Ganz genau!
Fenjali Bitte informiere dich doch erstmal gründlich bevor du so einen Blödsinn erzählst. Es gibt genug Studien über Katzenverhalten. Von Hauskatzen, von Streunerkolonien. Darüber, dass Katzen gewisse Töne nur beim Menschen, aber nie bei Artgenossen eingesetzt werden und Katzen auch wegen solcher Entwicklungen als domestiziert gelten. Der Großteil der Kommunikation von Katzen, auch über Pheromone, ist bereits entschlüsselt. Da spricht man schlicht und ergreifen nicht mehr von einer These, sondern von Fakten. Weil es wissenschaftlich bewiesen wurde. Punkt.
Was Thesen betrifft: Die These wäre dann, dass Katzen diese Miautöne von sich geben weil der Mensch darauf besonders reagiert. Und der reagiert wahrscheinlich besonders darauf, weil es der menschlichen Kommunikation ähnlich klingt. Selbe Frequenz wie beim Säugling der etwas will....
Katzen gelten als Einzeljäger, aber nicht als Einzelgänger da Kater sich häufig zu "Bruderschaften" zusammen tun oder Katzen ihre Jungtiere gemeinsam und sogar gegenseitig aufziehen. Fakt.
Die neuste These: Unsere Hauskatzen werden immer sozialer und kooperativer mit Artgenossen, da immer mehr Katzen auf engem Raum miteinander auskommen müssen und der Mensch quasi darauf selektiert. Es wird immer häufiger beobachtet, wie Katzen die miteinander leben gemeinsam vor den Mäuselöchern lauern und sich die Mäuse zutreffen. Hauskatzen achten bei Angelspielen darauf ob die andere Katze losrennt und nehme sich zurück. Fakt ist also, dass immer mehr Katzen auch bei Jagdverhalten kooperieren können.
Eine These deshalb: Diese Entwicklung wird vermutlich anhalten und irgendwann werden Katzen evtl keine Einzeljäger mehr sein. Bisher vermutet man noch dass die Beute der Katze zu klein ist um zu teilen und deshalb alleine gejagt wird. Aber zuerst wurde anderen Katzen Beute mitgebracht und geteilt, nun sind wir schon bei gelegentlich gemeinsam jagen und irgendwann könnte es wie bei Löwen etc sein, dass immer gemeinsam gejagt wird. Aber das ist wieder nur eine These.