Whiskey ist gelegentlich auch ein ziemlicher Schisser, vor allem, was unbewegte Gegenstände angeht, die "da eigentlich nicht sein dürfen". Gestern Abend wars eine große "Laubtasche", die an einem Gartenzaun hing. Er bellte, legte den Rückwärtsgang ein und knurrte.
Ich bin schnurstracks auf das gefährliche Ding zugegangen. Whiskey hat eine Übersprungshandlung vollführt (markieren) und ließ sich dann von mir anlocken. Er sollte am Zaun "Step" machen. Heißt bei uns, mit den Vorderpfoten auf oder an das Objekt, auf das ich zeige. Nach einer halben Minute hat er mit den Pfoten auf der knisternden Tasche rumgepatscht, damit er an sein Futter rankommt, was ich hochgehalten habe.
Ich lasse ihn ständig irgendwo Step machen, auch an Dingen, die er nicht gefährlich findet. Besonders effektiv ists bei uns an Dingen, die sich bewegen/wackeln usw.
Auch wir arbeiten ständig daran, dass wir sein Körpergefühl verbessern. Balancieren, irgendwo draufspringen etc.
Bei Menschen die er gruselig findet (passiert vor allem Nachts), hilft es bei uns, wenn ich ihn aus der Verantwortung nehme. Sprich: Ich mich zwischen ihn und den Menschen stelle.