Beiträge von Einstein51

    Die Kleinpudel werden immer zarter, die Großpudel immer größer - ich hatte die Pudelsuche auch schon fast aufgegeben.
    Zumal ich mich halt schon echt anstrengen muss, um an den Frisuren vorbei zu gucken, rein gefühlsmässig schrecken die mich schon sehr ab, mir vorzustellen: DAS könnte mein Hund sein. Und Hundekauf ist eben sehr emotional...

    Wegen dem Nicht-Haaren hätte ich beim Doodle aber auch gezögert, denn eine Garantie darauf gibt es da eben einfach nicht.


    Ich war früher auch immer gegen einen Pudel und die Frisur hat einen Teil dazu beigetragen. War falsch von mir, deswegen schreibe ich auch immer, dass der Pudel mehr ist als seine Frisur. Und dass der Kauf eines Hundes emotional ist, ist klar. Wenn jemand sagt, dass er einen doodle genommen hat, weil er einen kennt und sich in den verliebt hat, ist das auch verständlich und zu akzeptieren.

    Du meinst ein Pudelzüchter hätte extra für mich einen Pudel geschaffen der einen stämmigen Körper, sanftere Locken und eine breitere Schnauze hat? Wieviel Jahre hätte ich da warten sollen?

    Pudel haben keine dünne Schnauze, die schaut nur so aus, weil sie meist geschoren ist. Ich kann dir gerne ein Bild von jetzt zeigen, die Schnauze wirkt rund. Einstein bekommt auch viel mehr Komplimente, wenn er nicht geschoren ist.

    Ihr sprecht immer davon das der Doodle Halter mit seinem Tier angibt. Solch ein Blödsinn!!


    Es schreiben hier einige ihre persönlichen Erfahrungen. Hatte auch noch niemanden, der mit seinem Doodle angegeben hat.

    In der Realität wurde ich 1 x draußen blöd angemacht und in diesem Forum.
    Und mir wär neu das ich hier angebe!


    Wer macht dich blöd an? Ich kenne dich nicht mal, ich kritisiere nur die doodle Zucht.

    Wenn ihr zufriedene und selbstsicherer Menschen wärt würdet ihr nicht so austeilen. Ihr schlagt um euch und habt tatsächlich 0 Interesse mal was neues zu hören.


    Ich mag die doodle Züchterei nicht, das darf ich wohl äußern, oder? Was hat das mit meiner Selbstsicherheit zu tun? Und ich warte noch immer auf etwas Neues. Es werden immer die gleichen Argumente vorgebracht.

    Oje, fühlt euch doch nicht immer stellvertretend für den Hund angegriffen. Vielleicht würde ich von manchen Leuten auch gar keinen Hund haben wollen, weil sie nicht verstehen, um was es geht und mich fehlinterpretieren und ich mir deshalb nicht vorstellen kann, so eine gute Beratung zu bekommen. Aber das nur am Rande, ich suche keinen Streit.


    Ich fühle mich nicht stellvertretend angegriffen.

    Der Welpe weiß gar nicht, was ich von ihm will, das ist doch klar. Aber glaubt ihr nicht, dass auch Tiere ihre Sympathien verteilen? Und das ungeachtet, wer den Futternapf füllt? Der Hund meiner Oma hing immer an meinem Vater, obwohl der ihm nicht mal Leckerlis mitgebracht oder sonstwas für ihn getan hat. Da stimmte irgendwie die Chemie.


    Natürlich, aber der Hund kennt dich ja nicht. Warum sollte er dich sympathisch finden? Das kommt mit der Zeit, wenn er dich kennen lernt. Er weiß nichts über dich nur dass du ein Mensch bist. Mein Hund ignoriert fremde Menschen, manchmal lässt er sich verleiten sie zu bemerken. Die locken teilweise, rufen ihn, machen alles damit er sich bemerkt und er schaut sie meistens nicht an. So war er bei mir auch, heute hat er eine gute Bindung, war teilweise zu abhängig von mir. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich ihm das Futter gebe.

    Vielleicht irre ich mich ja auch komplett. Aber wozu sucht man sich dann überhaupt einen Hund nach bestimmten Kriterien aus? Dann könnte man ja auch blind in die Wurfkiste greifen. Dann hat man einen Hund, der sich schon irgendwie in dein Leben integrieren wird und den man sicher lieben wird. Aber jeder hat seine Vorstellungen. Ich verstehe auch viele Entscheidungskriterien nicht.
    Also, ich werde sie nochmal besuchen fahren und dann entscheiden.


    Meisten wird nach dem Charakter oder dem Aussehen entschieden? Keine Ahnung, ich kenne die Wahl bei Welpen nicht.

    Ich kann es verstehen. Ich würde auch keinen Welpen kaufen bei dem es “im Bauch nicht stimmt“.

    Ich finde es wichtig, dass dieses Gefühl da ist. Auch aus anderer Perspektive, ich züchte nämlich auch. Und ich möchte, dass meine Käufer nicht nur nach rationellen Gesichtspunkten auswählen, der Bauch soll auch mitbestimmen.

    Sicher sollte man keine Abneigung gegen den Welpen haben, aber ich würde eher auf eine Mischung hören. Ich würde aber nicht den Welpen aussuchen, der auf mich zu gerannt kommt. Das hat, glaube ich eher was mit dem Charakter als mit der Sympathie zu tun. Vielleicht sehe ich das auch falsch, meinen ersten habe ich aus dem Tierheim und dort hat sich kein Hund wirklich für den Menschen interessiert (wie auch, die waren froh mal Spazieren zu gehen). Ich habe aber heute eine gute Bindung zu ihm, die ich mir aber erst verdienen musste.

    Liebe Red Paula, lies wenigstens richtig. Ich habe den Welpen vor 3 Tagen das erste- und einzigemal gesehen, sie ist noch einige Wochen bei ihrer Mama.
    Und zur Züchterin fahren würde ich, um nochmal zu prüfen, ob zwischen ihr und mir nicht doch eine Chemie besteht. Denn in der Tat ist es mein voller Ernst, dass der Hund besser zu mir als zu meinem Mann passen muss. Er ist 12 Stunden am Tag nicht da, am Wochenende auch oft geschäftlich unterwegs - das wird mein Hund und ja, wenn ich mir den Herzenswunsch Hund erfüllen möchte, dann soll das auch passen.
    Tatsächlich würde ich im Zweifelsfall verzichten.

    Wie kommst du darauf, dass der Welpe eher zu deinen Freund passt?

    Noch eine Frage, die nichts mit dem Thema zu tun hat: Was erwartest du dir eigentlich von dem Hund?