Beiträge von Einstein51

    Es soll tatsächlich Leute geben, die so auf Harmonie bedacht (oder naiv) sind, dass sie eben genau so etwas so lange mit sich machen lassen. Dass wenigstens nach drei Jahren langsam mal das Licht aufgeht, ist immerhin ein Anfang. Du schriebst ja, DU würdest das nie zulassen oder machen. Andere Menschen machen so etwas (wieso auch immer, na ja, ich tick da ja eh anders).. Aus Mitleid, Rücksicht, Harmonie, keine Ahnung. Gut gemeint, falsch gehandelt, klar. Trotzdem, sie kämpft doch quasi drei Jahre schon (und hat immer nachgegeben, aber es gab wohl mehrere Versuche). Wird mal Zeit, da endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Irgendwann ist auch mal gut, Eltern hin oder her. Wenn sie tatsächlich so manipulativ sein sollten (Spekulation, klar), könnte es auch für die Enkel besser sein, mit denen keinen Kontakt zu haben.

    Und gut genug? Sie ärgert sich laut ihren Aussagen doch schon sehr lange. Hat nur immer den Kampf gegen die (so vorgelegte, spekulative) psychische Erpressung verloren.

    Von Kämpfen kann hier keine Rede sein. Sonst würde sie nicht erst jetzt schreiben. Und ich habe auch ein großes Harmoniebedürfnis aber bei Schutzbefohlene hört sich das auf. Dieses Bedürfnis ist ja auch egoistisch, man mag keinen Konflikt haben.
    Und welche Erkenntnis hat sie den nach 3 Jahren?

    Die TE hat laut ihrer Aussage die kompletten drei Jahre über hinweg versucht, den Hund wieder zu sich zu holen. Sie wollte das eigentlich gar nicht mehr. Da es den Eltern aber zu den Zeiten wohl sehr schlecht ging, hat sie sie den Eltern zuliebe dort gelassen und nicht, weil sie sich die weitere Hundeauszeit gewünscht hatte. Das war reine Rücksichtnahme, um dem Familienfrieden nicht zu schaden. Was hat das mit “in den Kram passen“ etc zu tun?

    Für mich signalisiert das kein geringes Interesse am Hund, sondern ein hohes Interesse am Wohlergehen der Eltern, bei dem man dann wahnsinnig zurücksteckt und sein liebstes “Gut“ weiter dort lässt, nur damit es ihnen besser geht.


    Ich denke das ist reine Spekulation was sie geschrieben hat. Aber so wie du es schreibst, sie hat sie dafür entschieden. Das signalisiert der eine Post sehr gut. Was also hat sich geändert, dass das Wohl der Eltern jetzt nicht mehr wichtig ist. Warum war es bei der Situation in Ordnung und warum ist es nicht mehr?



    Ich finde es erstaunlich, wie sehr hier die Worte ständig rumgedreht werden. Und so ein tolles Leben wie hier so oft angeführt hat der Hund bei den Eltern ja anscheinend wirklich nicht. Wird fett gefüttert und darf ab und an mal in den Garten, ansonsten soll er sich aufs Sofa bequemen und durchkuscheln lassen. Wow. Welch Hundeparadies. :roll: Den Schilderungen nach war der Chihuahua ein aktiver, lebensfreudiger Hund mit Pfeffer im Hintern, dem die TE auch gerecht werden konnte. Das ist alles bei den Eltern dahin. 5. Stock im Vergleich zu Garten hin oder her. Trotz 5. Stock kam der Hund wohl deutlich mehr raus und hatte mehr Anteilnahme am Hundeleben als in einem Haus mit Garten. Bietet dem Hund sicher einen tollen Ausblick, vom Fenster aus. Bringt dem Hund halt herzlich wenig.

    Ich bin sowieso rigoros, was Menschen angeht. Bei mir wäre die Sache nach sowas auch klar: Hingehen, Hund mitnehmen, Kontaktabbruch akzeptieren (ich persönlich wäre froh darüber), fertig.


    Und ganze 3 Jahre war das Hundeparadies gut genug? Wenn ich denke, meinem Hund geht es dort nicht gut, schicke ich den doch gar nicht dorthin oder lasse ihn dort. Und wenn es meinen Eltern schlecht geht, dann tut es mir furchtbar leid, aber ich würde da keine 3 Jahre warten. Und das sage ich, die ein gutes Verhältnis zu der Familie hat.

    Ich laufe mit Newton regelmäßig durch Wald und Feld und da kommt schon mal unvermittelt eine große Landmaschine irgendwo her. Und wenn er dann da steht und schnüffelt, alles ausblendet und nicht ansprechbar ist, und das riesige Ding breiter ist als der Feldweg... Ja, dann ist das gefährlich.
    Wenn Newton sich mal an einer Stelle festgeschnüffelt hat, dann bleibe ich da neben ihm stehen, bis er damit fertig ist. Niemals würde ich ihn mehr da alleine stehen lassen und weitergehen, in der Hoffnung er kommt irgendwann nach.

    Seit es einmal eine richtig knappe Situation gab, handhabe ich das so und nicht mehr anders.

