Beiträge von Millemaus

    Es ist wichtig, sich angemessenes Alternativverhalten zu überlegen. Das ist durchaus schwierig und fordert Kreativität sowie eine gute Kenntnis des eigenen Hundes.

    Letzteres hast du logischerweise noch nicht, das kommt mit der Zeit.

    Auf den Platz geschickt zu werden, ist für den Hund erstmal in keinster Weise lohnend. Er wird in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, kann nicht seinem eventuell vorhandenen Wach- und/oder Schutztrieb nachgehen, etc pp.

    Das heißt, dass du dir je nach Situation überlegen musst, was möchte der Hund jetzt gerade tun und was ist ein für ihn lohnendes alternatives Verhalten.

    (Das kann natürlich auch auf dem Platz geschickt werden, aber auch das sollte sich für den Hund lohnen!)

    Ein etwas blödes Beispiel liefert da der Martin Rütter:

    Seine Standardmethode beim Alternativverhalten ist das Apportieren eines Futterbeutels.

    Der Hund hat Angst? Lass ihn den Futterbeutel apportieren. Der Hund will andere Hunde schreddern? Lass ihn den Futterbeutel apportieren. Der Hund interessiert sich draußen nicht für euch, sondern will jagen gehen? Lass ihn den Futterbeutel apportieren. :ugly:

    Das klappt auch durchaus bei vielen Hunden, allerdings zeugt es von wenig Kreativität. Viele Hunde würden mit einem anderen Alternativverhalten wesentlich schneller bessere Verhaltensänderungen zeigen.

    Gibt es eine Krankheit, die ausschließlich Viszlas bekommen?

    Ich frage, weil wir am Sonntag beim Trailen einen Mischling aus Ungarn dabei hatten, der einfach wie der "typische Straßenhund Mischling" aussah. Recht klein, braun und schmal :ka:

    Die Besitzer meinten, er hätte eine Erkrankung, die nur Viszlas bekommen würden, deswegen wäre bei ihm definitiv einer drin (er sah echt null danach aus).

    Ich kann nur von menschlicher Gräserallergie sprechen: es gibt kein entkommen :ugly:

    Es gib Möglichkeiten, damit umzugehen, aber mEn nichts, was wirklich und zu 100% immer hilft.

    Es gibt spezielle "Fliegen"gitter, die auch Pollen abhalten können. Außerdem Geräte, die die Luft im Haus säubern.

    Es gibt Apps, die einen darüber informieren welche Pollen wie stark fliegen.

    Mir hilft bei akuten "Anfällen" immer eine Dusche inkl Haare waschen. Beim Hund natürlich etwas unpraktikabel, aber es gibt mWn extra Shampoos gegen Allergene (also für Hunde).

    Das hilft natürlich vor allem bei einer Kontaktallergie.

    Während ich drüber schreibe fällt mir ein, dass das beim Hund wahrscheinlicher ist, als was über die Atemwege oder? :pfeif:

    Wenn gar nichts mehr geht kann man über eine Desensibilisierung nachdenken. Die bringt nur leider nicht immer/dauerhaft was und wie genau es beim Hund abläuft weiß ich nicht.

    Edit: Beim Menschen ist es durchaus möglich, dass Allergien "einfach so" wieder verschwinden. Das ist aber nicht an bestimmte Altersstufen gekoppelt (wg. "Reaktion darauf mit einem Jahr").

    Wow danke für die Tipps. Was sind denn Blindfährten? Und Spurabriss? Und Double Blind?

    Ich würde ja gern mal in nem Baumarkt oder so Trailen aber das ist in der aktuellen Situation wohl echt schwer.

    Blindfährten nennen wir, wenn die VP z.B. links abbiegt, den Weg ein Stück geht und auf der selben Spur wieder zurück bis zur Kreuzung und dann einen anderen Weg geht. Der Hund soll erkennen, dass der linke Weg sozusagen eine Sackgasse ist

    Das heißt bei uns Verleitung =)