Beiträge von Einstein51

    @Mikkki: Tut mir leid, was du da schreibst ist Blödsinn. Als nächstes nehmen wir uns als Beispiel die Straßenhunde für die Hundehaltung. Ein paar überleben doch auch und wissen im Straßenverkehr was zu tun ist.
    Weißt du wie die Bauernhofkatzen aufwachsen? Mit anderen Katzen, die lernen dann auch Sozialverhalten.
    Warum man bei der Katzenhaltung das Niveau so niedrig wie möglich ansetzt und das als normal ansieht, erschließt sich mir nicht.

    Ja die Spielzeuge würde mich sehr interessieren, vielen Dank.


    Ok, ich schreib mal die Namen, müsstest halt googlen, ich glaub nicht, dass es erlaubt ist, wenn ich Links reinstelle:

    1. Katzenangel Cat Dancer : Das ist ein Draht mit Rollen am Ende. Schaut komisch aus, war auch erst skeptisch. Wenn man damit spielt, dann macht es nicht vorhersehbare Bewegungen, so wie ein Insekt z.B. Besonders mein Kater fährt total darauf ab.

    2. Spielschienen: Da gibt es zwei recht gute, ich habe die Catit Design Senses Spielschiene. Es gibt auch noch die Spielschiene Flashlight, die habe ich nicht, die soll aber sogar besser sein. Die werde ich mir noch holen.
    Bei der Catit würde ich die flache holen, die mit den Hügeln ist weniger gut. Am Anfang würde ich zusammen mit ihnen spielen, als den Ball anrollen lassen und das Interesse wecken. Am Besten steckt man es am Anfang zusammen, dass es einen Kreis ergibt. Dadurch stoppt der Ball nicht so schnell und ist interessanter.

    3. Spielangeln: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kleine leichtere Gegenstände am Ende der Spielangel besser aufgenommen werden als härtere, z.B Glöckchen. Z.B eignen sich Feder hier sehr gut. Du hast dann aber ein ordentlichen Verschleiß, da die nicht wirklich lange halten. Auch kann ich den Federwedel hier empfehlen. Das ist eine Stange mit Federn daran. Damit kann man auch gut unter der Decke spielen.

    4. Sachen die man im Alltag findet: Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, Schnürsenkel kommen gut an, Bällchen aus Alufolie (da muss man eben schauen, dass die Katze das nicht frisst), Verschluss einer Flasche. Da kannst du mal probieren, welche Dinge sich zweckentfremden lassen.

    Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, wenn mir noch was einfällt, schreibe ich noch mehr.

    Wir haben einen alten Kleiderschrank umgebaut und überlegen auch noch zusätzlich ein paar bezogene Bretter an die Wand zu montieren, sodass die Katze sich in die Höhe "flüchten" kann.


    Cat Walks sind eine gute Idee, im Internet lassen sich auch viele Anleitungen finden.

    Der Hund schläft bei uns im Schlafzimmer ja, aber wenn die Katzen nachts die Wohnung zur Verfügung haben wurde das bisher für Chaos machen genutzt.
    Einer jagt den anderen, irgendjemand kratzt an der Türe, es wird durch die Wohnung miaut (wäre mir egal aber wenn ICH von so was aufwache ist es wirklich laut), irgendwelche Sachen runtergeworfen.


    Das ist, weil Katzen nachtaktive Tiere sind. So lasten die sich eben in der Wohnung aus. Dadurch, dass du ihnen die Möglichkeit genommen hast, ist wahrscheinlich Frust entstanden. Durch eine Spieleinlage am Abend kannst du aber den Lärm minimieren.
    Ich würde da die Wohnung der Katzen anpassen. Catwalks verhindern oft, dass die Katzen auf Tische oder ähnliches laufen. Dinge die man wegräumen kann, auch wegräumen. Ungefährliches Spielzeug liegen lassen, Rascheltunnel und Kartons anbieten.
    Ich denke den Krach haben sie wahrscheinlich in ihrer Sturm und Drang Zeit gemacht, ich denke nicht, dass jetzt die Gefahr besteht, dass übermäßiger Lärm herrscht.

    Übrigens, ich weiß gar nicht mehr wo es stand. Eine Katze abzugeben wäre sowieso keine Option gewesen.
    Wir haben uns natürlich damals mit Sinn zwei Katzen angeschafft, nun eine wegzugeben und die andere dann tagsüber allein zuhause zu lassen wäre keine gute Alternative.


    Ja eh, wollte es nur dazusagen. Ich würde mir überlegen eine dritte Katze zu holen, wenn der Platz und das Geld reicht. Muss man natürlich nicht, kann aber die Lage entspannen. Darüber würde ich mir aber jetzt keine Gedanken machen, zuerst ist es wichtig, dass wieder Harmonie zwischen den beiden herrscht.

