Beiträge von Einstein51

    Danke für den Link, da kann ich mehr mit anfangen. Scheint aber ja eine Einzelfallentscheidung zu sein, wenn es nicht mehr Quellen gibt. Vor allem weil es auf § 242 BGB beruht. Da kann man wirklich nicht pauschal sagen, dass man sie dulden muss. Zumal der Fall ja etwas anders lag. Die Nachbarn waren ja scheinbar sehr bemüht.

    Zum Rest- nee ehrlich nicht. Für mich ist das Thema durch. Entweder man versteht meine Texte oder eben nicht. Ich denke sie sind deutlich geschrieben. Und ich brauche nicht von den Hund Katze Vergleichen abzukommen, denn ICH finde sie grundsätzlich mal passend um sich ein paar Gedanken zu machen.


    Zumal der Ton hier teilweise echt unterirdisch ist.

    Zu den Einschränkungen: Einschränkung ist es schon den Hund in der Wohnsiedlung an der Leine führen zu müssen. Auch wenn ich das eh machen würde. Es ist und bleibt eine Einschränkung. Nur mal als Beispiel.

    Das waren zwei voneinander unabhängige Fälle. Man braucht nur googeln, dann kommen sehr viele Beispiele, die aussagen man muss eine Katze im Garten dulden. Das Gesetzt ist ja logisch, man kann als Besitzer einer Freigängerkatze nicht verhindern, dass die eigene Katze in andere Gärten geht. Dazu müsste es ja verboten sein, Katzen streunern zu lassen, was nicht der Fall ist.

    Und ich mach mir schon Gedanken, ich würde nie mehr eine Katze unkontrollierten Freigang geben. Wo früher Katzen gerne gesehen wurden, wo es selbstverständlich war, dass man Katzen aus dem Garten vertreibt, wenn sie stören, wird jetzt vor Gericht gegangen.

    Und Einschränkungen werden auch von Hundebesitzer selbst gefordert. Was soll man dazu sagen. :ka:

    @AnnaAimee: Hier ist noch ein Link.
    Dann schreib doch etwas gegen Freilaufkatzen ohne Hunde da mit reinzubringen. Wobei ich nichtmal meinen Hund streunern lassen würde, auch wenn es erlaubt wäre.

    Und wenn jeder sich darüber beschwert, dass bei jedem Fehltritt des Hundes ein Fass aufgemacht wird, dann sollte man überlegen, ob es mit der Einstellung "Es ist mein Recht ich setze es durch" zusammenhängt. Ich rege mich über die meisten Fehltritte der Hunde nicht auf.

    Hier wird 1000mal darauf hingewiesen, dass ich meinen Hund so führen soll, dass er niemanden belästigt. Jeder möge Rücksicht nehmen. Wenn man das von einem Katzenhalter verlangt, wird man als gemeiner Tierhasser hingestellt. Warum ist das so?

    Keiner hat hier jemanden als Tierhasser hingestellt, wo liest du denn das?
    Wenn du sagen kannst, wie man das bei einer älteren Katze, die Freiheit gewohnt ist anstellen kann, dann nur her mit den Tipps. Bin gespannt.

    Natürlich sollte man immer darauf achten, dass man nicht andere durch sein Verhalten oder seine Tiere stört, aber dann kommt man in Situationen da ist es einfach nicht mehr so leicht möglich.

    Und dann kommt das zauberhafte Tier durch die Terassentür. Bleibt sich gleich.
    Ich miete / kauufe doch eine Immobilie mit Garten, damit ich diesen nutzen kann. D.h. für mich ist im Sommer die Terassentür auf. Dann möchte ich nicht, dass irgendwelche Katzen in meiner Wohnung stehen. Das muss ich auch nicht begründen. Wenn ich eine Katze auf dem Sofa haben will, schaffe ich mir eine an.
    Mein Mitbewohner reagiert hochallergisch, das würde mir einfallen, da geduldig zu vergrämen.

    Natürlich kann man auf sein Recht pochen, Scheuklappen aufsetzen und ignorieren, welche Konsequenzen das Beharren auf andere hat. Man hat sich ja schließlich was geleistet. Und weil man eben das Recht hat bedeutet es, dass man immer darauf beharren soll.

    Es sagt auch niemand wirklich, dass er die Terrasse nicht offen lassen kann. Vertreiben wurde als Option genannt. Was sind die paar Minuten am Tag für die Möglichkeit dass eine Katze in ihrem gewohnten Umfeld bleiben kann.

    Ich wollte eine Katze auch nicht im Garten haben. Die kacken da alles voll und graben rum. Nun habe ich einen Raubwildscharfen Hund, der würde keine fremde Katze dulden. Natürlich möchte ich nicht, dass er ein geliebtes Haustier tötet, daher würde ich das zu verhindern wissen, wenn ich denn mit im Garten bin.
    Aber muss ich mich denn nach Meinung der KAtzenbesitzer bei der Nutzung meines Eigentums soweit einschränken lassen, dass ich einen Garten erst abgehe, bevor ich ihn nutze, mein Hund nur noch mit Maulkorb im Haus rumläuft, es könnte ja eine Katze reinkommen und mein Mitbewohner dauernd Cortison nimmt?
    Nur damit eine Katze machen kann, was ihr beliebt

    Davon abgesehen, dass es gar nicht um das Thema geht. Der Besitzer hat ja keinen Hund und viele Besitzer von freilaufenden Katzen werden dir bestätigen, dass Hunde eben zu den Gefahren einer freilaufenden Katze gehört.

