Joa... Da gibts zwei Möglichkeiten:
1. Die Methoden werden nicht "hart" genug durchgeführt und der Hund kriegt zu seiner Aggression noch Schreck und/oder Schmerzen hinzu. Ergo: Das Verhalten verschlimmert sich. Negativ + Negativ kann niemals positiv ergeben.
2. Die Methoden werden so hart ausgeführt, dass der Hund sich nicht mehr traut das Verhalten zu zeigen. An sich ja ganz toll. Aber: Damit wird nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Wenn jemand ein bestimmtes Verhalten ewig lange unterdrücken muss, kommt es idR irgendwann mit voller Wucht wieder zum Vorschein. Außerdem ist das Unterdrücken sehr ungesund. Ich denke, das Gefühl kennt jeder. Und wenn es nur ist, sich die Schokolade für eine Diät zu verkneifen. Das ist einfach kein angenehmes Gefühl.
Gerade deswegen solltest Du Dir den Link von mir anschauen. Die Leute dort werden deinen Hund beurteilen, sie werden lange mit Dir sprechen und versuchen zu ergründen, woher die Aggressionen kommen (dafür kanns viele Ursachen geben). Anschließend wird an den Ursachen gearbeitet. Ohne Schmerzen, Schreck und Angst.
Dir werden außerdem Methoden zum Management beigebracht werden. Also was Du machen kannst, wenn dein Hund schon pöbelt und Du nur noch reagieren kannst.
Und so weiter. Mit positivem Training werdet ihr sicher bald kleine Erfolge sehen.