Kurze Frage vorweg:
Hat der Trainer gesagt, warum er nicht mit Leckerlies arbeitet? Das also begründet?
These 1:
Das richtige Futter für den Hund ist das, was er verträgt, was den Nährstoffbedarf deckt und was er gerne frisst.
Ich halte nichts davon zu missionieren und würde jemand so bei mir zu Hause reinkommen, dürfte er gleich wieder gehen.
Natürlich spielt die Fütterung auch beim Verhalten eine große Rolle, das darf nicht abgestritten werden. Aber barfen mit Tierquälerei gleichzusetzen, ist nicht der richtige Weg.
Wenn Du sagt, dass euer Hund generell eher nervös und unruhig ist, kann dies aber tatsächlich durch eine zu hohe Menge tierisches Protein kommen bzw. eher begünstigt werden. Oft hilft es nervösen Hunden, wenn man die Proteinmenge senkt und dafür mehr Kohlehydrate füttert. Wäre ja vll. mal einen Gedankengang wert.
These 2:
Habe ich das richtig verstanden? Der Trainer erkennt an der Rutenhaltung, dass der Hund auf Futtersuche ist???
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sorry... So einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört 
Das hier:
Jimmy sieht mich als Welpe und unfähig, unter anderem weil ihm ihm in die Augen schaue. Wenn man einem Hund in die Augen schaut wird man von ihnen als pflegebedürftig eingestuft und so ist es bei mir zur Zeit.
ist mindestens genauso großer Blödsinn. Keine Ahnung, wo der Trainer das her hat, aber es ist und bleibt Blödsinn.
Mir fehlen hier gerade echt die Worte... 
These 3:
Es mag sein, dass wildlebende Hunde keine Spaziergänge in dem Sinne machen. Dennoch haben sie den ganzen Tag über viel zu tun. Soziale Interaktion, Futtersuche, die Umgebung nach Gefahren abscannen etc. pp.
Man kann wildlebende Hunde nicht mit unseren Haustieren vergleichen. Zumindest nicht in diesem Punkt.
Wieviel Auslastung ein Hund braucht muss man nach und nach herausfinden. Man kann es so machen wie der Trainer es empfohlen hat.
Also erstmal alles runter fahren, ABER danach (so nach 2 Wochen) sollte man langsam erhöhen und schauen, womit der Hund wirklich ausgelastet und nicht überlastet ist.
Dazu zählt dann nicht nur Gassi, sondern auch alles an Beschäftigung für den Kopf. Leckerliesuche, Dummyarbeit, Longieren, tricksen, was-auch-immer euch und dem Hund Spaß macht.
Ein Hund folgt dann, wenn er dich als Rudelführer ansieht.
Tja, blöd nur, dass Mensch und Hund kein Rudel bilden und die ganze dämliche Rudel-Dominanz-Theorie schon seit Jahren widerlegt ist
Da ist der Trainer wohl absolut nicht up to date.