Ich bin gestern mal wieder mit Nala am Benther Berg spazieren gewesen und sie lief die kompletten anderthalb Stunden, egal wo wir lang gegangen sind, offline. Ganz zu Anfang müssen wir immer noch den Weg gehen, der um den Berg herum führt. Da ist uns im letzten halben Jahr genau einmal ein Auto entgegen gekommen. In Schrittgeschwindigkeit. Gestern dann zwei Autos ziemlich kurz hintereinander. Beim ersten Mal war Nala sowieso gerade nah an mir dran, also habe ich sie an den Rand genommen, absitzen lassen und gewartet, bis das Auto passiert hatte.
Beim zweiten Auto hingegen war Nala ca 50m vor mir. Das Auto kam in einem Affenzahn um eine nicht einsehbare Kurve herum geschossen, wo insgesamt fünf Wege aufeinander treffen.
Ich schreie meinem Hund zu, dass sie stehen bleiben soll. Macht sie auch. Mitten auf dem Weg. Sie dreht sich um und guckt zu mir und mir wird in dem Moment bewusst, dass das mit dem Auto in dem Tempo, bei sehr ungünstigen Weg Verhältnissen, Schlamm und nasse Blätter, durchaus knapp werden könnte mit einer Gefahrenbremsung. 
Also Hund gerufen, Superabruf mit Pfeife und Ankersignal komplett vergessen, und das Monsterchen?? Sprintet los, verschätzt sich beim Bremsen auf dem Untergrund und haut mir fast die Beine weg, war dann aber weit genug vom Auto weg, dass seine Geschwindigkeit nur minimal verringert hat um dann an uns vorbei zu fahren.
Vollidiot.
Aber hey... Auf dem Weg, der vom einzigen(!!) Parkplatz Richtung Wald und Feld führt, wo alle paar Minuten Radfahrer, Spaziergänger und/oder Reiter unterwegs sind, muss man natürlich nicht mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Hat er schon recht. Wäre was passiert, wäre das komplett meine Schuld gewesen, natürlich!

Edit: da lob ich mir echt die Bauern mit ihren Traktoren. Egal, wie oft sie gestern an uns vorbeigefahren sind, sie haben jedesmal die Geschwindigkeit deutlich verringert und freundlich gegrüßt.