    So meinte ich das auch. Wenn ich merke er schnüffelt sich fest, dann bleibe ich bei unsicheren Stellen bei ihm. Weiter gehen tue ich nur an den Stellen wo es sicher ist oder wenn er sich nicht zu sehr festgeschnüffelt hat. Kennt man seinen Hund merkt man den Unterschied.

    Ich fang mal von hinten an:Nein, ich habe kein "tief sitzendes Problem" weil ich möchte, dass mein Hund jederzeit für mich ansprechbar ist, wenn es denn sein muss.
    Ich habe den Hund in die Stadt geholt und es ist meine Pflicht, darauf zu achten, dass er den Tag auch überlebt und nicht, weil er grad mitten auf der Hauptstraße etwas interessantes gesehen oder gerochen hat vom LKW überfahren wird - und ja, da erwarte ich tatsächlich, dass er tut, was ich sage und NICHT unter den Laster rennt.

    Wie kann dein Hund von einem Laster überfahren werden, wenn er länger an einer Stelle schnüffel? Solange der Lastwagen nicht auf den Spazierwegen oder der Hund sich nicht auf der Straße festschnüffelt, sollte das nicht passieren. Und wenn der Hund sich fortbewegt, dann hat er sich ja von der Stelle schon gelöst.

    Und weil der Hund so wenig Dinge nicht machen darf, die er eigentlich sehr gerne tuen würde, erlaube ich es ihm, dass er mal intensiv wo schnüffelt und ich 10 Minuten daneben stehe. Wen schadet das in der Regel? Niemanden außer vielleicht dem HH der gerne weiter will und warten muss.

    Ich kanns gerade nicht glauben wie viele die ts hier als die böse hinstellen. "Der Hund war ihr ja 3 Jahre egal...." geht gar nicht.

    So oft wird abgeraten wenn Leute Hunde als psychische Unterstützung wollen, aber hier ist das plötzlich ideal, weil die haben ja nen Garten?

    naja es wurde ja von der TE geduldet dass der Hund als eine Art Therapie bei den Eltern bleibt. Deswegen hat sie ihn ja dort gelassen. Wenn er so stark unter der Situation gelitten hätte warum hat sie nicht dann herausgeholt? Wie fair ist es denn für den Hund?

    Ich nicht. Die Eltern haben eine harte Zeit durch und der Hund war 3 Jahre lang eine Stütze. 3 Jahre lang konnten sie mit ihm verbringen und eine Beziehung aufbauen und jetzt soll der Hund Ihnen wieder weggenommen werden. Davon abgesehen dass die Eltern eventuell die Kraft und Wissen nicht haben einen neuen Hund auszubilden.
    Der Hund hat 3 Jahre eine Beziehung zu den Leuten aufgebaut hat und muss sich wieder ungewohnten muss und nun mit 2 Kindern klar kommen soll. Wer weiß ob er damit klar kommt.
    Ich muss ehrlich sein die ganze Geschichte hat mit den Tag ruiniert.
    Übrigens können die Eltern die Kosten für die Unterkunft für 3 Jahre einfordern. Viel Spaß beim zahlen (muss ja alles rechtlich korrekt sein)

    ehrlich es sind deine Eltern und keine fremden Menschen. Der Hund ist ihnen eine stütze und du willst sie ihnen wegnehmen? 3 Jahre hast du es ohne den Hund geschafft dann ist die Sehnsucht nicht so schlimm.
    Und zur Bewegung : du kannst mit deinen Kindern den Hund besuchen gehen und mit ihm Spazieren gehen. Dann verbringst du Zeit mit ihm und er bekommt Auslauf.
    Mir wäre das psychische Wohl meiner Eltern wichtiger als manch andere Dinge. Ich weiß verrückt...

    Und warum wird immer die gleiche Schallplatte abgespielt? Weil es manche immer wieder hören wollen und es darauf anlegen. Vor allem ist es einfach nur die Wahrheit, die aber leider niemand hören möchte.
    So wie über die Möpse diskutiert werden darf, so darf es das auch über die Doodle! Denn bei dem möpsen hört man auch immer nur das gleiche! Und sobald man sich aber zum Doodle äußert, und sagt, dass man darin keine Vorteile sieht wieso man unbedingt einen Doodle haben muss, wenn die Ausgangsrassen eig. sowieso alles mitbringen , dann ist man ein böser Mensch.

    Hat aber wohl im Qualzuchtthread weniger verloren, außer du kannst erklären warum der Doodle eine Qualzucht ist.

    Naja, es gibt eben Situationen, da hat man für eine Gassirunde nicht ewig Zeit. Man muss zur Arbeit oder hat nach Arbeit und Gassi am späten Nachmittag halt noch einen Termin.
    Da ist es dann halt nötig, den Trödler auch mal etwas voran zutreiben. Ich wüsste nicht, wieso das für den Hund schädlich sein sollte oder warum man das "befremdlich" finden muss...

    Ich arbeite auch, daher verstehe ich das Argument, aber ich habe in der Früh keine große Runde, aus dem gleichen Grund weil er manchmal etwas länger braucht. Dann geht man eben nicht zig Kilometer sonder eben eine kleine Runde mit der gleichen Zeit. Mir kommt nicht vor, dass er weniger augselastet ist als wenn ich ihn verbieten würde zu schnüffeln und mehr Kilometer hinter mich bringe. :ka: