Alles anzeigenIch möchte nun wirklich nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen ... aber
Das hast du geschrieben.
Es klingt nun mal so, als ob du dir vorstellst, dass ein Hund mit dem Klicker wie ein Automat funktioniert?! Und zwar, in dem man den "Klick/Knopf" bedient. Wenn du es anders meinst, dann musst du es vielleicht anders schreiben - es ist nun mal einfach wirklich sehr, sehr unglücklich formuliert.
Und dass in einem Hundeforum, wo sich viele Menschen tummeln, die sich mit Training und Lerntheorien auseinandersetzen, dann darauf anspringen liegt eben in der Natur der Dinge und hat rein gar nichts mit dir persönlich zutun.
Und nun bin ich wieder leise.
Naja, fairerweise könnte man immerhin sagen, dass manche Befürworter des Clickertrainings ihr Vorgehen beim kleinteiligen Auftrainieren der Verhaltensketten mitunter schon so beschreiben, dass sich das Bild eines Lernautomaten aufdrängt oder jedenfalls nicht völlig abwegig scheint. Auch dem Behaviorismus (der theoretische Urgrund allen Clickerns) wurde ja gerne vorgeworfen, dass in seiner Theoriemodellierung und seinen streng experimentellen Versuchsanordnungen der Mensch zum Reiz-Reaktions-Automat 'verkommt'.
Da mag schon sein, aber ein kleinschrittiger aufbau gibt dem Hund mehr Erfolgserlebnisse, was sein selbstbewusstsein stärkt und eine postive Verknüpfung mit dem Besitzer herstellt.
Da geht mehr vor sich als nur eine einfach reiz reaktionsverbindung.
Und der Behavorismus dient als Grundlage jedgliches lernen, das hat mit clickern an sich nichts zu tun.
Markerwort geht nach dem gleichen prinzip, nur das man eben ein wort einsetzt.