    Nein und nicht, damit die Katze machen kann was ihr beliebt, sondern damit eine Katze in ihrem zu Hause bleiben kann.

    Hö kindisch und bei dem Ton wundert ihr euch, dass Katzen immer unbeliebter werden?

    Das hat nichts mit Katzen zu tun, es ist einfach kindisch, wenn man sagt, mein Tier darf x nicht, daher darf Tier y das auch nicht. Das gleiche, wenn jemand schreibt, er ist für eine Pferdesteuer, weil man ja für Hunde auch eine zahlen muss. Ändert sich ja für den Hund nix.

    Das Beispiel mit dem Hund ist wohl gewählt. Das ist nicht 'kindisch'. Ich will einfach keine fremde Katze in meinem Garten. Bei Hunden wird das seltsamerweise respektiert, nein sogar eingefordert, Katzen- hach je, die müssen sich ausleben. Meines Wissens nach (hatte auch mal Katzen huups) können auch Katzen wunderbar Grenzen lernen. Aber die müssen ihnen eben meiner Meinung nach auch durch die Verantwortlichen gezeigt werden. Warum sind da immer andere in der Pflicht? Sicher muss ich Marder etc. selber vertreiben, aber die gehören nun mal niemanden.

    Es geht um den Vergleich Katze und Hund. Hunde sind nunmal keine Katzen und umgekehrt. Ja und eine Katze die mal Freilauf hatte, diesen zu verbieten ist nun mal nicht möglich. Und Katzenbesitzer haben auch Pflichten, die müssen für die Schäden aufkommen, die die Katze macht. Aber ein anderer kann nicht einfach eine Katze mit einem Besitzer ins Tierheim bringen oder eine gesunde Katze einschläfern lassen.


    So weit, dass ich fremde Katzen aufnehme und sie meine eigene Katze verprügeln lasse geht es bei mir ganz eindeutig nicht. Aber ich mache auch nicht jedem Fremden die Tür auf.

    Das hat auch jeder geschrieben, man soll die Katze aufnehmen und die eigene Verprügeln lassen.

    Aber ihr habt noch mal super herausgearbeitet was nicht Katzensbesitzer stört. 'Die kann man nicht erziehen, die müssen sich ausleben'. Ein bisschen mehr Engagement (nicht auf diesen Fall bezogen) und Rücksicht würde wohl viele besänftigen.


    Ich würde eine Katze auch nicht mehr in den ungesicherten Freilauf lassen, das ist meine Ansicht. Dennoch nehme ich Rücksicht auf andere die es nicht so sehen, besonders, wenn die Katze schon mal da ist.

    Ich denke das ist ein Dauerkonflikt. Gerade ein rotes Tuch für Hundebesitzer, die eh schon so viele Einschränkungen haben. Da bekommt man eben schon das Gefühl, dass man mit dem Hund nicht mal zucken darf, die Katze aber alles darf.


    Wir hatten auch eine, die immer versucht hat ins Haus zu kommen und an die Haustür markiert hat. Nein, das fanden wir alles andere als gut. Ich meine, mein Hund darf nicht mal einen Laternenpfosten markieren.

    Deshalb verstehe ich auch nicht, wie man da sagen kann, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Das eine ist seine Katze, dass andere eine ungezogene und aggressive fremde Katze. Die muss ich in meinem Haus ja wohl nicht dulden.

    Das ist kindisch, nur weil mein Hund das nicht darf, muss jetzt die Katze und deren Besitzer darunter leiden (die nichts dafür können, dass sie nun mal Freigänger ist, kann man sich ja mit den Leuten unterhalten, die die Katze einfach sich selbst überlassen hat.)
    Und es wird mit zweierlei Maß gemessen, weil Katzen einfach nicht so viel Wert sind wie Hunde. Ein Hund würde sofort auffallen, wenn der herumstreunert, der würde auch sofort aufgenommen. Und einen Hund kann man auch ohne herumstreunern lassen, auslasten.

    Auch (ohne es angreifend zu meinen) eure Inkonsequenz. Da wurde bist 16:00 ausgemacht und um 15:30 streunt sie schon wieder munter durch die Gegend. Ich würde ehrlich gesagt wegen einer fremden Katze auch nicht alles verrammeln wollen. Klar, war nicht nett, was er gesagt hat, aber den Ärger kann ich verstehen. Eingesperrt im eigenen Haus so etwa.

    Ganz ehrlich, ich würde versuchen ihr ein neues Zuhause zu suchen. Zumindest versuchen kann man es, wenn es nicht klappt ist das noch mal was anderes. Aber gewisse Regeln müssen auch für Katzen gelten.
    Ansonsten mal selber Initiative zeigen. Dem Nachbarn anbieten vorbeizukommen und die Katze selber mittels Wasser o.ä. vertreiben. Eigentlich ist's halt wirklich nicht sein, sondern euer Problem. Ihr habt euch der Katze angenommen.

