Alles gut. Bei dir verstehe ich dass du das nicht abwertend meinst.
Ich persönlich ziehe da halt doch nochmal ein Unterschied.
Das Pferd gibt man vielleicht nicht ab selbst wenn man nie wieder reiten darf. Dann sucht man vielleicht jemanden der alles übernimmt was man nicht mehr kann.
Turniere reiten und besonders Kurse belegen ist ein Hobby. Das Pferd muss aber nicht unbedingt im Reitstall stehen sondern eine Schulfreundin/Klassenkameradin von mir hatte ihre zwei Pferde mit auf dem elterlichen Hof. Der Vater hatte Kühe, Schweine und Getreide.
Die Freundin konnte halt nie mit zu Klassenfahrten usw weil sie sich halt um ihre beiden Tiere kümmern musste.
Auch als sie auszog, einen Job anfing, ihren Partner kennenlernte musste sie sich kümmern. Diese "Hobby wird zur Lebenseinstellung" hat man halt sonst selten, wenn es nicht um Lebewesen geht.
Ein Hobby ist für mich etwas was man auch wieder aufgeben kann. Natürlich ist Leistungssport zeitintensiv und wenn man erfolgreich sein möchte hat man wenig Zeit für anderes. Sicher investieren die Trainer viel Zeit und man hat eine Art Verantwortung. Aber man bezahlt ja auch eine Vereinsgebühr/hat sonstige Pflichten. Und wenn man nicht mehr viel oder sogar keine Zeit mehr hat dann ist es eben so. Schraubt man es runter/gibt es auf.
Wenn man sich ein Bein bricht kann man auch einfach aussetzen. Im schlimmsten Fall muss man sich einen anderen Sport suchen. Traurig weil man Trainer und Mitspieler vermisst etc. Aber es ist eben "nur" ein Hobby.
Solange es keine Berufung wird/Profisport.