    Ok, es lassen sich sicher Lösungen finden, wenn du das willst. Übrigens ist es keine Alternative eine Katze abzugeben und die andere dann als Einzelkatze leben zu lassen.

    1. Ist es nicht wirklich normal, dass die Katzen außer schlafen und essen offenbar nichts machen. Das kommt manchmal bei Wohnungskatzen vor, die wenig Input bekommen. Übrigens ist das plötzliche Aufspringen und herumrennen, ein Zeichen, dass sie doch etwas vermissen. Zumindestens die Katze zeigt es ja.
    Was habt ihr denn ausprobiert. Ich kann dir ein paar Spielzeuge empfehlen wenn du willst. Zuerst würde ich einmal am Tag eine feste Zeit einplanen wo gespielt wird. Da Katzen dämmerungsaktiv sind, am Besten am Abend. Wie spielst du denn ? Es gibt verschiedene Fehler die man beim spielen machen kann, z.B Spielangel zum Tier statt weg vom Tier zu bewegen. Manche Katzen lauern lieber und die Nachhetzzeit ist eher kurz.Dann hören viele Leute auch auf, weil die Katze ja scheinbar nichts macht. Dinge unter einer Decke hervorlugen lassen ist oft beliebt.

    2. Ich würde die Zimmertür nicht mehr zu machen. Wo schläft denn der Hund? Nicht bei euch im Schlafzimmer? Wenn dann würde ich eher ihn ein Zimmer zur Verfügung stellen, Auslastung findet bei einem Hund eher draußen statt, bei Katzen nur in der Wohnung. Besonders kann es im Zimmer zu Konflikten kommen, die du nicht mitbekommst. Kater will kämpfen, Katze kann nicht ausweichen.

    3. Die empfohlen Mittel sind sicher gut, wird sich an der Haltung aber nichts ändern, dann werden die nicht dauerhaft zum Erfolg führen.

    Ok, die zwei sind Wohnungskatzen? Kommen sie hinaus?

    Es wird wahrscheinlich ein typisches Katzen Kater Problem sein. Katzen und Kater haben ein ganz anderes Spielverhalten. Katzen laufen lieber um die Wette, Kater raufen lieber. Ist dir einmal aufgefallen, dass die Katze vom Kater bedrängt wurde?

    Warum sperrst du die Katzen in ein Katzenzimmer? Wie groß ist es? Du weißt schon, das Katzen dämmerungsaktiv sind? Das Einsperren kann auch zu ihrem Konflikt beigetragen haben.

    Ich finde es echt eine seltsame Einstellung anderen zu untersagen, ihre Terrassentüren aufzulassen. Machen wir seit 15 Jahren so
    Aber ich reagiere auf Katzen allergisch und wenn die mal durch den Garten laufen oder vor der Haustür rumlungern - mir wurscht. Kommt eine regelmäßig ins Haus und faucht mich noch an - hätten wir ein Problem und ich würde da auch drauf pochen, dass der Besitzer eine Lösung findet. Sicherlich nicht ins TH abgeben oder einschläfern - also ich hasse ja keine Katzen.

    Aber auf das wird es dann ja herauslaufen. Man kann eben als Besitzers einer freilaufenden Katze nicht verhindern, dass sie das Verhalten zeigt. Dann dürfte ich sie ja nicht mehr rauslassen. Und dann wird die sie sicher nicht ruhig daheim bleiben. Also bleiben dann nur die zwei Optionen übrig. Auch ein neues zu Hause zu suchen ist ja nicht möglich, dann zeigt sie das Verhalten ja woanders. Oder baut man darauf, dass es offenbar Dumme gibt, die sich etwas zumuten lassen?

    Im Endeffekt kann doch jeder machen was er will. Wenn man mit den Konsequenzen leben kann, dann ist es halt so.

    Mmmh komischer Thread. Mich würde mal interessieren wie die Antworten lauten würden wenn ich schreiben würde : Ich habe mir ein kleines süßes Kätzchen angeschafft, das wird nun jeden Tag von Nachbarskatze verprügelt bzw auch verletzt ?

    Ich kann in diesem Fall beide Seiten verstehen und eine Lösung muss her. Soweit ich weiß, sobald man eine Katze füttert gilt man rechtlich als Halter und muss die Verantwortung tragen, im Zweifelsfall auch haften. Wenn die Katze regelmäßig andere Katzen verprügelt muss eine Lösung her. Ich persönliche finde Freigang für Katzen sehr wichtig, aber sie sollten auch ein entsprechendes Sozialverhalten haben.

    ich würde raten, dass du ein zweites Kätzchen dazuholst damit deine Katze richtiges Sozialverhalten lernt. Von der Nachbars Katze wird sie es wohl nicht lernen. Dann würde ich raten die Katze noch nicht rauszulassen, weil es ja zu jung und unbedarft ist. Und natürlich würde ich raten die Katze zu vertreiben. Was soll man den sonst raten?