    Niemand hat gesagt, dass man das Haus verrammeln soll. Keiner ist dagegen die Katze auch mit härteren Mittel zu vertreiben. Und ein gezielter Schuss mit dem Gartenschlauch tut weh, ich denke nicht, dass die Katze dann nicht wegläuft.

    Und wer nimmt so eine Katze? Was passiert, wenn sich im nächsten Zuhause auch jemand aufregt? Wenn die Katze abhaut und zurückkommt.

    Nein es ist nicht ihr Problem, man kann natürlich auch immer so handeln, dass man für sich selbst den größten Gewinn erzielt. Meine Sichtweise wäre das nicht. Ich als Katzenbesitzer will auch, dass es andere Katzen gut geht und nicht nur meiner eigenen. Und wenn ich dann dafür etwas tun muss, dann ist es eben so.

    @Aoleon: Er kümmert sich um die Katze, versorgt sie und geht mit ihr zum Tierarzt. Außerdem nimmt er die Verantwortung des Verhaltens der Katze auf sich. Da kann man schon vom Besitz sprechen. Was soll man den weiterers tun, damit man sich als Besitzer einer Katze qualifiziert?
    Und er hat selber eine Freilaufkatze und das bewusst. Glaubst du die wird er kontrollieren können, dass die nie und nimmer etwas macht und niemanden belästigt?. Oder soll die dann auch wegkommen? Das ist doch eine Doppelmoral. Er nimmt in kauf, dass seine Katze andere belästigt, aber hat kein Verständnis für andere Freilaufkatzen.

    Und ich hatte gemeint, wenn er sicher stellen will, dass dem Kätzchen nichts passiert. Oder bleibt die im Garten und geht niemals wo anders hin. Da gibt es auch Katzen und andere Tiere die ihr gefährlich werden können. Sie könnte ja auch in den Garten gehen wo ein Hund ist.

    Und wenn man sich eine Katze anschafft, dann sollte man sie ordentlich halten. Das gilt nicht nur für Hunde. Einen Welpen überlässt man ja auch nicht sich selbst und sozialisiert ihn nicht. Aber bei einer Katze ist das in Ordnung?

    Und dann Leuten, die sich um eine herrenlose Katze kümmern, sie tierärztlich versorgen und füttern, so gegenüber zu verhalten, ist wirklich unschön. Sie haben die Katze ja nicht angeschafft, sondern kümmern sich darum und erleichtern so dass Tierheim.

    Na, die Zeiteinteilung ist vermutlich in erster Linie deswegen so gewählt weil dann immer jemand im Büro ist und die Katze so nicht alleine ist wenn sie schon nicht rausdarf.

    Und ja ja ja, armes Miezekätzchen, war zuerst da, blabla. Euch will ich mal sehen wenn ihr wohin zieht und da jemand Ärger macht, da haltet ihr doch auch nicht still nur weil der andere zuerst da war.
    Euch will ich sehen wenn ne fremde Katze bei euch aufm Esstisch steht und mal eben erst alles runterwirft und dann lustig den Hund verprügelt. Dann gilt "Die war zuerst da und wir halten einfach 24/7 alle Fenster und Türen geschlossen" nämlich nicht mehr für euch.


    Das siehst du falsch, ich würde nie eine Katze ins Tierheim geben oder gar einschläfern lassen wegen so etwas. Es gibt doch immer Lösungen dafür. Und eine Katze lässt sich vertreiben, es dauert vielleicht länger und ist anstrengend, das wäre es mir wert.


    @Xsara: Wie heftig sind die Prügeleien mit der neuen kleinen Katze denn?
    Ich mein, ne erwachsene, eindeutig kampferprobte Katze gegen ein Kätzchen, das kann schon richtig böse ausgehen. Und wenn der neue Hausbesitzer mit dem Kätzchen vielleicht schon zum Tierarzt musste wegen der Bürokampfkatze dann versteh ich schon das er nun echt keinen Bock mehr hat.
    Es gibt nunmal Katzen die echt scheiße angriffslustig sind und die sind alles andere als witzig.
    Und wegen einer "durchgedrehten Kampfkatze" ständig alle Türen und Fenster geschlossen zu halten ist echt nicht zumutbar.

    Dann soll er sein Kätzchen nicht rauslassen, im ersten Jahr sind die sowieso meist so unbedarft, dass ihnen alles mögliche passieren kann. Daher verschwinden oft kleine Katzen unter einem Jahr.
    Und hast du dir mal überlegt, warum die so angriffslustig sind? Meistens wird ein süßes Kätzchen geholt, allein gehalten, lernt nicht den richtigen Umgang mit Artgenossen und dann wundert man sich, warum sich die Katzen so verhalten? Macht der ja nicht anders, kann gut sein, dass bald er die Terror Katze hat. Dann wird er sich ja auch nicht wünschen, dass die Katze eingeschläfert wird oder ins Tierheim kommt (obwohl wissen kann man es ja nicht).