und drohender Körperhaltung beeindrucken und verscheuchen lässt wenn er angerannt kommt und man sich ihm in den Weg stellt.

    Damit sind 90% Leute draußen aber schon überfordert. Zumindest wenn es nicht der eigene Hund ist den man einschätzen kann.

    @wow...
    Realität ist nun einmal: Polizist kommt an, weiß bereits durch Funk dass dieser Hund wohl dazu neigt auch nach den Leuten zu schnappen die ihn verscheuchen wollen. Glaubst du der Beamte hat Lust dazu sich tackern zu lassen um den Hund einzufangen? Wurfnetz und dann ein Schuss? Ne ist klar. Damit man den Hund vielleicht nicht ganz erwischt mit dem Netz und der unverletzt flüchten kann und dann so durch den Wind und im Trieb wie der ist zwei Straßen weiter noch ein kleines Kind verletzt. Dann vielleicht schwer? Der Beamte treibt sich vielleicht nicht öfter im Dogforum rum und kann Hunde 1a einschätzen. Und da fehlt auch einfach die Zeit immer nur Beamte zu solchen Fällen zu schicken die Hundeverstand haben. Die Lage wurde halt so eingeschätzt dass durch einen Schuss ziemlich sicher niemand (außer dem Hund) getroffen wird und der Hund sich dann durch seine Verletzungen wohl nicht mehr weit schleppen wird. Auch wenn er nicht gut getroffen wird. Hat ja auch funktioniert. Nach 2 Schuss war der Hund im Hauseingang schwer verletzt unter Kontrolle und weil man als Polizist aber kein totales mordlustiges A....sein will und ohne medizinische Ausbildung nicht sicher beurteilen konnte ob das Tier noch zu retten ist, hat man keinen "Gnadenschuss" gesetzt. Ja, ein anderer hätte vielleicht mehr riskiert und hätte in Kauf genommen gebissen zu werden. Aber das muss der Beamte halt nicht. Eigenschutz geht vor. Die werden es zumindest halbherzig versucht haben den Hund anders unter Kontrolle zu bringen. Hat halt nicht geklappt. Aber schuld ist einzig und allein der Hundebesitzer. Punkt.