    @Aoleon : Keine Ahnung, was machst du denn gegen die randalierenden Freilaufkatzen, die dir deine Einrichtung zerstören? Ich kenne solche Fälle nicht, ich kenne aber auch niemanden der mal die Terrassentür die ganze Nacht auflässt, nichtmal in der Einöde.
    Und ich weiß nicht an wen sich dein Beitrag richtet, an die TE? An den Chef der TE, der eine Katze aufgenommen hat und sich um sie kümmert, obwohl es ja nicht seine Pflicht wäre? Der nicht bequem weggeschaut hat?

    Und ja, Freilaufkatzen gehören zum Leben am Land dazu, so wie andere Unannehmlichkeiten. Dafür hat man aber auch Vorteile von dem Leben. Und das würden sogar Leute sagen, die Katzen so gar nicht leiden können (oder Tiere generell).

    Und wenn ich so einen Fall habe, dass eine Katze bei mir einbricht, dann würde ich Wege suchen, dass das nicht mehr vorkommt. Ich kann auch die Gegend nach dem Besitzer absuchen (dafür hat man dann doch Zeit), den Besitzer anzeigen (dafür hat man dann Geld und Zeit) oder darüber schimpfen (dafür hätte ich keine Nerven). Und ja, ich würde Sachen aufopfern, damit die Katze in ihrem zu Hause bleiben kann. Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass sie im Tierheim versauert. Oder zum Wanderpokal wird. Ich verlange aber auch nicht, dass Lebewesen, die mich stören könnten, aufhören zu existieren. Und wenn ich wo hin ziehe, wo es eben üblich ist, dass Leute ihre Katzen rauslassen, dann verlange ich nicht, dass sie damit aufhören, weil ich da bin.

    @Cattlefan: Sehe ich genauso. Ich kenne auch eine Gegend (Dorf wäre übertrieben), da würden die nur verständnislos den Kopf schütteln, wenn sich jemand über Freilaufkatzen aufregt.

    Ich war in meiner Kindheit oft auf Bauernhöfen. Einmal hat sich ein Hahn auf meine Schulter gesetzt und mich ein paar Mal auf den Kopf gepiekt, weil er seine Hühner in Gefahr gesehen hat. Ich bin verzweifelt durch den Hof gerannt. Heute würde der Besitzer des Hahnes wahrscheinlich angezeigt werden.

    Ich finds echt verblüffend, wie es von einem ganz konkret geschilderten Problem, nämlich "meine" Katze nervt den neu hinzugezogenen Nachbarn und dessen Katze, leider will er sie ins Tierheim bringen oder einschläfern lassen, was kann man tun" zu einer Grundsatzdiskussion kommen kann über "warum dürfen Katzen alles und mein Hund gar nichts, das find ich zum kotzen?"

    Das passiert immer, mir persönlich ist es egal. Man kann auch als Mensch der Katzen nicht gerne hat, hier schreiben. Ich hätte mir persönlich nie darüber Gedanken gemacht, Freigänger gehören dazu.

    Leider ist der unkontrollierte Freigang die natürlichste Form der Katzenhaltung, leider wird das in Zukunft nicht mehr möglich sein (meiner Meinung nach).

    Zur Ausgangsfrage:
    Chippen würde ich sie lassen, vielleicht kann man sich die Kosten im Büro teilen (also mit den Leuten, die die Katze mögen)? Oder der Besitzer lässt es machen. Dürfte nicht teurer sein.
    Ich würde dem Typ etwas kaufen, dass ihm die Abwehr der Katze leichter macht (Gartenschlauch z.B)
    ich würde dem Typ sagen, dass er sich strafbar macht, wenn er die Katze umbringt (durch Gift, Fallen, etc) oder umbringen lässt (durch einen Tierarzt).
    ich würde ihm auch sagen, dass er sich sicher keine Freunde macht, wenn er die Katze ins Tierheim bringt. Tierheime brauchen nun wirklich nicht noch mehr Katzen.
    Zur Not würde ich die Tierheime und Tierärzte darüber informieren, dass eventuell jemand mit einer Katze kommt, entweder ums sie abzugeben (obwohl sie einen Besitzer hat) oder einschläfern zu lassen. Wobei ich ja hoffe, dass das kein TA macht, aber sicher ist sicher.
    Eventuell noch einmal mit ihm reden. Nie und nimmer würde ich die Katze abgeben! Dann macht sie das bei einem anderen und dann wird sie wieder abgeschoben.