Naja, bei Kindern gibt es doch die U-Untersuchungen, in einer guten Betreuungseinrichtung wie Kindergarten, Krippe, Schule usw sind die Angestellten auch darin geschult Vernachlässigung zu erkennen und beim Jugendamt anzuzeigen. Klar rutschen Kinder auch durch dieses System aber bei Tieren gibt es nicht so ein engmaschiges Netz der Gesellschaft.
Vor-und Nachkontrollen im TS finde ich deshalb prinzipiell eher gut. Aber nur wenn der Verein auch gut ist. Genau wie es schlechte Züchter gibt, die auch nur gewinn gewinnorientiert denken und das Minimum an Untersuchungen etc bezahlen um halbwegs seriös zu wirken, gibt es auch schlechte Tierschutzorgas
Beispiel was ich schon selbst erlebt habe:
Es wird eher die Wohnuns-/Hauseinrichtung beurteilt statt das Material für die Tiere. Ein guter Verein hält die "Kontrolleure" dazu an auf eine gewisse Sauberkeit zu achten. Logo. Eine chaotische Küche inklusive 5 dreckiger Teller und 2 Töpfen etc sind da aber nicht dass Probleme wenn man gerade erst mit dem Mittag fertig geworden ist und noch nicht aufgeräumt hat. Wäscheberge sollten auch egal sein. Wenn aber alles überhand nimmt....
Wichtig ist dass Fütternäpfe, Kratzbaum/-Klo, ein erforderlicher Gartenzaun etc vorhanden sind. Um welches Tier geht es, was sind die Bedürfnisse des Tieres? Und da sollte es auch egal sein ob das KaKlo eine Ikeabox ist oder 100 Euro gekostet hat.
Ein guter Verein hat keine überzogenen Vorderungen. Da wird nicht vorgeschrieben was gefüttert werden muss oder ein Kontoauszug verlangt. Und wenn etwas besonderes gefordert wird, dann wird es klar und deutlich in dem Beratungsgespräch kommuniziert und nicht erst bei der Vor-/Nachkontrolle. Z.B wenn ein Tier Aufgrund einer Erkrankung ein spezielles Futter bekommen muss. Dann ist das aber auch tierärztlich abgeklärt.
Ich habe genauso häufig gute Kontrollen erlebt wie schlechte. Wenn man sich etwas informiert, wie man es auch tun würde bei einem Züchter, dann findet man eine gute Orga und hoffentlich auch ein passendes Tier.