Ganz genau! Im schlimmsten Fall würde das so sein. Wäre selbstverständlich der absolute Supergau und Horror pur. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass meistens nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wurde. Man darf nicht vergessen: Katzen werden leider immer noch häufig als "wesentlich wertloser" und "einfacher zu Halten als Hunde" verkannt. Wenn ein Hund Tage und Nächte draußen im Regen sitzt, dann hat man schnell das Vetamt vor der Tür. Es gibt Vorgaben von Zwingergröße und isolierter Hundehütte. Bei einer Katze sagt kein Mensch was. Auch nicht wenn das Tier kein neues Zuhause sucht bzw findet. Die findet dann halt trotzdem schon irgendwo mal ein trockenes Plätzchen und überhaupt kann man schlechter Beweisen dass das Tier nicht rein darf und keinen geeigneten Wetterschutz hat.. .Wohnungskatzen kommen überhaupt nicht raus, gibt also auch weniger Leute die was sehen könnten. Der Hund wird in der Regel wenigstens in den Garten gelassen.
Diese ganzen Klauseln schwirren glaube ich so ähnlich in vielen Foren als Ratschlag und Indikator für gute Züchter rum. Sie kommen wohl auch von zufriedenen Kunden die stolz darauf sind wie besondere engagiert ihr Tier vom Züchter geschützt wurde. Stolz wohl Qualität statt Quantität gekauft zu haben.
Ist, gerade wenn es sich um ein seltene Rasse oder auch um beliebten Moderasse handelt, ja gar nicht so das Allerschlechteste. Erstmal.
Wichtig ist vor allem: Was ist das für ein Züchter! Was erwartet er von einem Käufer? Was erwartet der von ihm. Es gibt doch auch bei Hunden Züchter, die zum Beispiel jährliche Treffen veranstalten. Wenn man nur einen Hund will und dann nach mir die Sinnflut, der sollte dort wohl eher keinen Hund holen. Das heißt aber auf keinen Fall, dass der Züchter blöd ist oder seine Käufer ständig bedrängt und sich einmischt. Viele Käufer dieser Züchter freuen sich, wenn sie ein Mal im Jahr dort die Geschwister ihres Hundes sehen. Sie mögen den Plausch mit Züchter und den anderen Hundehaltern und bekommen trotzdem nicht gesagt was der Hund fressen muss...
Bevor man jetzt durch den Vertrag so abgeschreckt ist dass man das Tier nicht kauft, sollte man mit dem Züchter offen und nett reden. Man sollte deutlich machen welche Bedenken man hat. Was man erwartet und welche Erwartungen er erfüllt haben möchte. Kommt man dann nicht auf einen Neher, gut. Aber vielleicht stellt man fest, dass eigentlich wirklich nur kommen würde wenn er von mehreren Quellen hört dass es dem Tier schlecht geht. Und es noch nie vorgekommen ist dass er ein Tier einpacken musste und zur Absicherung die Vernachlässigung beim Tierarzt dokumentieren lassen hat.